Albert Camus
Aufklärer – Skeptiker – Sozialist. Essay über einen Entwurf vom brüderlichen Menschen- Autor:innen/Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Romanistische Texte und Studien, Band 12
- Verlag:
- 2024
Zusammenfassung
Wichtiger denn je erscheint Albert Camus heute in seiner Position als unabhängiger Denker, der keine dogmatische Richtung jemals für eine annehmbare Lösung hielt. Vierzig Jahre nach seiner Erstveröffentlichung spricht auch aus Horst Wernickes Essay unverminderte gesellschaftliche Dringlichkeit. Wie Camus selbst ist Wernicke getragen vom Geist des „mittelmeerischen Denkens“ und weckt Hoffnung auf Menschlichkeit in bewegten Zeiten. Camus wird porträtiert als Aufklärer europäischen Ursprungs, der Tradition des skeptischen Denkens verhaftet und der Ethik des Maßes verpflichtet – sowie geprägt von den schriftstellerischen Freundschaften mit Jean Grenier und René Char. Wernickes kundige, empathische Auseinandersetzung mit Camus gibt zahllose Anstöße, dessen Werk und sein intellektuelles wie künstlerisches Umfeld (neu) zu entdecken.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- ISBN-Print
- 978-3-487-16753-4
- ISBN-Online
- 978-3-487-16754-1
- Verlag
- Georg Olms Verlag, Baden-Baden
- Reihe
- Romanistische Texte und Studien
- Band
- 12
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 238
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten i - 8
- 1. Albert Camus 1913 – 1960: Vom aufrechten Gang und vom Schweigen des Jonas Kein Zugriff Seiten 11 - 27
- 2. Die Treue zur Erde und zum Licht: Jean Grenier und René Char, die brüderlichen Freunde und Gefährten Kein Zugriff Seiten 27 - 53
- 3. Das »Exil« und das »Reich«: Mythos, Landschaft und Erkenntnis im literarischen Werk – Eine Strukturskizze Kein Zugriff Seiten 53 - 77
- 1. Mythos und Aufklärung: Griechische Vernunft, »pensée solaire« –eine Philosophie vom Glück und vom Tod Kein Zugriff Seiten 79 - 95
- 2. Candide in Oran: Der Auftrag der »unbefriedigten Aufklärung« und die Wiederentdeckung der Brüderlichkeit Kein Zugriff Seiten 95 - 113
- 3. Melancholie und Revolte:Utopie, Ironie und Humor als poetische Strukturenim epischen Werk Kein Zugriff Seiten 113 - 133
- 1. »Skeptische Ethik« und ihre Grundhaltungen im Lebenund Denken eines engagierten Moralisten Kein Zugriff Seiten 135 - 147
- 2. Montaigne und Camus Kein Zugriff Seiten 147 - 159
- 3. Literatur und Skepsis: Zum Wesen des politisch-philosophischen Essaysim Blick auf Camus Kein Zugriff Seiten 159 - 167
- 1. Das Erbe der anarchistisch-syndikalistischen Résistanceund das Vorbild der Simone-Antigone Kein Zugriff Seiten 169 - 185
- 2. Ein Humanismus ohne Marx und ohne Gott: Grundzüge eines »Demokratischen Sozialismus« Kein Zugriff Seiten 185 - 199
- 3. Die »Meisterdenker« –Ideologie und die Ethik des Maßes und der Verantwortung: Camus als Wegweiser politischer und ökologischer Bewegungen der Gegenwart Kein Zugriff Seiten 199 - 213
- Epilog Kein Zugriff Seiten 213 - 223
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 223 - 235
- Zwischen Zweifeln und entschlossenem Humanismus Kein Zugriff Seiten 235 - 238





