Bargfelder Bote 511-512
Materialien zum Werk Arno Schmidts- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Bargfelder Bote; Sonderlieferung, Band 511-12
- Verlag:
- 2025
Zusammenfassung
Das Zitat ist eine makabre Arabeske der bibliophilen Ansicht Rauchs und seiner Dialogpartner, dass Bücher, die gegenüber dem in der Realität erstorbenen Dasein wirkliches Leben enthalten, dieses auch durch ihr Outfit zeigen sollten. "KASTELLAN (nickend: sollte getrost allgemein eingefuhrt werd'n)" (Julia 120). Inhaltlich fallen keine gravierenden Änderungen zur Vorlage auf, allerdings macht Schmidt aus dem "Criminalisten Carpzov" einen "Juristen", vermutlich weil ihm diese Profession für das entsprechende Gutachten angemessener erschien. In der abwegigen Komik, die Knochenreste und "Menschenhaute" nicht wegzuwerfen, sondern für die Buchkunst wiederzuverwerten, konstatiert die Zitierkunst nicht nur das kulturgeschichtliche Faktum, dass das Verbrennen von Büchern dem Verbrennen von Menschen gleichzusetzen ist, sondern auch dass die verlorenen Bücher in den 'Verlassenschaften' von Menschen wiederkehren und wie ein 'Rosebusch' zum Blühen gebracht werden können.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2025
- ISBN-Print
- 978-3-921402-50-4
- ISBN-Online
- 978-3-68930-135-4
- Verlag
- edition t+k, München
- Reihe
- Bargfelder Bote; Sonderlieferung
- Band
- 511-12
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 37
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 2
- »Pfennig-Magazin«-Zitate. Zu Arno Schmidts Zitierkunst im späten Dialogfragment »Julia, oder die Gemälde« Kein Zugriff Seiten 3 - 29 Jochen Hengst
- Schmidt als Autor von »Post-Katastrophen« Kein Zugriff Seiten 30 - 35 Angelika R. Stolle
- Bibliographie Kein Zugriff Seiten 36 - 37





