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Monographie Kein Zugriff

Der Tod und das Leben

Vergänglichkeit als Chance zur Entwicklung von Lebendigkeit
Autor:innen:
Verlag:
 2018

Zusammenfassung

Jürgen Grieser zeigt auf, wie der Tod von Kindheit an über die ganze Spanne des Lebens hinweg entscheidend zu unserer psychischen Entwicklung beiträgt und als existenzielle Herausforderung einen basalen Antrieb für die Gestaltung und Weiterentwicklung der psychischen Welt des Menschen darstellt. Dabei beleuchtet Grieser gezielt einen weitgehend blinden Fleck von Entwicklungspsychologie und Psychoanalyse: Denn obwohl der Tod den Menschen ständig begleitet und die Auseinandersetzung mit dem Tod der Ursprung von Philosophie und Religion war, scheinen sich Psychologie und Psychoanalyse so wenig wie möglich mit ihm beschäftigen zu wollen.

Basierend auf einer breiten Übersicht über die Erscheinungsformen des Todes im Verlauf des Lebens stellt Grieser Lösungsstrategien vor, die der Mensch entwickeln kann, um mit dem Wissen um seine Sterblichkeit konstruktiv umzugehen: Mobilisierung der Libido, Erleben der Sinnhaftigkeit des eigenen Lebens und schließlich Erfahrungen der Transzendenz. Alle drei Elemente spielen nicht zuletzt eine wichtige, erleichternde Rolle, wenn es darum geht, den furchterregenden letzten Schritt im Leben, das Sterben, in Angriff zu nehmen. Anregungen, wie dem Thema Tod in der Psychotherapie mehr Raum gegeben werden könnte, beschließen Griesers Überlegungen.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2018
Copyrightjahr
2018
ISBN-Print
978-3-8379-2831-0
ISBN-Online
978-3-8379-7445-4
Verlag
Psychosozial-Verlag, Gießen
Reihe
Bibliothek der Psychoanalyse
Sprache
Deutsch
Seiten
231
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Zu diesem Buch Kein Zugriff Seiten 9 - 10
  3. Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 16
    1. Die Psychoanalyse als Libidotheorie Kein Zugriff
    2. Der Todestrieb Kein Zugriff
    3. Vom Verlust des Objekts zur Objektbeziehung Kein Zugriff
    4. Freuds Vermeidung des Todes Kein Zugriff
    5. Die »Ent-Todifizierung« des Todes Kein Zugriff
    6. Freuds Entwertung des Wunsches nach Transzendenz und den tröstlichen Ritualen der Religion Kein Zugriff
    1. Entstehung und Entwicklung des psychischen Raumes Kein Zugriff
    2. Der Tod als Organisator Kein Zugriff
    3. Kindheit Kein Zugriff
    4. Jugendalter Kein Zugriff
    5. Erwachsenenalter Kein Zugriff
    6. Alter und Sterben Kein Zugriff
    7. Vom Leben gegen den Tod zum Leben mit dem Tod Kein Zugriff
    1. Wissen und Nicht-Wissen Kein Zugriff
    2. Der Tod als das Negative, die Antithese Kein Zugriff
    3. Trennungs-, Desintegrations- und Vernichtungsängste Kein Zugriff
    4. Die Wiederkehr des Verdrängten Kein Zugriff
    5. Der Tod als Mord oder als Vergehen des Lebens Kein Zugriff
    6. Todesangst, Mordlust und abgewehrte Aggression Kein Zugriff
    7. Todesangst und Lebensangst Kein Zugriff
    8. Von solchen, die ausziehen, das Fürchten zu lernen Kein Zugriff
    1. Der Tod als Entwicklungsaufgabe Kein Zugriff
    2. Die omnipotenten Strategien aus der Kindheit Kein Zugriff
    3. Libido – Wege der Liebe Kein Zugriff
    4. Sinn Kein Zugriff
    5. Den Tod denken Kein Zugriff
    6. Formen der symbolischen Unsterblichkeit Kein Zugriff
    7. Transzendenz Kein Zugriff
  4. V. Vom Nutzen des Todes in der Psychotherapie Kein Zugriff Seiten 203 - 212
  5. Schluss Kein Zugriff Seiten 213 - 220
  6. Literatur Kein Zugriff Seiten 221 - 231

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