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Phänomenologie der Intersubjektivität und metaphysische Monadologie

Zu einer Synthese von Husserl und Leibniz
Autor:innen:
Verlag:
 2021

Zusammenfassung

Die Monadologie Husserls, die durch eine Phänomenologie der Intersubjektivität begründet ist, weist gegenüber der metaphysischen Monadologie von Leibniz Vorzüge auf. Anderseits fehlt Husserls Monadologie Leibniz’ philosophisch radikalste Frage: «Warum ist überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts?», ebenso Leibniz’ Lehren vom Verhältnis der Macht und Ohnmacht zwischen den Monaden und der Kraft der Monaden. Den Versuch, die Fragestellungen und die Lehren der beiden zu vereinigen, unternimmt Iso Kern in diesem Band – durch eine Synthese kann die beste Metaphysik der europäischen Philosophiegeschichte entstehen. Sie ist unbegrenzt durch neue Fragen zu bereichern, aber auch zu korrigieren.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2021
ISBN-Print
978-3-7965-4385-2
ISBN-Online
978-3-7965-4386-9
Verlag
Schwabe, Basel / Berlin
Sprache
Deutsch
Seiten
241
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 14
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 15 - 28
  3. Einleitung Kein Zugriff Seiten 29 - 34
    1. § 1. Drei verschiedene Begriffe der «primordinalen Erfahrung» bei Husserl: Erstens, der genetische Begriff der «primordinalen Erfahrung», welcher die der Erfahrung von anderen Subjekten zeitlich voran... Kein Zugriff
    2. § 2. Das in der Einfühlung Erfahrene ist nicht original, sondern originär erfahren. Doch in einer anderen Bedeutung ist es auch original erfahren. Erste, zweite und dritte Originalität. Primordinalitä... Kein Zugriff
    1. § 3. Die Phänomenologie der Einfühlung enthält vier verschiedene Arten von Problemen: a) das Problem einer fiktiven Genesis der Einfühlung, b) das Problem einer reflexiven Analyse der gegebenen eigene... Kein Zugriff
    2. § 4. Erste Stufe der Einfühlung: Das Ungenügen von Husserls phänomenologischer Analyse der konstitutiven Erfahrung eines anderen lebenden (menschlichen oder tierischen) Wesens: Diese Analyse macht die... Kein Zugriff
    3. § 5. Zweite Stufe der Einfühlung: Vergegenwärtigendes Sich-Versetzen in die Situation des anderen Kein Zugriff
    4. § 6. Husserls apriorisches Denkexperiment (das er seit den Jahren 1921/22 ablehnte): Die Möglichkeit der Vorstellung eines anderen Ich vor der wirklichen Erfahrung von ihm Kein Zugriff
    5. § 7. Eine Frage, die Husserl nicht stellte: Wie können wir ein anderes individuelles Ich oder ein anderes individuelles Bewusstsein wiedererkennen? Kein Zugriff
      1. a) Das Ich in einer bloss phantasierten Welt Kein Zugriff
      2. b) Das Ich in einer Bildwelt Kein Zugriff
      3. c) Das Ich in der erinnerten Welt Kein Zugriff
      4. d) Das Ich in der eingefühlten Welt Kein Zugriff
    6. § 9. Ein anderes apriorisches Denkexperiment Husserls: Kann es auf getrennte Welten bezogene Subjekte geben? Einige Bedingungen der Möglichkeit der Koexistenz von Subjekten: Deduktion der Einzigkeit d... Kein Zugriff
    7. § 10. Die Möglichkeit eines weltlosen Bewusstseins. Die Möglichkeit eines Bewusstseins ausserhalb der kommunizierenden Subjekte kann durch keine empirischen Gründe ausgeschlossen werden Kein Zugriff
