Mashup in der Musik
Fremdreferenzielles Komponieren, Sound Sampling und Urheberrecht- Autor:innen:
- Reihe:
- Musik und Klangkultur, Band 19
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Sampling – ein Dauerproblem für Ästhetik und Urheberrecht. Am Beispiel des musikalischen Genres des Mashups geht Frédéric Döhl der Frage nach, wann in auditiven digitalen Adaptionskulturen ästhetische Selbstständigkeit entsteht. Selbstständigkeit ist zugleich der Schlüsselbegriff für den Umgang mit Adaptionen im Urheberrecht. Dem ungeachtet findet sich das Mashup insgesamt in der Illegalität wieder. Als Antwort hierauf refokussiert die Studie das Urheberrecht auf den ästhetischen Gehalt des Selbstständigkeitsbegriffs. Dieser flexible Lösungsansatz ermöglicht es, weithin als kulturell bedeutend rezipierte Arbeiten wie das »Grey Album« (2003) von Brian Burton außerhalb der Illegalität zu positionieren – in welche sich Sampling-Praktiken wie das Mashup noch immer ohne Beachtung der kreativen Qualität und kulturellen Relevanz des Einzelfalls gedrängt sehen.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2016
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-8376-3542-3
- ISBN-Online
- 978-3-8394-3542-7
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Musik und Klangkultur
- Band
- 19
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 416
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Frontmatter Vollzugriff Seiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
- Inhalt Vollzugriff Seiten 5 - 6 Download Kapitel (PDF)
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 10
- Kapitel I. Fremdreferenzielles Komponieren heute im Spiegel des Urheberrechts Kein Zugriff Seiten 11 - 60
- Geschichte und Ästhetik des Mashup-Genres Kein Zugriff Seiten 61 - 174
- Illegal Art: Das Urheberrechts und das Mashup Kein Zugriff Seiten 175 - 244
- Political Art: Transformative Use und Faire Use Kein Zugriff Seiten 245 - 344
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 345 - 410
- Urteilsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 411 - 414
- Backmatter Kein Zugriff Seiten 415 - 416





