Flüchtlinge: Opfer – Bedrohung – Helden
Zur politischen Imagination des Fremden- Autor:innen:
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Wie die Macht der sprachlichen Bilder die gesellschaftspolitischen Debatten prägt, wird in der aktuellen Diskussion über die Flüchtenden, die Schutz in Europa suchen, so deutlich wie selten. Heidrun Friese geht den kontroversen gesellschaftlichen Imaginationen von den Geflüchteten nach: Die Figur des »Fremden« als Bedrohung artikuliert den Rassismus des Populismus und legitimiert Sicherheitspolitiken. Humanitäres, religiös-ethisches Handeln hingegen fasst Geflüchtete als Opfer, die der Hilfe bedürfen. In einer dritten Perspektive wird das Überschreiten von Grenzen zum heroischen Akt stilisiert und antikapitalistischen Kämpfen eingeschrieben.Der Essay interveniert in diesen Schlüsseldiskurs der Einwanderungsgesellschaft und setzt diesen imaginierten Figuren des »Fremden«, die den Flüchtenden auf je verschiedene Weise eine eigene Subjektivität absprechen, ein anderes Bild entgegen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-8376-3263-7
- ISBN-Online
- 978-3-8394-3263-1
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- X-Texte zu Kultur und Gesellschaft
- Band
- 0
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 150
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- FrontmatterSeiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
- InhaltSeiten 5 - 6 Download Kapitel (PDF)
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 10
- Szenen: Das Argument Kein Zugriff Seiten 11 - 24
- Figuren der sozialen Imagination und das tragische Grenzregime Kein Zugriff Seiten 25 - 72
- Zur Evakuation des Politischen Kein Zugriff Seiten 73 - 108
- Quellen Kein Zugriff Seiten 109 - 124
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 125 - 150