    8. § 11. Einfühlung in der naturalen Einstellung und in der personalen Einstellung. Die Einfühlung in der naturalen Einstellung der Naturwissenschaften als uneigentliche Einfühlung, die Einfühlung in der... Kein Zugriff
    9. § 12. Gerade, schlicht vergegenwärtigende Einfühlung und (dritte Stufe der Einfühlung) oblique, in der Vergegenwärtigung reflektierende Einfühlung Kein Zugriff
    10. § 13. Die «Konstitution des alter ego (anderen Ich) durch eine den eigenen Gesichtspunkt transzendierende Vergegenwärtigung» hat auch im gewöhnlichen Leben zwei grundlegende Bedeutungen: eine naive (g... Kein Zugriff
    11. § 14. Was ist die naive (gerade) vergegenwärtigende Einfühlung (zweite Stufe der Einfühlung), welche ein sich normal entwickelndes Kind während des zweiten Lebensalters erreichen muss, auf der Grundla... Kein Zugriff
    1. § 15. Die Person im Personenverband Kein Zugriff
    2. § 16. Husserls phänomenologische Darstellung der reziproken Einfühlung in ein Du (die Beziehung Angesicht zu Angesicht): seine Analyse des sich an andere Wendens in Akten des auf etwas Gegenwärtiges Z... Kein Zugriff
      1. a) Der Akt des Sprechens vom Gesichtspunkt der verstehenden Person. Des Hörenden Bewusstsein von einem anderen Ich Kein Zugriff
      2. b) Die Gefahr eines unendlichen Regresses in der phänomenologischen Analyse der Kommunikation zwischen dem Sprecher und dem Adressaten Kein Zugriff
      3. c) Der Unterschied zwischen dem Glauben des Adressaten an das (vergegenwärtigte) Urteil (Sachverhalt) des Sprechenden und dem Glauben des Adressaten an den (vergegenwärtigten) Urteilsakt des Sprechend... Kein Zugriff
      4. d) Der Unterschied zwischen dem Glauben des Adressaten in seinem vergegenwärtigenden Verstehen der Mitteilung des Sprechenden und dem Glauben in einem vergegenwärtigenden Erinnern an das eigene vergan... Kein Zugriff
    3. § 18. Der Glaube an die Wirklichkeit eigener Erfahrungen und der Glaube an die Wahrheit eigener Gedanken sind unsicher, wenn man dafür nicht die Zustimmung oder mindestens das Gehör und das Interesse ... Kein Zugriff
    4. § 19. Während sich die Einfühlung primär im Visuellen abspielt, findet die Kommunikation und überhaupt der soziale Verkehr primär im Auditiven statt Kein Zugriff
    5. § 20. Die Gemeinschaft des praktischen Willens Kein Zugriff
    6. § 21. Geschlechtliche Liebe als Gemeinschaft des Genusses Kein Zugriff
    7. § 22. Zwei Bemerkungen über Husserls elementare phänomenologische Analyse der sexuellen Liebe als Genussgemeinschaft Kein Zugriff
    8. § 23. Die Erfüllung des sexuellen Triebes als Vereinigung meiner primordinalen Sphäre mit derjenigen des Sexualpartners Kein Zugriff
    9. § 24. Nichtgeschlechtliche personale Liebe und Liebesgemeinschaft. Das «Leben im anderen» Kein Zugriff
    10. § 25. Die ethische Liebe der Freundschaft. Christliche Liebe und Liebesgemeinschaft Kein Zugriff
    11. § 26. Einfühlung und Mitleid (Mitgefühl) Kein Zugriff
      1. a) Hass Kein Zugriff
      2. b) Psychopathische Grausamkeit Kein Zugriff
      3. c) Der Grund, warum Husserl phänomenologisch an Hass und psychopathischer Grausamkeit nicht interessiert war Kein Zugriff
      4. d) Ärger und Wut (Zorn) Kein Zugriff
      5. e) Dankbarkeit und Verzeihung Kein Zugriff
    12. § 28. Kommunikative Gemeinschaft mit Verstorbenen Kein Zugriff
