
Psychopharmaka
Kleine Helfer oder chemische Keule?- Autor:innen:
- Reihe:
- Beck'sche Reihe, Band 1707
- Verlag:
- 2010
Zusammenfassung
Viele Menschen nehmen regelmäßig Medikamente ein, die beruhigend, angstlösend, gegen Schmerzen, emotional entspannend oder gegen Schlafstörungen wirken. Hier ist die Hemmschwelle besonders niedrig, auch wenn viele dieser Substanzen tatsächlich abhängig machen. Ganz anders dagegen die Situation bei den Psychopharmaka: Hier ist die Rate der Ablehnung besonders hoch. Häufig ist die Meinung zu hören, dass psychisch Kranke «mit der chemischen Keule ruhiggestellt» werden. Aber auch die Kranken selbst oder deren Angehörige haben große Bedenken: Werden sie von diesen Substanzen abhängig, oder verändert sich dadurch ihre Persönlichkeit? Und ist die Wirksamkeit von Psychopharmaka überhaupt belegt?
Brigitta Bondy leistet Aufklärungsarbeit. Sie stellt die großen Gruppen von Psychopharmaka wie Antidepressiva, Antipsychotika und beruhigende bzw. angstlösende Medikamente vor und informiert über die neuesten Erkenntnisse hinsichtlich ihrer Wirkmechanismen. Sie arbeitet die Ziele der Psychopharmaka-Therapie heraus, geht aber auch auf die damit verbundenen Probleme ein: Was wollen wir erreichen, welche Nebenwirkungen müssen wir in Kauf nehmen? Schließlich bezieht ihr Buch kritisch Stellung zum Einsatz von Psychopharmaka in unterschiedlichen Bereichen der Medizin, etwa der Schmerztherapie oder der Gerontologie.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2010
- ISBN-Print
- 978-3-406-59980-4
- ISBN-Online
- 978-3-406-62644-9
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Reihe
- Beck'sche Reihe
- Band
- 1707
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 120
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 12
- Die Entwicklung moderner Psychopharmaka Kein Zugriff
- Die Übertragung der Signale im Gehirn Kein Zugriff
- Angriffspunkte der Psychopharmaka Kein Zugriff
- Warum tritt die Wirkung nicht immer sofort ein? Kein Zugriff
- Gewöhnung an den Wirkstoff: Toleranzentwicklung Kein Zugriff
- Depression Kein Zugriff
- Angriffspunkte der Antidepressiva Kein Zugriff
- Die Wahl des geeigneten Antidepressivums Kein Zugriff
- Nebenwirkungen Kein Zugriff
- Andere Anwendungsgebiete Kein Zugriff
- Gute und effiziente Behandlung Kein Zugriff
- Wie wird die Wirksamkeit eines Medikamentes beurteilt: das Placeboproblem Kein Zugriff
- Das Problem der Metaanalysen Kein Zugriff
- Fazit Kein Zugriff
- Was ist Suizidalität? Kein Zugriff
- Suizidalität unter Antidepressiva Kein Zugriff
- Fazit Kein Zugriff
- Schizophrene Psychosen Kein Zugriff
- Angriffspunkte der Antipsychotika Kein Zugriff
- Klinische Anwendungsgebiete der Antipsychotika Kein Zugriff
- Die Wahl des geeigneten Antipsychotikums Kein Zugriff
- Nebenwirkungen Kein Zugriff
- Extrapyramidalmotorische Nebenwirkungen Kein Zugriff
- Gute und effiziente Behandlung Kein Zugriff
- Mechanismen, die zur Gewichtszunahme führen Kein Zugriff
- Welche Substanzen können zur Gewichtssteigerung führen? Kein Zugriff
- Klinische Bedeutung der Stoffwechselstörung Kein Zugriff
- Empfehlungen für die klinische Praxis Kein Zugriff
- Angriffspunkte der Benzodiazepine Kein Zugriff
- Wann werden Benzodiazepine angewendet? Kein Zugriff
- Nebenwirkungen Kein Zugriff
- Gewöhnung und Abhängigkeit Kein Zugriff
- Fazit Kein Zugriff
- Pflanzen, die beruhigend wirken Kein Zugriff
- Johanniskraut gegen Depressionen Kein Zugriff
- Beeinflussung der intellektuellen Leistung Kein Zugriff
- Beeinflussung der Stimmung und Kommunikationsfähigkeit Kein Zugriff
- Nutzen und Risiken Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff Seiten 115 - 120




