Platon lesen
- Autor:innen:
- Reihe:
- legenda
- Verlag:
- 1993
Zusammenfassung
Gesucht ist eine Deutung Platons, die vor seiner Kritik der Schrift im ›Phaidros‹ Bestand haben kann. Platons eigene Skepsis dem Schreiben gegenüber abwerten oder in ihr Gegenteil verkehren zu wollen, wie es vielfach noch versucht wird, kann keinen Weg zum Verständnis des Schriftstellers Platon eröffnen. Nur wenn man seine Einschätzung des richtigen Verhältnisses von schriftlichem und mündlichem Philosophieren ernst nimmt, kann man Technik und Wirkungsabsicht der Dialoge adäquat erfassen. – Szlezák liefert eine Bestandsaufnahme der formalen Merkmale der Dialoge und eine Beschreibung ihrer dramatischen Technik mit ihren Konstanten und Variablen der Charakterzeichnung und Handlungsführung. Das erarbeitete Gerüst wird dann zurückbezogen auf das Bild des Philosophen und auf Platons Vorstellung von philosophischer Erkenntnisvermittlung. Eine solche Analyse, die sich am Text selbst orientiert und dessen Struktur wie Inhalt gleichermaßen berücksichtigt, zeigt, daß die Dialoge nicht als philosophisch autarke Werke konzipiert sind, sondern konsistent über sich hinausweisen in Richtung auf eine Theorie der Prinzipien.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 1993
- ISBN-Print
- 978-3-7728-1578-2
- ISBN-Online
- 978-3-7728-3205-5
- Verlag
- frommann-holzboog, Stuttgart
- Reihe
- legenda
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 179
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- (1) Die Freude, Platon zu lesen Kein Zugriff Seiten 11 - 13
- (2) Der Leser bringt sich selbst ein in die Lektüre Kein Zugriff Seiten 14 - 15
- (3) Ein Beispiel für individuelle Rezeption Kein Zugriff Seiten 16 - 18
- (4) Mögliche Fehlhaltungen beim Leser Kein Zugriff Seiten 19 - 21
- (5) Was man nicht kennt, sieht man nicht. Kein Zugriff Seiten 22 - 22
- (a) Das Motiv des "Verbergens" in den Dialogen Kein Zugriff Seiten 22 - 24
- (b) Sokrates selbst hält Wissen zurück Kein Zugriff Seiten 25 - 26
- Die Dialoge weisen über sich hinaus Kein Zugriff Seiten 27 - 29
- (6) Merkmale des platonsichen Dialogs Kein Zugriff Seiten 30 - 31
- (7) Fragen zu den Merkmalen Kein Zugriff Seiten 32 - 37
- (8) Für wen schreibt Platon? Kein Zugriff Seiten 38 - 41
- (9) Spricht der platonische Dialog mit mehreren Stimmen? Kein Zugriff Seiten 42 - 47
- (10) Eine antike Theorie der Auslegung Kein Zugriff Seiten 48 - 52
- (11) Die Simonides-Interpretation im Protagoras Kein Zugriff Seiten 53 - 55
- (12) Die Kritik der Schriftlichkeit im Phaidros Kein Zugriff Seiten 56 - 66
- (13) Die Bestimmung des Philosophen aus seinem Verhältnis zu seinen Schriften Kein Zugriff Seiten 67 - 70
- (14) Die Bedeutung von timiotera Kein Zugriff Seiten 71 - 76
- (a) Drei Begriffe für platonische Hilfe Kein Zugriff
- (b) Die immer gleiche Kein Zugriff
- (16) Der Aufstieg zu den Prinzipien und die Begrenzung der philosophischen Mitteilung Kein Zugriff Seiten 85 - 91
- (17) Einige Aussparungsstellen Kein Zugriff Seiten 92 - 104
- (18) Anamnesislehre und Dialektik im Euthydemos Kein Zugriff Seiten 105 - 108
- (19) Die Bedeutung der Andeutungen für die Platonlektüre Kein Zugriff Seiten 109 - 116
- (a) Die durchgehende Handlung Kein Zugriff
- (b) Unterbrechung des erzählten Dialogs Kein Zugriff
- (c) Wechsel des Gesprächspartners Kein Zugriff
- (21) Ironie Kein Zugriff Seiten 129 - 131
- (22) Mythos Kein Zugriff Seiten 132 - 136
- (23) Monolog und Dialog mit imaginären Partnern Kein Zugriff Seiten 137 - 138
- (24) Die Merkmale des Dialogs: was sie wirklich bedeuten Kein Zugriff Seiten 139 - 147
- (25) Wie und warum die Dialogform mißverstanden wurde Kein Zugriff Seiten 148 - 151
- (26) Der Unterschied zwischen Esoterik und Geheimhaltung Kein Zugriff Seiten 152 - 155
- (27) Platons Begriff der Philosophie und die Zielsetzung der Dialoge Kein Zugriff Seiten 156 - 160
- Bibliographie Kein Zugriff Seiten 161 - 164
- Stellenindex Kein Zugriff Seiten 165 - 172
- Biographische Notiz Kein Zugriff Seiten 173 - 179





