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Monographie Kein Zugriff

Die Grenzen der Zusammenarbeit

Sicherheit und transatlantische Identität nach dem Ende des Ost-West-Konflikts
Autor:innen:
Verlag:
 2010

Zusammenfassung

Wie steht es um das Verhältnis zwischen Kooperation und Konfrontation im transatlantischen Verhältnis? Verfügen beide Partner noch über den Anspruch und die Handlungsfähigkeit, die Weltordnung gemeinsam zu gestalten? Gibt es noch eine gemeinsame transatlantische Identität? Die vorliegende Studie analysiert erstmals in einer konstruktivistischen Herangehensweise die sicherheitspolitische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den USA nach dem Ende des Ost-West-Konflikts anhand regionaler Krisen auf dem Balkan, in Afghanistan und im Irak. Zu diesem Zweck werden drei akteursspezifische Dimensionen sicherheitspolitischer Identität eingehend untersucht und verglichen: Bedrohungswahrnehmung, multilaterales Handeln und der Einsatz militärischer Gewalt. Die Studie zeigt, dass aufgrund von unterschiedlichen sicherheitspolitischen Identitäten kooperatives Handeln in der Vergangenheit zu konfrontativen Situationen beim regionalen Krisenmanagement geführt und damit paradoxerweise zur sicherheitspolitischen Auseinanderentwicklung zwischen Deutschland und den USA beigetragen hat.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2010
ISBN-Print
978-3-8329-4722-4
ISBN-Online
978-3-8452-2664-4
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
DGAP-Schriften zur Internationalen Politik
Sprache
Deutsch
Seiten
289
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
  2. Danksagungen Kein Zugriff Seiten 9 - 10
  3. Vorwort Kein Zugriff Seiten 11 - 12
    1. Forschungsziel Kein Zugriff Seiten 13 - 13
    2. Argumentationsmuster Kein Zugriff Seiten 13 - 14
    3. Methodische Vorgehensweise Kein Zugriff Seiten 14 - 15
    4. Theoretische Einbettung Kein Zugriff Seiten 15 - 16
    5. Forschungsergebnisse Kein Zugriff Seiten 16 - 18
    6. Fazit und Ausblick Kein Zugriff Seiten 18 - 20
    1. Aufbau und Relevanz der Arbeit Kein Zugriff Seiten 21 - 28
    2. Identität als Bezugs- und Orientierungsrahmen für außenpolitisches Handeln Kein Zugriff Seiten 28 - 30
      1. Bedrohungswahrnehmung Kein Zugriff Seiten 30 - 33
      2. Multilaterales Handeln Kein Zugriff Seiten 33 - 34
      3. Einsatz militärischer Gewalt Kein Zugriff Seiten 34 - 35
    3. Gliederung der Arbeit Kein Zugriff Seiten 35 - 38
    1. Das Konzept der Sicherheitsgemeinschaft Kein Zugriff Seiten 39 - 44
    2. Institutionen als identitätsstiftendes Element pluralistischer Sicherheitsgemeinschaften Kein Zugriff Seiten 44 - 48
    3. Der westliche Kulturraum als zivilisatorische Identität Kein Zugriff Seiten 48 - 53
    4. Die Evolution transatlantischer Kooperation Kein Zugriff Seiten 53 - 55
      1. Wertegemeinschaft Kein Zugriff Seiten 55 - 57
      2. Handlungsgemeinschaft Kein Zugriff Seiten 57 - 57
      3. Kommunikationsgemeinschaft Kein Zugriff Seiten 57 - 59
    5. Von der Kooperation zur Konfrontation? Kein Zugriff Seiten 59 - 62
      1. Rollenverständnis und Handlungsspielräume im vereinten Deutschland Kein Zugriff Seiten 63 - 69
      2. Der Golf-Krieg und die »Out-of-Area«-Debatte Kein Zugriff Seiten 69 - 73
      3. Die Politik der Anerkennung auf dem Balkan Kein Zugriff Seiten 73 - 77
      4. Das Versagen der Normalität: Sicherheitspolitische Identität im vereinten Deutschland Kein Zugriff Seiten 77 - 82
      1. Rollenverständnis und Handlungsspielräume Kein Zugriff Seiten 82 - 87
      2. Der Golf-Krieg und die Neue Weltordnung Kein Zugriff Seiten 87 - 95
      3. Alte Antworten auf neue Fragen: Die sicherheitspolitische Identität der USA Kein Zugriff Seiten 95 - 104
    1. Transatlantischer Übergang Kein Zugriff Seiten 104 - 104
