Die interdisziplinäre Zeitschrift Rechtspsychologie – RPsych bietet ein wissenschaftliches Forum für die Rechtspsychologie in Forschung und Praxis und bezieht dabei auch die Nachbardisziplinen ein. Besondere Schwerpunkte liegen im Familienrecht, im Strafrecht und der Kriminologie sowie in der Sozialen Arbeit – also in den Bereichen des Rechts, in denen psychologische Gutachten und Methoden eine besonders große Rolle spielen.In der Zeitschrift finden empirische und theoretische Abhandlungen ebenso Raum, wie Darstellungen aus der Praxis. Damit spiegelt die RPsych den state of the art der Rechtspsychologie wider und trägt maßgeblich zur Qualitätssicherung bei. Ergänzt werden die Abhandlungen durch Rezensionen, Tagungsberichte und Übersichten zur Entwicklung der Rechtsprechung. Die Qualität der Beiträge wird durch ein doppelt-blindes Peer-Review-Verfahren abgesichert.Die Zeitschrift richtet sich gleichermaßen an diejenigen, die psychologische Gutachten zu erstatten haben, wie an diejenigen, die in Justiz, Verwaltung, Anwaltschaft oder Beratung mit diesen Gutachten umgehen.
Berufsbedingte psychische Belastungen und Beanspruchungen deutscher Richter/innen wurden bisher kaum erforscht. Internationale Studienbefunde weisen jedoch auf diverse Belastungsfaktoren hin. Da diese Berufsgruppe dennoch keine erhöhte...
Zoophilie ist eine Störung der sexuellen Präferenz, bei der das sexuelle Interesse auf Tiere ausgerichtet ist. Als Entstehungsfaktoren werden eine zufällige Kopplung neutraler tierbezogener Reize mit sexueller Erregung, sowie...
In der forensisch-psychiatrischen und rechtspsychologischen Begutachtungspraxis existieren unterschiedliche Annahmen dazu, ob ein blander Haftverlauf das Vorliegen einer dissozialen Persönlichkeitsstörung bei einem Inhaftierten ausschließt. Im...
Seit geraumer Zeit wird in einer gefestigten Rechtsprechung des BGH davon ausgegangen, dass bei der Bewertung von Straftaten im Falle von Schuldunfähigkeit oder verminderter Schuldfähigkeit im Zusammenhang mit der Prüfung der Anordnung einer...