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Lehrbuch der Hebräischen Sprache des Alten Testaments

Neubearbeitung des «Hebräischen Schulbuchs» von Hollenberg-Budde
Autor:innen:
Verlag:
 2023

Zusammenfassung

orwortWährend rund 120 Jahren hat das Hebräische Schulbuch von W. HOLLENBERG (seit der 3. Auflage 1873 von dessen Bruder JOH. HOLLENBERG, seit der 8. Auflage 1895 von K. BUDDE, seit der 16. Auflage 1935 von W. BAUMGARTNER herausgegeben) in gesamthaft wenig veränderter Form einer großen Zahl von angehenden Hebraisten gute Dienste geleistet. Nach der 26. Auflage von 1971 mußte der Verlag Helbing & Lichtenhahn in Basel, der das Buch 1943 von der Weidmannschen Buchhandlung übernommen hatte, aus drucktechnischen Gründen an einen Neusatz denken und betraute mich als Nachfolger von W. BAUMGARTNER mit der Neubearbeitung.Obwohl in zahlreichen Fällen der Inhalt des Hebräischen Schulbuchs teils wörtlich, teils sachlich aufgenommen werden konnte, ergaben sich doch aus zwei Gründen recht starke Umwälzungen. Einmal sollte der grammatische Stoff, die Übungen und die zu lernenden Vokabeln in möglichst gleichmäßige und didaktisch fortschreitende Lektionen aufgeteilt werden. Vor allem die Elementarlehre (Laut- und Schriftlehre), die jetzt anhand der Eigennamen veranschaulicht wird, bot zu didaktischen Neuerungen reichlich Anlaß (Lektionen 1-4). Das Grundgerüst der anschließenden Lektionen bildet die Lehre vom Verbum mit je zehn neuen Verben pro Lerneinheit. Dabei sollten die häufigsten unregelmäßigen Verben, die Zahlwörter und besonders auch die Satzlehre nicht wie bisher oft am Schlusse des Unterrichts zu kurz kommen. Die Gefahr der Zerstückelung der Grammatik und ihrer Systematik mag neben dem Inhaltsverzeichnis der beigefügte grammatische Index begegnen; mit seiner Hilfe wird man den zusammengehörigen Stoff und auch die nicht mehr in einem besonderen Tabellenteil vereinigten Verbenparadigmen (s. auch Lektion 30) leicht auffinden können.Den zweiten Anlaß zu größeren Veränderungen bildete die Forderung, entsprechend dem auf das Studium des Alten Testaments ausgerichteten Lernziel sämtliche Übungssätze von Anfang an dem Alten Testament selber zu entnehmen, unter Ausschluß aller selbstgebauten und vielleicht nicht immer korrekt althebräisch gedachten Sätze. Als Nebeneffekt dieser Maßnahme dürfte der früher oft von Lehrern und Autodidakten geforderte Schlüssel zu den Aufgaben entbehrlich werden, da die korrekten Lösungen jetzt mit Hilfe einer hebräischen bzw. einer deutschen Wortkonkordanz und einer guten Übersetzung bzw. der Biblia Hebraica leicht gefunden werden können, wobei auch das Stellenregister des Lehrbuchs zur Kontrolle herangezogen werden kann. Auch in der Formenlehre und namentlich im Vokabular wurde auf eine strengere Auswahl des Lernstoffes nach Maßgabe der Häufigkeit und Wichtigkeit der sprachlichen Erscheinungen im biblischen Text gedacht. Seltene, im Zusammenhang eines Übungssatzes aber unentbehrliche Wörter werden jeweils in Anmerkungen an Ort und Stelle erklärt und gehören nicht zum Lernstoff. Von den rund 800 zu lernenden Vokabeln begegnen nur etwa ein Fünftel unter 50mal im Alten Testament (mit x markiert) und fast alle über 20mal (im Hebräischen Schulbuch bei einem etwas höheren Gesamtbestand etwa 130 Vokabeln unter 20mal). Das Glossar im Anhang enthält alle hebräischen Wörter mit über 20 Vorkommen, insgesamt über 1500 Vokabeln.Wie beim bisherigen Gebrauch des Hollenberg wird der Lehrer auch hier aus der Menge des Stoffes sehr oft eine Auswahl treffen müssen. In erster Linie dürften dem Zeitmangel, wie die eigene mehrjährige Erprobung des Entwurfes dieses Lehrbuchs im Schulunterricht gezeigt hat, die fakultativen Vorübungen, die kleingedruckten Abschnitte und Anmerkungen sowie die Repetitionen zum Opfer fallen, vielleicht auch die als seltener gekennzeichneten Vokabeln, ein Teil der Übungen und wohl auch der Lesestücke. Die beiden Hauptschwierigkeiten beim Erlernen des Hebräischen werden nach wie vor das Erkennen der unregelmäßigen Verbalformen und das Erarbeiten und Befestigen eines soliden Wortschatzes bilden. Für ersteres ist am Schluß eine spezielle Repetitionslektion angefügt.

Schlagworte


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2023
ISBN-Print
978-3-7965-1230-8
ISBN-Online
978-3-7965-4587-0
Verlag
Schwabe, Basel / Berlin
Sprache
Deutsch
Seiten
393
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
    1. 0.1 Lehrgegenstand und Lernziel Kein Zugriff
    2. 0.2 Text und Einteilung des Alten Testaments Kein Zugriff
    3. 0.3 Die semitischen Sprachen Kein Zugriff
    4. 0.4 Geschichte der hebräischen Sprache Kein Zugriff
    5. 0.5 Die hebräische Schrift Kein Zugriff
    6. 0.6 Hebräische Sprachwissenschaft Kein Zugriff
      1. Lektion 1 Kein Zugriff
      2. Lektion 2 Kein Zugriff
      3. Lektion 3 Kein Zugriff
      4. Lektion 4 Kein Zugriff
      1. Lektion 5 Kein Zugriff
      2. Lektion 6 Kein Zugriff
      3. Lektion 7 Kein Zugriff
      4. Lektion 8 Kein Zugriff
      5. Lektion 9 Kein Zugriff
      6. Lektion 10 Kein Zugriff
      7. Lektion 11 Kein Zugriff
      8. Lektion 12 Kein Zugriff
      9. Lektion 13 Kein Zugriff
      10. Lektion 14 Kein Zugriff
      1. Lektion 15 Kein Zugriff
      1. Lektion 16 Kein Zugriff
      2. Lektion 17 Kein Zugriff
      3. Lektion 18 Kein Zugriff
      4. Lektion 19 Kein Zugriff
      1. Lektion 20 Kein Zugriff
      2. Lektion 21 Kein Zugriff
      3. Lektion 22 Kein Zugriff
      4. Lektion 23 Kein Zugriff
      5. Lektion 24 Kein Zugriff
      6. Lektion 25 Kein Zugriff
      7. Lektion 26 Kein Zugriff
      8. Lektion 27 Kein Zugriff
      9. Lektion 28 Kein Zugriff
      10. Lektion 29 Kein Zugriff
      1. Lektion 30 Kein Zugriff
    1. Hebräisch - Deutsch Kein Zugriff
    2. Deutsch - Hebräisch Kein Zugriff
    1. Grammatischer Index Kein Zugriff
    2. Bibelstellenregister Kein Zugriff

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