    13. § 29. Das Erreichen des objektiven Bewusstseins seiner selbst in der Ich-Du-Beziehung. Der Ursprung des Ich als einer praktischen objektiven Person im sozialen Leben Kein Zugriff
    14. § 30. Eine Frage, die Husserl nicht stellte: Sind wir wirklich fähig, andere Personen als moralisch schuldig oder unschuldig zu beurteilen? Kein Zugriff
      1. a) Gemeinsame Leistungen mit einem gemeinsamen Willen Kein Zugriff
      2. b) Gemeinsame Leistungen ohne einen gemeinsamen Willen Kein Zugriff
      3. c) Konstitution personaler Einheiten höherer Ordnung Kein Zugriff
      4. d) Zwei Arten von durch den Willen eines anderen hindurch gehenden Handlungen Kein Zugriff
      5. e) Die Konstitution einer gemeinsamen Welt sinnlicher Erfahrung und Konstitution einer gemeinsamen personalen Kulturwelt Kein Zugriff
      6. f) Kommunikative Vielheit von Personen als Substrat von gemeinsamen Handlungen und von gemeinsamen Leistungen. Der «Gemeingeist» Kein Zugriff
    1. § 32. Terminologische Bemerkung Kein Zugriff
      1. a) Kausalität zwischen Dingen und Leib und psychophysische Konditionalität in der solipsistischen Einstellung Kein Zugriff
      2. b) Die Möglichkeit der Anomalität in der solipsistischen Erfahrung. Das System orthoästhetischer Wahrnehmungen Kein Zugriff
      3. c) Können in der solipsistischen Erfahrung die Erscheinungen relativ zur psychophysischen Konditionalität sein? Das «Ding an sich» als Kontinuum von durch die Idee der Kausalität vereinigten optimalen... Kein Zugriff
      4. d) Die orthoästhetische Vielheit von Aspekten (Anblicken) als Gemeinbesitz aller Subjekte und die Anomalität in der Erfahrung der gemeinsamen Welt Kein Zugriff
      5. e) Die logisch-mathematische Objektivität als notwendige intersubjektive Objektivität gegenüber der Vielheit der verschiedenen orthoästhetischen Systeme der einzelnen Subjekte Kein Zugriff
    2. § 34. Die Einfühlung in Kinder und Tiere und in ihre Welten durch Interpretation aufgrund von «Abbau» der Genesis der Naturerfahrung. Der Unterschied zwischen der Erfahrung der Natur und dem interpret... Kein Zugriff
    3. § 35. Die Erfahrung der Welt als Heimwelt und als Fremdwelt anderer Menschen und Tiere. Das Durchschnittliche, Normale als die fundamentale Schicht in der Heimwelt. Fremdheit als Zugänglichkeit in der... Kein Zugriff
    4. § 36. Der Unterschied zwischen Heimwelt und Fremdwelt als grundlegende und umfassende Struktur unserer Welterfahrung. Die emotionale Zugehörigkeit zur Heimwelt Kein Zugriff
    5. § 37. Das Verhältnis zwischen der Heimwelt der Armen und der Heimwelt der Reichen als der heute grösste Gegensatz zwischen Heimwelt und Fremdwelt Kein Zugriff
    1. § 38. Die transzendentale Phänomenologie als eidetische Wissenschaft der Bedingungen der Möglichkeit (der Wesen, der Essenzen) der transzendentalen Intersubjektivität und die phänomenologische Philoso... Kein Zugriff
    2. § 39. Absolute Monadologie als Ausweitung der transzendentalen Egologie. Die absolute Weltinterpretation Kein Zugriff
    3. § 40. Die Teleologie der Entwicklung der Monaden. Liebe als Ziel (Telos) dieser Entwicklung Kein Zugriff
    4. § 41. Phänomenologie der Intersubjektivität und phänomenologische Philosophie Kein Zugriff
    1. § 42. Husserls Monadologie ist gänzlich zentriert in mir, dem jeweils phänomenologisierenden faktischen Ich, der ich im strengen Sinn für mich das einzige Ich bin. Leibnizens Monadologie ist auch zent... Kein Zugriff
