
Stalin
Der Herr des Terrors- Autor:innen:
- Reihe:
- C.H.Beck Paperback, Band 6263
- Verlag:
- 2018
Zusammenfassung
Stalin war der Herr des Terrors, ein Zyniker der Macht, der Millionen in den Tod schickte. Bis heute scheiden sich an seinem Erbe die Geister. Helmut Altrichter, einer der führenden deutschen Experten für die Geschichte der Sowjetunion zieht in diesem Buch die Bilanz seiner jahrzehntelangen Forschungen und erzählt das Leben eines der größten Verbrecher der Weltgeschichte.
Ein großer „Theoretiker“ (wie Lenin) oder ein mitreißender „Volkstribun“ (wie Trotzki) wurde Stalin nie; er war eher einer aus der zweiten oder dritten Reihe. Sein Aufstieg begann im Chaos der Russischen Revolution. Jetzt waren „Praktiker“ gefragt, die wussten, wie man die Macht mit Gewalt und Terror behauptet. Als Organisator der Partei verstand er es, sich als engster Mitarbeiter Lenins zu inszenieren und sich nach dessen Tod gegen seine Konkurrenten zu behaupten. Alles geschah im Namen des „Sozialismus“, aber ein „demütiger Gläubiger“ war Stalin nicht. Ihm ging es um die Macht.
Seine forcierte Industrialisierung, die Zwangskollektivierung und die brutalen Säuberungswellen kosteten Millionen das Leben und stürzten das Land in ein blutiges Chaos. Hunderttausende wurden verhaftet, erschossen und in den Gulag verbracht. Wie es der Sowjetunion gelang, trotzdem den Zweiten Weltkrieg zu überstehen und Stalin es schaffte, sich im sowjetischen kollektiven
Gedächtnis als „Generalissimus und Weltenlenker“ zu etablieren – auch davon erzählt dieses Buch.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2018
- ISBN-Print
- 978-3-406-71982-0
- ISBN-Online
- 978-3-406-71983-7
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Reihe
- C.H.Beck Paperback
- Band
- 6263
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 352
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 5
- Annäherungen Kein Zugriff Seiten 6 - 15
- I. Gori – 6. Dezember 1878: Soso – Herkunft und Schulzeit Kein Zugriff Seiten 16 - 34
- II. Tiflis – 13. Juni 1907: Koba – der Sozialbandit Kein Zugriff Seiten 35 - 69
- III. Petrograd – 26. Oktober 1917: Die Revolution – Stalins «Meisterstück»? Kein Zugriff Seiten 70 - 81
- IV. Zarizyn – 6. Juni 1918: Der Volkskommissar im Bürgerkrieg Kein Zugriff Seiten 82 - 106
- V. Moskau – 3. April 1922: Der Generalsekretär Kein Zugriff Seiten 107 - 128
- VI. Gorki – 21. Januar 1924: Der Nachfolger Lenins Kein Zugriff Seiten 129 - 157
- VII. Nowosibirsk – 18. Januar 1928: Der linke Revolutionär Kein Zugriff Seiten 158 - 189
- VIII. Moskau – 31. Juli 1937: Der Staatsterrorist Kein Zugriff Seiten 190 - 234
- IX. Moskau – 7. November 1941: Der Vaterländische Generalissimus Kein Zugriff Seiten 235 - 269
- X. Jalta – Februar 1945: Zuchtmeister und Weltenlenker Kein Zugriff Seiten 270 - 298
- XI. Kunzewo – 5. MÄRZ 1953: Der Tod Kein Zugriff Seiten 299 - 326
- Entstalinisierung und kein Ende Kein Zugriff Seiten 327 - 337
- Danksagung Kein Zugriff
- Bildnachweis Kein Zugriff
- Quellen- und Literaturhinweise Kein Zugriff




