Mütterlichkeit braucht kein Geschlecht
Fürsorge als gesamtgesellschaftliche Herausforderung- Autor:innen:
- Reihe:
- Sachbuch Psychosozial
- Verlag:
- 2024
Zusammenfassung
Ist Mütterlichkeit weiblich? Nein, Mütterlichkeit ist menschlich. Doch als kulturelle Denkfigur wurde sie historisch an die gesellschaftliche Position der Frau gebunden. Zwar ist dieses Konzept in eine Schieflage geraten; doch trotz gleichstellungspolitischer Maßnahmen und einer gelebten Vielfalt von Familienformen ist es bisher erst im Ansatz gelungen, die auf kulturell tradierten Normen und Handlungsmustern beruhende Denkfigur der Mütterlichkeit zu verändern. Unbewusste Stereotypien prägen elterliches Denken und Handeln auch in der heutigen Familiengestaltung und verhindern eine gleichberechtigte Verteilung der familiären Aufgaben. Wie können wir Mütterlichkeit und Fürsorgeverpflichtung gesamtgesellschaftlich neu denken? Helga Krüger-Kirn plädiert für eine Loslösung der Mütterlichkeit aus ihrer normativen Zuschreibung an die Frau und ihren Körper und prüft die Prämissen bereits bestehender soziologischer, psychoanalytischer und (neuro-)biologischer Theorien auf ihr Potenzial, Mütterlichkeit geschlechterübergreifend zu leben.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- ISBN-Print
- 978-3-8379-3315-4
- ISBN-Online
- 978-3-8379-6203-1
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Sachbuch Psychosozial
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 334
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Vorwort und Dank Kein Zugriff Seiten 11 - 12
- 1.1 Mütterlichkeit Kein Zugriff
- 1.2 Ziele und Struktur des Buches Kein Zugriff
- 1.3 Gendersensible Sprache Kein Zugriff
- 2.1 18. und 19. Jahrhundert Kein Zugriff
- 2.2 Die Geschichte der Mutterliebe Kein Zugriff
- 2.3 Revolutionäre Umbrüche um 1918 (Weimarer Republik) Kein Zugriff
- 2.4 Mutterschaft im Nationalsozialismus Kein Zugriff
- 2.5 Nachkriegsära und Restauration patriarchaler Familienverhältnisse Kein Zugriff
- 2.6 Ab 1960 bis heute Kein Zugriff
- 2.7 Zeithistorische Kontinuitäten Kein Zugriff
- 2.8 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 3.1 Konzeptionelle Vorläufer Kein Zugriff
- 3.2 Differenzfeministische Ansätze Kein Zugriff
- 3.3 Mütterliche Erfahrungen Kein Zugriff
- 3.4 Gleichheitsfeministische Ansätze Kein Zugriff
- 3.5 Poststrukturalistische Ansätze Kein Zugriff
- 3.6 Empirische Forschung zu Mutterschaft Kein Zugriff
- 3.7 Empirische Forschung zu Vaterschaft Kein Zugriff
- 3.8 Leerstellen – blind spots Kein Zugriff
- 3.9 Neue Forschungsperspektiven Kein Zugriff
- 3.10 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 4.1 Einige Vorbemerkungen Kein Zugriff
- 4.2 Historische Vorläufer Kein Zugriff
- 4.3 Mittelalter Kein Zugriff
- 4.4 19. Jahrhundert Kein Zugriff
- 4.5 20. Jahrhundert Kein Zugriff
- 4.6 Nationalsozialismus und Nachkriegsära bis heute Kein Zugriff
- 4.7 Der schwangere Körper in der Postmoderne Kein Zugriff
- 4.8 Medizinische Schwangerschaftsvorsorge und reproduktionsmedizinische Techniken Kein Zugriff
- 4.9 Schwangerschaft als Grenzbearbeitung Kein Zugriff
- 4.10 Leihmutterschaft: Geteilte Schwangerschaft Kein Zugriff
- 4.11 Schwangerschaft und Schwangerschaftserleben aus queerer und trans*geschlechtlicher Perspektive Kein Zugriff
- 4.12 Abtreibung Kein Zugriff
- 4.13 Spontanabort und Unfruchtbarkeit Kein Zugriff
- 4.14 Kinderwunsch und Schwangerschaft als matrisexuelles Begehren Kein Zugriff
- 4.15 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 5.1 Zur Studie »Mutterschaft und Geschlechterverhältnisse« Kein Zugriff
- 5.2 Die Figur der Mutter zwischen traditionellen Elternleitbildern und Postfeminismus Kein Zugriff
- 5.3.1 Hormon- und Stilldiskurs Kein Zugriff
- 5.3.2 »Alles wegen der Kinder«: Markierung der geschlechterdifferenten Vorstellungen im Lichte des Kindeswohls Kein Zugriff
- 5.4.1 Die Figur der Do-it-all-Mother und mütterliche Selbstwertkonflikte Kein Zugriff
- 5.4.2 Die Figur der Do-it-all-Mother, oder: Wie bin ich eine gute Mutter? Kein Zugriff
- 5.5 Verschiebung der strukturellen Widersprüche auf die individuelle Ebene der Do-it-all-Mother Kein Zugriff
- 5.6 Regretting motherhood Kein Zugriff
- Exkurs: Zur gesellschaftlichen Relevanz von weiblichem Neid Kein Zugriff
- 5.8 Ein Zwischenruf zur Figur der Do-it-all-Mother Kein Zugriff
- 5.9 Elternschaft als Gendertrouble Kein Zugriff
- 5.10 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 6.1 Überlegungen zu Körper und Identität mit Blick auf Weiblichkeit/Mütterlichkeit* und Männlichkeit/Väterlichkeit* Kein Zugriff
- 6.2 Machtanalytische Annäherungen an Körper und geschlechtliche Identität mit Foucault und Butler Kein Zugriff
- 6.3.1 Notwendige Voraussetzungen, um Mütterlichkeit* geschlechterübergreifend zu denken Kein Zugriff
- 6.3.2 Geschlechterkritische Entwicklungsreflexionen Kein Zugriff
- 6.4.1 Einblicke in die Grundzüge der Säuglingsforschung Kein Zugriff
- 6.4.2 Frühe Spuren: Mentalisierung Kein Zugriff
- 6.4.3 Zur Somatisierung der Abwehr Kein Zugriff
- 6.4.4 Zum subjektiven und gesellschaftlichen Körperbild Kein Zugriff
- 6.5 Das Politische ist privat: Ein Zwischenfazit Kein Zugriff
- 6.6 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 7.1 Neurobiologische Erkenntnisse: Muttertät und Vatertät Kein Zugriff
- 7.2 Somatische Mütterlichkeit* Kein Zugriff
- 7.3 Postpartale Depression Kein Zugriff
- 7.4 Und was ist mit der Väterlichkeit*? Kein Zugriff
- 7.5 Paarbeziehung heute Kein Zugriff
- 7.6 Gelingende Elternschaft basiert auf Kooperationsbereitschaft und Anerkennung von Differenz Kein Zugriff
- 7.7 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 8.1 Produktion und Reproduktion Kein Zugriff
- 8.2 Mütterlichkeit* und Paradoxien der Gleichheit Kein Zugriff
- 8.3 Romantische Liebe und mütterliche Ausbeutung Kein Zugriff
- 8.4 Mütterlichkeit* braucht gesellschaftliche Anerkennung und elterliche Kooperationsfähigkeit Kein Zugriff
- 9 Literatur Kein Zugriff Seiten 301 - 334





