
Licht - Bild - Experiment
Franz von Kobell, Carl August Steinheil und die Erfindung der Fotografie in München- Autor:innen:
- Verlag:
- 29.05.2024
Zusammenfassung
Muss die Geschichte der Fotografie neu geschrieben werden? Zwei Jahre, bevor Henry Fox Talbot 1839 seine »photogenic drawings« bekannt gab, hatte der Mineraloge und Chemiker Franz von Kobell bereits in München die Frauenkirche und andere Gebäude in Lichtbildern festgehalten und auf Papier fixiert. Sein Kollege, der Physiker Carl August Steinheil, beschäftigte sich seit April 1839 mit dem konkurrierenden bildgebenden Verfahren der Metallfotografie und war damit der offiziellen Bekanntgabe von Louis Daguerres »Daguerreotypien« mehr als drei Monate voraus. Eingebunden in akademische, künstlerische und gesellige Netzwerke und gefördert durch die Gunst des Königs widmeten sich beide über einige Jahre der experimentellen Erkundung unterschiedlicher fotografischer Verfahren. Dieser Münchner Beitrag erweitert die auf Frankreich und Großbritannien konzentrierte Frühgeschichte der Fotografie um ein gewichtiges Kapitel aus dem deutschsprachigen Raum und revidiert zugleich auch die damit verbundenen widersprüchlichen Spekulationen der in den 1930er Jahren einsetzenden Forschung. Der Katalog verzeichnet neben den Papier- und Metallfotografien der beiden Münchner Wissenschaftler und ihren Instrumenten auch deren aus der Beschäftigung mit der Fotografie hervorgegangene galvanische Arbeiten, die bislang so gut wie nicht rezipiert wurden, sowie die Clichés-verre von Kobell, die als die weltweit ersten überhaupt gelten dürfen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- Erscheinungsdatum
- 29.05.2024
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5557-6
- ISBN-Online
- 978-3-8353-8602-0
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Reihe
- Deutsches Museum. Abhandlungen und Berichte - Neue Folge
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 351
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Einführung – Eine notwendige Revision Kein Zugriff Seiten 7 - 14
- 1.1 Das Setting – Talbot und die Folgen Kein Zugriff
- 1.2 Die beiden Akteure – Kobell und Steinheil im Dienst der Wissenschaft Kein Zugriff
- Das Fixieren der Bilder Kein Zugriff
- Kobells Papiernegative Kein Zugriff
- Steinheils Rohrkamera Kein Zugriff
- Die Veröffentlichung Kein Zugriff
- Negativ – Positiv Kein Zugriff
- Lichtzeichnungen in London und München Kein Zugriff
- Kooperation und künstlerische Unterhaltung im Freundeskreis Kein Zugriff
- Erste Versuche Kein Zugriff
- Steinheils Daguerreotypien Kein Zugriff
- Die richtige Kamera Kein Zugriff
- Verkupfern und Vergolden Kein Zugriff
- Aufnahmen mit der Voigtländer-Kamera Kein Zugriff
- Das »Centralphänomen« Kein Zugriff
- Steinheils Flachreliefs Kein Zugriff
- Steinheils »Galvanoplastik im Großen« Kein Zugriff
- Kobells Galvanografien Kein Zugriff
- Die Galvanografie in der Kunst Kein Zugriff
- Aus dem Labor ins Atelier Kein Zugriff
- Erste Ausstellungen Kein Zugriff
- Physik oder Chemie – erste Ansätze der Forschung Kein Zugriff
- Alternative Fakten Kein Zugriff
- Die Erfindung der »Kleinbildfotografie« Kein Zugriff
- Das Museum als Ort der Legitimation Kein Zugriff
- Trügerische Gewissheiten Kein Zugriff
- Epilog – Lichtbilder zwischen Kunst und Wissenschaft Kein Zugriff Seiten 217 - 220
- Vorbemerkung Kein Zugriff
- I Salzpapier (S) Kein Zugriff
- II Cliché-verre (CV) Kein Zugriff
- III Daguerreotypien (D) Kein Zugriff
- IV Galvanoplastik (GP) Kein Zugriff
- V Galvanografie (GG) Kein Zugriff
- VI Wissenschaftliche Instrumente (WI) Kein Zugriff
- Quellen Kein Zugriff
- Bibliografie Kein Zugriff
- Bildnachweis Kein Zugriff
- Dank Kein Zugriff
- Personenregister Kein Zugriff




