
Vernetzungen – Relationen (in) der mediävistischen Literaturwissenschaft
- Herausgeber:innen:
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- Verlag:
- 2025
Zusammenfassung
Unsere Welt ist über sprachliche, kulturelle und nationale Grenzziehungen hinweg durchsetzt von Vernetzungen und Querverbindungen auf vielerlei Ebenen. Auch in der Mediävistik lassen sich textliche Artefakte intertextuell auf darin verwobene Vernetzungen hin untersuchen. In welchem Verhältnis stehen Quellen, Vorlagen, Bearbeitungen und Übersetzungen zueinander? Welche Textvarianzen gibt es in der Überlieferungs- und Textgeschichte? Wie stellen sich kultureller Austausch und Grenzüberschreitungen innerhalb Europas, aber auch zwischen Okzident und Orient dar? Welche transmedialen Verknüpfungen von Text und Bild und was für Wissensnetzwerke gibt es? Wie lassen sich die vielfältigen und teils unüberschaubaren Vernetzungen zwischen Texten und Menschen heutzutage mit digitalen Mitteln aufbereiten und zugänglich machen? Die hier versammelten Beiträge widmen sich des Themas »Vernetzungen« aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2025
- ISBN-Print
- 978-3-7965-5441-4
- ISBN-Online
- 978-3-7965-5442-1
- Verlag
- Schwabe, Basel / Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 430
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff
- Vorwort Kein Zugriff
- Wo versteckt sich der ›Erec‹-Prolog Hartmanns von Aue? Eine intertextuelle Spurensuche in den altfranzösischen Vorlagen und im ›Ambraser Heldenbuch‹ Kein Zugriff Seiten 11 - 30Autor:innen:
- Hypertextuelle Dichterkataloge. Eine palimpsestuöse Lektüre Kein Zugriff Seiten 31 - 54Autor:innen:
- Der Wilde Alexander. ›Owe, daz nach liebe gat‹ – minne und ihre Konzeption im Geflecht mittelalterlicher Lyriktraditionen Kein Zugriff Seiten 55 - 72Autor:innen:
- Vernunfft in Text und Bild. Zur vernetzten Buchgestaltung der Augsburger Drucke von Ciceros ›Officien‹ (1531) und Petrarcas ›Glücksbuch‹ (1532) Kein Zugriff Seiten 73 - 96Autor:innen:
- diz puchlein, daz ist genant ›die jüdein‹. Diskursive Vernetzungen der Versnovelle ›Die Jüdin und der Priester‹ Kein Zugriff Seiten 97 - 116Autor:innen: |
- Fassung, Werk und Œuvre. Rudolfs von Ems »doppelter« ›Barlaam und Josaphat‹ Kein Zugriff Seiten 117 - 158Autor:innen:
- Vom epistolarischen Eschaton. Ein Essay zum bernhardschen »Netz der Liebe« Kein Zugriff Seiten 159 - 168Autor:innen:
- Predigten als vernetztes System. Meister Eckharts Rückverweise Kein Zugriff Seiten 169 - 196Autor:innen:
- Transylvanische Lektüren. Sebastian Castellios Ideen und die seiner Basler Weggefährten auf dem Weg nach Siebenbürgen Kein Zugriff Seiten 197 - 228Autor:innen:
- Mehr als Textnetzwerke. Zur visuellen Rhetorik der Rechtsbücherverweise in der Überlieferung des deutschsprachigen ›Belial‹ Kein Zugriff Seiten 229 - 260Autor:innen:
- Überzwerch eingefügte Holzschnitte Kein Zugriff Seiten 261 - 282Autor:innen:
- Verstrickungen. Konjekturale Konflikte in der frühen germanistischen Editionsphilologie: Wilhelm Grimm – Emil Sommer – Karl Lachmann Kein Zugriff Seiten 283 - 316Autor:innen:
- Abenteuer und Liebe im trilateralen Netz. Zum Versroman ›Cligès‹ des Chrétien de Troyes Kein Zugriff Seiten 317 - 348Autor:innen:
- Das Spiel mit der Moral. Textvarianz in spätmittelalterlichen Versnovellen Kein Zugriff Seiten 349 - 376Autor:innen:
- Diagrammatische Varianz. Zur Kombination von Distant Reading und digitaler Edition am Beispiel des ›Parzival‹ Kein Zugriff Seiten 377 - 402Autor:innen:
- Wan kumstu, wer pistu, wie lebstu, […] wo pleibstu ewiglich. Der ›Spiegel der Vernunft‹ als Reflex vormoderner Biozönose Kein Zugriff Seiten 403 - 430Autor:innen:




