Sexualität und Wahnsinn
Spielphilosophische Perspektiven für eine therapeutische Gesellschaft- Autor:innen:
- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
Die Irritationen durch den Klimawandel spiegeln sich in der Aggressivität öffentlicher Debatten. Im Unklaren über die Ursachen der epochalen Krise, verstärken wir mit unzulänglichem Problembewusstsein und Symptombehandlungen nur das Gefühl der Hilflosigkeit. Neoliberalismus und Naturzerstörung sind Folgen des exklusiven Charakters der „Monarchie von König Sex“, der Angst macht und im Narzissmus Zuflucht suchen lässt. Nur die Natur – spielphilosophisch verstanden – kann das Matriarchale und Patriarchale in ihrer Synthese einen. Die Politik selbst ist sexualisiert und findet nicht in den gerechten Ausgleich der Interessen, der mangels Bezugnahme auf das Dritte der Natur aussteht. Im tobenden Geschlechterkampf sind wir alle Opfer und zugleich Täter. Die Sexualisierung aller Lebensformen nach 3 000 Jahren Patriarchat wäre in einer therapeutischen Gesellschaft überwindbar, die die Herausforderungen als Chance begreift und Motivationen für eine Politik radikaler Einschnitte freilegt.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-8288-4367-7
- ISBN-Online
- 978-3-8288-7347-6
- Verlag
- Tectum, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 114
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten I - XII
- Die Sexualisierung der Menschheit als Folge des Geschlechterkampfes Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Pornografie als Subversion des Patriarchats Kein Zugriff Seiten 11 - 22
- Spielphilosophie und Liebe als Integration von Matriarchismus und Patriarchismus Kein Zugriff Seiten 23 - 52
- Die Sexualisierung der Politik und eine Neuinterpretation der Theorie der Gerechtigkeit (Rawls) Kein Zugriff Seiten 53 - 96
- Katharsis: Die therapeutische Gesellschaft und die Geburt der HeldInnen Kein Zugriff Seiten 97 - 114





