Widersprüche des Medizinischen
Eine wissenssoziologische Studie zu Konzepten der »Transsexualität«- Autor:innen:
- Reihe:
- Beiträge zur Sexualforschung
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Wie erkennt die Medizin ihre Gegenstände, wie passt sie ihnen ihre Prozeduren an und welchen Einfluss haben wiederum die Gegenstände auf die Medizin? Am Beispiel des klinischen Konzeptes der »Transsexualität« zeigt die Autorin, wie Depathologisierung neue Formen von Krankheit hervorbringt und wie Liberalität zugleich regressiv wirken kann. Sie stellt das zeitgenössische Wissen der Medizin als genauso kontingent heraus wie die wissensproduzierenden Disziplinen selbst.
Katharina Jacke untersucht das Krankheitskonzept Trans* und deckt dabei mannigfaltige Widersprüche des Denkens in der Medizin auf. Somit leistet die Studie an der Schnittstelle zwischen Wissenschaftsforschung und Gender Studies einen grundlegenden empirischen Beitrag zu den Bedingungen des Denkens und der Wissensproduktion.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-8379-2628-6
- ISBN-Online
- 978-3-8379-7227-6
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Beiträge zur Sexualforschung
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 392
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Fragestellung – Aporien der Medizin Kein Zugriff
- 0.2 Die Medizin zwischen Metaphysik und Phänomenologie – Ludwik Fleck über Denkstil und Denkkollektiv Kein Zugriff
- 0.3 Science Wars und die Frage nach der Erkenntnis von Wirklichkeit – Wahrheit als Analysekategorie Kein Zugriff
- 0.4 Das Nature-Nurture-Problem – Zuspitzung der Fragestellung Kein Zugriff
- 0.5 ›Transsexualitätsforschung‹ Kein Zugriff
- 0.6 Operationalisierung Kein Zugriff
- 1.1.1 ›Transsexualität‹ als biologischer Befund Kein Zugriff
- 1.1.2 Reorganisation der ›Transsexualität‹ als psychiatrisches Konzept Kein Zugriff
- 1.1.3 Geschlecht als materielle Illusion oder der Geschlechtskörper als Hilfskonstrukt Kein Zugriff
- 1.1.4 Subjektivität, wahres Geschlecht und bestes Geschlecht Kein Zugriff
- 1.1.5 Konfliktlinien und die Gender-Entwicklungstheorie in der zeitgenössischen Sexualforschung Kein Zugriff
- 1.1.6 Depathologisierung als Strategie sexualwissenschaftlicher Selbstbehauptung Kein Zugriff
- 1.2.1 Geschlechtsdifferenzierung in der zeitgenössischen Medizin Kein Zugriff
- 1.2.2 Das entwicklungsbiologische Stufenmodell Kein Zugriff
- 1.2.3 Chromosomen, Gene und Gonaden Kein Zugriff
- 1.2.4 Aktive Gen-Netzwerke als Antagonist_innen des Modells basic femaleness Kein Zugriff
- 1.2.5 Gene in Transformation: Von der männlichen Geschlechtsumkehr zum weiblichen Mastergen Kein Zugriff
- 1.2.6 Das morphologische Geschlecht Kein Zugriff
- 1.2.7 Brainsex: Das Gehirn als bipolares System Kein Zugriff
- 1.2.8 Widerstreitende Wirklichkeiten des dualistischen Gehirns Kein Zugriff
- 1.3 Neue Wissenskategorien in epistemischen Systemen: Zwischenbilanz Kein Zugriff
- 2.1.1 Norm und Abweichung, Krankheit und Gesundheit Kein Zugriff
- 2.1.2 Die Koppelung von Krankheit und Normals regressives Prinzip Kein Zugriff
- 2.1.3 Die medizinische Norm als statistischer Wert Kein Zugriff
- 2.1.4 Krankheit als relatives Konstrukt in der Medizin Kein Zugriff
- 2.2.1 Der pathologische ›Geschlechtswechsel‹ in ICD und DSM Kein Zugriff
- 2.2.2 Die ICD-10 und der Weg Richtung ICD-11 Kein Zugriff
- 2.2.3 Vom DSM-IV-TR zum DSM-5 Kein Zugriff
- 2.2.4 Gender Dysphoria und Gender Incongruence – Das Konzept der depathologisierten Krankheitswerte Kein Zugriff
- 2.3.1 Die Standards der Behandlung und Begutachtung vonTranssexuellen Kein Zugriff
- 2.3.2 Zur inneren Struktur der Standards Kein Zugriff
- 2.3.3 Kriterien der Geschlechtsmodifikation – Eine Koppelung von Operation und Diagnose Kein Zugriff
- 2.3.4 Das Geschlecht ohne Körper Kein Zugriff
- 2.3.5 Standards of Care for the Health of Transsexual, Transgender, and Gender-Nonconforming People, Version 7 Kein Zugriff
- 2.3.6 Ausdifferenzierung von gender dysphoria made in USA Kein Zugriff
- 2.4 Erkenntnisverfahren Standardisierung – Ein regressiver Diversifikationsmotor: Zwischenbilanz Kein Zugriff
- 3.1.1 Genitaloperationen Kein Zugriff
- 3.1.2 Brustoperationen Kein Zugriff
- 3.1.3 Hormonbehandlung Kein Zugriff
- 3.1.4 Körpermodifikationen: Zwischenbilanz Kein Zugriff
- 3.2.1 Psychotherapie des ›Geschlechtswechsels‹ Kein Zugriff
- 3.2.2 Die Stimme – Geschlecht als somatisierter Habitus Kein Zugriff
- 3.2.3 Von nicht-physischen und pseudo-physischen Geschlechtszeichen – Aporien als Grundlage medizinischer Entscheidungsfindung: Zwischenbilanz Kein Zugriff
- 3.3.1 Neurowissenschaftliche Ätiologiediskussionen Kein Zugriff
- 3.3.2 Dimensionen neurowissenschaftlicher Forschung Kein Zugriff
- 3.3.3 Der Biologismus als Anti-Diskriminierungsstrategie Kein Zugriff
- 4.1.1 Krankheit und Gesundheit Kein Zugriff
- 4.1.2 Subjektivität und Objektivität Kein Zugriff
- 4.1.3 Psyche und Physis Kein Zugriff
- 4.1.4 Sex und Gender Kein Zugriff
- 4.1.5 Natur und Kultur Kein Zugriff
- 4.1.6 Binarismen als Hilfskategorien wissenschaftlicher Ordnung Kein Zugriff
- 4.2 Deregulierung und (Re-)Regulierung als Sicherung des medizinischen Interventionismus Kein Zugriff
- 5. Schluss Kein Zugriff Seiten 341 - 354
- Epilog Kein Zugriff Seiten 355 - 358
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 359 - 362
- Glossar Kein Zugriff Seiten 363 - 368
- Literatur Kein Zugriff Seiten 369 - 392