      1. Bedrohungswahrnehmung: »Dies ist die Stunde Europas« Kein Zugriff Seiten 105 - 113
      2. Multilaterales Handeln: »Die UN können nicht das zentrale Element amerikanischer Außenpolitik sein« Kein Zugriff Seiten 113 - 122
      3. Einsatz militärischer Gewalt: »Wir Amerikaner sagen: ›Lasst uns ein paar Deutsche auf dem Boden sehen‹« Kein Zugriff Seiten 122 - 128
      4. Lektionen Kein Zugriff Seiten 128 - 133
      1. Bedrohungswahrnehmung: »Wir werden nicht tatenlos zusehen, wenn wieder Tausende von Menschen abgeschlachtet werden sollen« Kein Zugriff Seiten 133 - 139
      2. Multilaterales Handeln: »Wir dürfen nicht auf die schiefe Bahn kommen, was das Gewaltmonopol des Sicherheitsrats anbetrifft« Kein Zugriff Seiten 139 - 146
      3. Einsatz militärischer Gewalt: »Im Krieg muss es auch Tote geben« Kein Zugriff Seiten 146 - 153
      4. Lektionen Kein Zugriff Seiten 153 - 156
      1. Bedrohungswahrnehmung: »Wir sind alle Amerikaner« Kein Zugriff Seiten 156 - 164
      2. Multilaterales Handeln: »Die Verführung, unilateral zu handeln, ist immer da, aber es liegt an uns, ob sie Realität wird« Kein Zugriff Seiten 164 - 170
      3. Einsatz militärischer Gewalt: »Jeder, der einen Anschlag auf Amerika ausführt, wird von unserem Militär hören« Kein Zugriff Seiten 170 - 177
      4. Lektionen Kein Zugriff Seiten 177 - 180
    1. Bedrohungswahrnehmung: »Ich bin nicht überzeugt« Kein Zugriff Seiten 181 - 187
    2. Multilaterales Handeln: »Sie werden es tun, egal, was die Welt oder ihre Verbündeten denken« Kein Zugriff Seiten 187 - 195
    3. Einsatz militärischer Gewalt: »Dies ist nicht eine Frage der Ermächtigung, es ist eine Frage des Willens« Kein Zugriff Seiten 195 - 200
    4. Lektionen Kein Zugriff Seiten 200 - 204
      1. Die diffuse Bedrohungswahrnehmung hält an Kein Zugriff Seiten 205 - 211
      2. Vom prinzipiellen zum wirksamen Multilateralismus Kein Zugriff Seiten 211 - 215
      3. Vom undenkbaren zum eingeschränkten Einsatz militärischer Gewalt Kein Zugriff Seiten 215 - 221
      1. Neue Wahrnehmung alter Bedrohungen Kein Zugriff Seiten 221 - 225
      2. Vom selektiven zum flexiblen Multilateralismus Kein Zugriff Seiten 225 - 230
      3. Militärische Gewalt als Mittel robuster Diplomatie Kein Zugriff Seiten 230 - 235
      1. Bedrohungswahrnehmung: diffuses vs. zentriertes Bedrohungsbild Kein Zugriff Seiten 235 - 237
      2. Multilaterales Handeln: normorientierter vs. instrumenteller Multilateralismus Kein Zugriff Seiten 237 - 240
      3. Einsatz militärischer Gewalt: Zurückhaltung vs. Machtprojektion Kein Zugriff Seiten 240 - 242
      1. Szenario 1 – Konfrontation: Gegenmachtbildung und Auflösung der Sicherheitsgemeinschaft Kein Zugriff Seiten 243 - 246
      2. Szenario 2 – Arbeitsteilung: ungleiche Lasten- und Risikoverteilung Kein Zugriff Seiten 246 - 247
      3. Szenario 3 – Kooperation: Konstruktive Rivalität Kein Zugriff Seiten 247 - 249
      1. Verständigung: offene Austragung von Konflikten Kein Zugriff Seiten 249 - 251
      2. Verlässlichkeit: Schaffung eines dynamischen Grundkonsenses Kein Zugriff Seiten 251 - 251
      3. Ansprechbarkeit: Echte und regelmäßige Konsultation Kein Zugriff Seiten 251 - 252
      4. Legitimation: Innenpolitische Verankerung der Sicherheitsgemeinschaft Kein Zugriff Seiten 252 - 253
    1. Handlungsempfehlungen und Ausblick Kein Zugriff Seiten 253 - 256
  4. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 257 - 258
    1. Primärliteratur Kein Zugriff Seiten 259 - 270
      1. Monographien, Sammelbände und Zeitschriftenaufsätze Kein Zugriff Seiten 270 - 286
      2. Presseartikel Kein Zugriff Seiten 286 - 288
      3. Meinungsumfragen Kein Zugriff Seiten 288 - 289

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