Rätselprinzessinnen und schlafende Schönheiten
Typologie und Funktionen der weiblichen Figuren in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm- Autor:innen:
- Reihe:
- Germanistische Texte und Studien, Band 72
- Verlag:
- 2012
Zusammenfassung
Generationen von Lesern der Grimm’schen Märchen erinnern sich an Frauengestalten wie Dornröschen oder Schneewittchen, deren charakteristische Passivität von den jüngeren „Gender Studies“ als exemplarische Resultate weiblicher Sozialisation beschrieben worden sind. Ausgehend von der Entstehungs- und Druckgeschichte der Grimm’schen Sammlung liefert die vorliegende Untersuchung eine neue überzeugende Typologie der weiblichen Märchenfiguren. Dabei werden das Frauenbild Jacob und Wilhelm Grimms und das Rollenverständnis der Frau in der damaligen Gesellschaft eingehend untersucht. Unter Rückgriff auf die Illustrationsgeschichte der Märchen gelingt der Autorin auch eine physiognomische Typologie der weiblichen Figuren. Die Auseinandersetzung mit der weit verzweigten Forschungsliteratur wird durch psychoanalytische und mythologische Interpretamente ergänzt. In exemplarischen Analysen von Aschenputtel und Dornröschen arbeitet die Autorin Besonderheiten des Erzählstils der Gebrüder Grimm heraus und führt deren Texte bis an die Gegenwartsrezeption, etwa bei Walt Disney, heran.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2012
- ISBN-Print
- 978-3-487-30022-1
- ISBN-Online
- 978-3-487-42050-9
- Verlag
- Georg Olms Verlag, Baden-Baden
- Reihe
- Germanistische Texte und Studien
- Band
- 72
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 392
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- 1.1 Ziel und Fragestellung Kein Zugriff
- 1.2 Gliederung der Arbeit Kein Zugriff
- 1.3.1 Zur Genese der Grimm'schen Märchensammlung bis zur Zweitausgabevon 1815 Kein Zugriff
- 1.3.2 Die ästhetisch-literarische Ausgestaltung der folgenden Märchenausgaben Kein Zugriff
- 1.3.3 Beiträger und Gewährspersonen Kein Zugriff
- 1.3.4 Das Märchen im Kontext der Forschung Kein Zugriff
- 1.3.5 Gender Studies - Zugänge über die feministische Literaturtheorie Kein Zugriff
- 2.1 (1790-1815): Perspektiven neuer weiblicher Lebenswege Kein Zugriff
- 2.2 Frauen in den Widersprüchen der Romantik Kein Zugriff
- 2.3.1 Das weibliche Rollenmodell im Spiegel biedermeierlicher Vorstellungen Kein Zugriff
- 2.4 Frühe Ansätze einer "Frauenbewegung" gegen Mitte des 19. Jahrhunderts Kein Zugriff
- 2.5 Die Stellung der Grimm'schen Märchen in der zeitgenössischenbürgerlichen Erziehung Kein Zugriff
- 2.6.1 Frauen des familiären Umfelds Kein Zugriff
- 2.6.2 Freundschaften, Briefkontakte und Schriftzeugnisse Kein Zugriff
- 2.7 Zusammenfassende Wertung Kein Zugriff
- 3.1 Zur Methodik der Kategorisierung der Frauengestalten Kein Zugriff
- 3.2.1 Die Hexe als Personifizierung des Bösen Kein Zugriff
- 3.2.2.1 Die drei Spinnerinnen Kein Zugriff
- 3.3 Vergleich mit der Darstellung männlicher Magier Kein Zugriff
- 3.4.1 Grenzenlose Fürsorge und Liebe: Idyllisierung der leiblichen Mutterschaft Kein Zugriff
- 3.4.2 Jenseits von gut und böse: die neutrale Figur der Großmutter Kein Zugriff
- 3.4.3 Zweigesichtige Mutterfiguren: die Stief- und Schwiegermutter Kein Zugriff
- 3.5 Textstichproben zur Typisierung des Vaters Kein Zugriff
- 3.6.1 Schlafende Schönheiten Kein Zugriff
- 3.6.2 Schmerz und Schmach der leidenden Jungfrau Kein Zugriff
- 3.6.3 Selbstbewusst und klug: Rätselprinzessinnen Kein Zugriff
- 3.7 Geschwister- und Liebespaare: Tapferkeit und Kampfesgeist der Erlöserin Kein Zugriff
- 3.8 Gegenüberstellung des adoleszenten Märchenhelden Kein Zugriff
- 4.1 Aschenputtel Kein Zugriff
- 4.2 Dornröschen Kein Zugriff
- 5. Ergebnisse der Untersuchung und Diskussion Kein Zugriff Seiten 359 - 368
- 6.1.1 Ausgaben von Werken der Brüder Grimm Kein Zugriff
- 6.1.2 Briefwechsel Kein Zugriff
- 6.1.3 Sonstige Quellen Kein Zugriff
- 6.2 Forschungsliteratur Kein Zugriff
- 7. Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen Kein Zugriff Seiten 387 - 388
- 8. Bildnachweis Kein Zugriff Seiten 389 - 392





