Die WSI-Mitteilungen sind eine wissenschaftliche Fachzeitschrift mit politik- und praxisorientierter Ausrichtung. Sie informieren über neue wissenschaftliche Erkenntnisse im Themenspektrum »Arbeit - Wirtschaft - Soziales«. Die Zeitschrift ist 1948 erstmals erschienen.Die Zeitschrift fördert den interdisziplinären Austausch und versteht sich als Wissens- und Argumentationsquelle für Akteure aus Arbeitswelt, Wirtschaft und politischer Praxis. Ihr Ziel ist, komplexes Wissen strukturiert und sprachlich ansprechend zu vermitteln. Ein professionelles Begutachtungsverfahren garantiert die Standards wissenschaftlicher Abhandlungen. Kurzauswertungen, Kommentare und Praxisbeiträge reflektieren aktuelle gesellschaftspolitische Probleme und diskutieren Lösungsvorschläge.
Die Leistungsnachfrage von Nutzern des deutschen Gesundheitssystems erfolgt im Gravitationszentrum von drei parallel verlaufenden Modernisierungsprozessen: der Ökonomisierung, Vermarktlichung und Wissensbasierung von Gesundheitsleistungen....
Beschäftigte haben seit der Rentenreform 2001 einen Rechtsanspruch darauf, einen Teil ihres Entgelts in die betriebliche Altersversorgung umzulenken. Dieses eigenverantwortliche Vorsorgehandeln wird durch das soziale und ökonomische Umfeld...
Die Konzeption einer wohlfahrtsmarktlich organisierten Altersvorsorge im Zuge der Riester-Reformen basiert(e) auf der expliziten Annahme, Akteure treffen Vorsorgeentscheidungen im Sinne langfristig rational planender Akteure. In Anlehnung an die...
Die sogenannten Hartz-Reformen in der Arbeits- und Beschäftigungsförderung gelten als paradigmatisch für die Veränderungen im aktivierenden Sozialstaat. Um „Kunden“ angemessen „zu fördern und zu fordern“ wird dabei der persönlichen...
Der Beitrag untersucht die Wahloptionen im deutschen Bildungssystem und inwiefern Eltern und Schüler hier als Klienten, Bürger, Koproduzenten oder Konsumenten in Erscheinung treten. Es werden die begrenzten Wahloptionen im stark reglementierten...
Das Elterngeld wurde als familienpolitische Innovation eingeführt, die Müttern wie Vätern höchstmögliche Spielräume bei der Entscheidung für ein Kind bieten sollte. Der Beitrag geht der Frage nach, ob diese Spielräume auch empirisch von...
Nutzerinnen und Nutzer sozialpolitischer Errungenschaften treten nicht nur als Leistungsempfänger oder Konsumenten auf. Sie können auch als Bürgerinnen und Bürger an der Ausgestaltung dieser Leistungen mitwirken bzw. diese beeinflussen. Der...
Seit der Rentenreform von 2001 existieren drei betriebliche Vorsorgeformen parallel zueinander. Neben der klassischen arbeitgeberfinanzierten Vorsorge kamen arbeitnehmerfinanzierte sowie tarifvertraglich vereinbarte Vorsorgearten hinzu, die sich...