
Die Macht des Weiblichen
Ideen zu einer Demokratie ohne Herrschaft- Autor:innen:
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Wie kann man sich gegen die neuen Herrschaftslogiken wehren, die gegenwärtig unsere Demokratie untergraben? In ihrem klaren und engagierten Essay gibt die preisgekrönte französische Philosophin Corine Pelluchon eine faszinierende Antwort: Wenn wir der Gewalt und Angst die Macht des Weiblichen entgegenstellen, die allen Geschlechtern offensteht – eine Kraft des Teilens, der Fürsorge und der gegenseitigen Wertschätzung –, kann eine gerechtere, freudvollere und menschlichere Zukunft unserer Demokratie entstehen. Corine Pelluchon wendet sich mit großer Sorge dem aktuellen Rechtsruck zu und möchte vor allem die besondere Attraktivität erklären, die populistische bis faschistische Auffassungen so stark machen. Laut Pelluchon basiert diese Attraktivität auf einer Art Intrige, in die rechtsextreme Führungsfiguren sowie geneigte Teile der Bevölkerung verstrickt sind: Geteilte Ohnmachtserfahrungen werden mit toxischen Bemächtigungs- und Ausgrenzungswünschen beantwortet. Um unsere Demokratie vor dieser affektiven Dynamik zu bewahren, plädiert Pelluchon für ein feministisches Demokratieverständnis. Sie beruft sich dabei auf eine weibliche Erfahrung, die von einem Bewusstsein der Vulnerabilität, der wechselseitigen Abhängigkeit und einer Dankbarkeit gegenüber der Natur geprägt ist. Eine Politik, die dieser Erfahrung gerecht wird, muss auf Kooperation, Rücksichtnahme und der Einhegung von Beherrschungswünschen gebaut sein.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-406-84417-1
- ISBN-Online
- 978-3-406-84419-5
- ePub ISBN
- 978-3-406-84418-8
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 186
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Cover Kein Zugriff
- Titel Kein Zugriff
- Impressum Kein Zugriff
- Inhalt Kein Zugriff
- Vorwort Kein Zugriff
- 1 Demokratie unter Beschuss Kein Zugriff Seiten 11 - 28
- 2 Eine umgekehrte Psychoanalyse Kein Zugriff Seiten 29 - 46
- 3 Bemächtigung Kein Zugriff Seiten 47 - 74
- 4 Die Hüterinnen der Demokratie Kein Zugriff Seiten 75 - 110
- 5 Politik der Wertschätzung Kein Zugriff Seiten 111 - 146
- 6 Weibliche Macht Kein Zugriff Seiten 147 - 172
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 173 - 184
- Zum Buch Kein Zugriff Seiten 185 - 185
- Vita Kein Zugriff Seiten 186 - 186

