Die israelische Angst
Psychopolitische Analysen der Ära Netanyahu- Autor:innen:
- Reihe:
- Passagen Thema
- Verlag:
- 01.03.2024
Zusammenfassung
Angst ist der Schlüssel zum Verständnis des psychopolitischen Zustandes der israelischen Gesellschaft und Kultur. In vier Essays und einem Interview beschreibt Itzhak Benyamini mit Blick auf unterschiedliche Bevölkerungsgruppen, welche Auswirkungen die von Benjamin Netanyahu bewusst geschürte Angst auf die gegenwärtige Situation Israels hat. Das schreckliche Massaker, das die Hamas am 7. Oktober an israelischen Bürgern im Süden des Landes verübte, hat die israelische Bevölkerung traumatisiert. Doch schon länger herrscht in Israel ein psychologischer Ausnahmezustand: Seit Benyamin Netanyahu 1996 das Amt des Ministerpräsidenten übernahm, hat er eine gezielte Politik der Angst etabliert, um seine eigene Macht zu sichern. Dabei versteht es Netanyahu, die spezifischen Ängste unterschiedlicher Gemeinschaften und die Spannungen innerhalb der Bevölkerung für seine Zwecke zu nutzen. Gleichzeitig ermutigt er seine Unterstützer, sich gegen jeden zu stellen, der seine Position zum Krieg ablehnt oder es wagt, seine Mitverantwortung für die aktuelle Eskalation zu benennen. Das Objekt der israelischen Angst liegt nicht nur außerhalb, sondern auch innerhalb Israels: Es ist das von Netanyahu und seiner Gefolgschaft lange herangezüchtete Stereotyp des säkularen, liberalen, aschkenasischen Tel-Avivers.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- Erscheinungsdatum
- 01.03.2024
- ISBN-Print
- 978-3-7092-0584-6
- ISBN-Online
- 978-3-7092-5068-6
- Verlag
- Passagen Verlag, Wien
- Reihe
- Passagen Thema
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 144
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Vorwort: Netanyahus Angstmaschine Kein Zugriff Seiten 11 - 16
- Vorwort des Übersetzers Kein Zugriff Seiten 17 - 20
- 1. Grundlegende Einführung in die ausländische Ausgabe von Die israelische Angst Kein Zugriff Seiten 21 - 46
- 2. Das Unbehagen des Staatsbürgers: Der Zeltlagerprotest und das Theopolitische Kein Zugriff Seiten 47 - 74
- 3. Etwas vom Mizrachi-Sein: Über den Identitätskern infolge von Freuds Nachträglichkeit Kein Zugriff Seiten 75 - 100
- 4. Die israelische Angst Mit Freud, Heidegger, Lacan, Netanyahu Kein Zugriff Seiten 101 - 124
- Interview in der israelischen Zeitung Jedi’ot Acharonot Kein Zugriff Seiten 125 - 136
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 137 - 144





