
Auf ewig in Hitlers Schatten?
Über die Deutschen und ihre Geschichte- Autor:innen:
- Reihe:
- C.H.Beck Paperback, Band 6311
- Verlag:
- 2018
Zusammenfassung
Auf ewig in Hitlers Schatten? Mehr als siebzig Jahre nach dem Ende des „Dritten Reiches“ steht die Frage, wie es zum Aufstieg des Nationalsozialismus und zu den gewaltigen Verbrechen der Jahre 1933 – 1945 kommen konnte, unverändert im Zentrum unserer historischen Selbstbetrachtung. Sie kann freilich nur in größeren historischen Zusammenhängen erörtert und bewertet werden.
Heinrich August Winkler, einer der großen Historiker unserer Zeit, geht in diesem Band Grundfragen der deutschen Geschichte nach. Preußen, die „sperrige“ Revolution von 1848, das Erbe Bismarcks, die gescheiterte Revolution von 1918/19, die „abwendbare Katastrophe“ der „Machtergreifung“,
1945 als Wendepunkt und natürlich Winklers Kernthema, der lange Weg der Deutschen nach Westen – das sind nur einige der Themen, die in diesem Buch ebenso scharfsinnig wie kenntnisreich erörtert werden. Den Schlußpunkt dieser Sammlung elegant geschriebener Essays bildet eine Betrachtung
über die westliche Wertegemeinschaft.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2018
- ISBN-Print
- 978-3-406-72105-2
- ISBN-Online
- 978-3-406-72106-9
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Reihe
- C.H.Beck Paperback
- Band
- 6311
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 221
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 5
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 6 - 8
- 1. Revolutionen machen in Preußen nur die Könige: Rückblick auf einen untergegangenen Staat Kein Zugriff Seiten 9 - 16
- 2. 1848: Die sperrige Revolution Kein Zugriff Seiten 17 - 23
- 3. Ein Junker als Revolutionär: Zum 100. Todestag Otto von Bismarcks Kein Zugriff Seiten 24 - 31
- 4. Ein Attentat als Alibi: Wie das Jahr 1878 zur historischen Zäsur wurde Kein Zugriff Seiten 32 - 41
- 5. Die Revolution als Gegenrevolution: Von Marx zu Lenin oder: Warum 1917 kein neues 1789 wurde Kein Zugriff Seiten 42 - 49
- 6. Angst vor dem Bürgerkrieg: Warum 1918/19 in Deutschland keine große Revolution stattfand Kein Zugriff Seiten 50 - 56
- 7. Die verdrängte Schuld: Warum die Weimarer Sozialdemokraten auf den moralischen Bruch mit dem Kaiserreich verzichteten Kein Zugriff Seiten 57 - 70
- 8. Ein Fortschritt mit verhängnisvollen Mängeln: Die Weimarer Reichsverfassung von 1919 Kein Zugriff Seiten 71 - 73
- 9. 1923: Als Weimar fast am Ende war Kein Zugriff Seiten 74 - 83
- 10. Hindenburg, ein deutsches Verhängnis: Betrachtungen über einen Unpolitischen Kein Zugriff Seiten 84 - 91
- 11. Die abwendbare Katastrophe: Warum Hitler am 30. Januar 1933 Reichskanzler wurde Kein Zugriff Seiten 92 - 103
- 12. Umkehr nach dem Untergang: Das Jahr 1945 war der entscheidende Wendepunkt der deutschen Geschichte Kein Zugriff Seiten 104 - 117
- 13. «Anschluß an den Westen»: Adenauer und der deutsche Sonderweg Kein Zugriff Seiten 118 - 127
- 14. Die Bastille von Berlin: Der 13. August 1961 als Zäsur der deutschen Nachkriegsgeschichte Kein Zugriff Seiten 128 - 135
- 15. Auf ewig in Hitlers Schatten?: Zum Streit über das Geschichtsbild der Deutschen Kein Zugriff Seiten 136 - 143
- 16. Kehrseitenbesichtigung: Zehn Jahre danach: Rückblick auf den Historikerstreit Kein Zugriff Seiten 144 - 148
- 17. Der 9. November. Ein deutscher Nachdenktag Kein Zugriff Seiten 149 - 152
- 18. Polnische Befreiung und deutsche Vereinigung: Der mühsame Weg zur Lösung von zwei Jahrhundertfragen Kein Zugriff Seiten 153 - 166
- 19. Erinnerungswelten im Widerstreit: Europas langer Weg zu einem gemeinsamen Bild vom Jahrhundert der Extreme Kein Zugriff Seiten 167 - 178
- 20. Was heißt westliche Wertegemeinschaft? Kein Zugriff Seiten 179 - 200
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 201 - 201
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 202 - 216
- Drucknachweis Kein Zugriff Seiten 217 - 217
- Register Kein Zugriff Seiten 218 - 221