    2. § 43. Husserl lässt es beim faktischen Ich, seinen anderen faktischen Ich und der gemeinsamen faktischen Welt bewenden, während Leibniz nach dem ausreichenden Grund fragt, warum solche Fakten existier... Kein Zugriff
    3. § 44. Husserls und Leibnizens Monadenbegriff haben verschiedene Ursprünge. Husserls Begriff stammt aus der reflexiv-phänomenologischen deskriptiven Analyse des intentionalen Bewusstseins und bedeutet ... Kein Zugriff
    4. § 45. Bewusstseinsinhalte, von denen Husserl nicht spricht: Leibnizens unbewusste Bewusstseinsinhalte Kein Zugriff
      1. A. Husserls Lehre von der Wahrnehmung eines zeitlichen Ablaufes durch Impression, Protention und Retention Kein Zugriff
        1. a) Vorbemerkung Kein Zugriff
        2. b) Innenhorizont und Aussenhorizont in der Wahrnehmung Kein Zugriff
        3. c) Horizont als Zugangshorizont, als Potenzialität des In-ihn-eindringen-Könnens (ich kann, wir können). Der Zeithorizont Kein Zugriff
        4. d) Ist jedes erscheinende Ding (Phänomen) mit jedem [Aussenhoriont] Horizont verträglich und verbindbar, der zu einem beliebigen anderen Phänomen gehört? Kein Zugriff
        5. e) Der Urhorizont als Voraussetzung aller Konstitution Kein Zugriff
    5. § 47. Husserl legt die phänomenologischen Grundlagen der ersten Stufe der Einfühlung. In dieser Stufe erscheinen mir von meinem jeweiligen leiblichen Wahrnehmungsgesichtspunkt aus in meinem eigenen si... Kein Zugriff
    6. § 48. Nach Husserl haben die Monaden «Fenster», nach Leibniz nicht Kein Zugriff
    7. § 49. Husserl reflektiert auf die Kommunikation der menschlichen Monaden durch Ausdrucksbewegungen mit tierischen Monaden und auf die Kommunikation durch Ausdrucksbewegungen sowie durch die spezifisch... Kein Zugriff
    8. § 50. Husserl reflektiert auch auf die praktische Zusammenarbeit mit anderen menschlichen Monaden und auf die damit verbundenen gemeinsamen Zwecke und gemeinsam verwendeten Mittel, was Leibniz nicht t... Kein Zugriff
    9. § 51. Husserl reflektiert darauf, wie ich mit anderen menschlichen Monaden mehr oder weniger beständige Gemeinschaften wie Vereine und Gesellschaften wie unseren Staat bilde, welche den Charakter von ... Kein Zugriff
    10. § 52. Husserls Monadologie ist intersubjektiv, diejenige von Leibniz nicht Kein Zugriff
    11. § 53. Für Husserl ist die Geschichte der Menscheit teleologisch, Leibniz diskutiert diese Frage nicht Kein Zugriff
    12. § 54. Leibniz stellt in seiner Monadologie die radikalste Frage der Metaphysik: «Warum gibt es eher etwas als vielmehr nicht nichts» (pourquoi il y a plutôt quelque chose que rien), und entwickelt auf... Kein Zugriff
    13. § 55. Nach Leibniz bedeuten differenzierte Perzeptionen Macht (puissance) und Herrschaft (empire), verworrene Perzeptionen bedeuten Ohnmacht (impuissance, étourdissement, évanouissement) und Knechtsch... Kein Zugriff
    14. § 56. Leibnizens reflexiv-phänomenologisch ausgewiesene metaphysische Lehre von der Kraft fehlt in der Monadologie Husserls Kein Zugriff
  4. Neun Schlussbemerkungen in Aussicht auf die Zukunft echten Philosophierens Kein Zugriff Seiten 231 - 232
  5. Zitierte Schriften Kein Zugriff Seiten 233 - 241

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