Englands Exodus
Form und Funktion einer Vorstellung göttlicher Erwählung in Tudor-England- Autor:innen:
- Reihe:
- Histoire, Band 110
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Die Überzeugung, von Gott erwählt zu sein, prägte die englisch-britische Geschichte nachhaltig. Doch wann und wie kam es dazu, dass sich diese Vorstellung so eng mit der englischen Identität verband?Boris Queckbörner analysiert den ideengeschichtlichen Entwicklungsprozess der englischen Reformation zwischen den Herrschaftszeiten Heinrichs VIII. und Elisabeths I. Der alttestamentliche Exodus fungierte hierbei als Orientierungswissen und argumentativer Bezugspunkt, um reformatorisches Gedankengut zu vermitteln. Vor allem ermöglichte das biblische Narrativ es, bestehende Wissensbestände und alte Gewissheiten zu diskursivieren, neu zu ordnen und darüber letztlich Innovationen zu schaffen und zu legitimieren. Die gesellschaftliche Verfestigung des Glaubens an die göttliche Erwählung Englands muss dabei als ein wesentliches Resultat dieser kontinuierlichen Verargumentierung angesehen werden.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-8376-3893-6
- ISBN-Online
- 978-3-8394-3893-0
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Histoire
- Band
- 110
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 598
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- FrontmatterSeiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
- InhaltSeiten 5 - 8 Download Kapitel (PDF)
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 10
- A. Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 64
- B. Konstruktion einer ägyptischen Knechtschaft, Auszug aus ,Ägypten'' und die Erwählung des Königs (c. 1527 - 1538) Kein Zugriff Seiten 65 - 246
- C. In der Wüste: Die frühen Regierungsjahre Eduards VI. (1547-1550) Kein Zugriff Seiten 247 - 352
- D. ,Probleme in Kanaan'': Irland und der Nine Years'' War (1594 - 1603) Kein Zugriff Seiten 353 - 500
- E. Schlussbetrachtung Kein Zugriff Seiten 501 - 508
- F. Anhang Kein Zugriff Seiten 509 - 598





