
Zepernick bei Berlin
Das Domdorf im Spiegel alter Akten- Autor:innen:
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Anhand vieler bisher unbekannter und unveröffentlichter Quellen erzählt der Theologe, Historiker und Schriftsteller Rolf Gerlach die Geschichte des Dorfes Zepernick, das fast 400 Jahre lang dem Berliner Dom als Patron und Lehnsherren gehörte. Gerlachs Texte sind Lesebuch, Arbeitsprotokoll und Dokumentation zugleich. Kein Winkel des Winkelanger-Dorfes, kein Aspekt des Alltagslebens bleibt in seiner Untersuchung ausgespart. Sowohl faktenorientiertes Interesse als auch Neugier auf authentisches Flair vergangener Zeiten wird hier mit wahren Schätzen belohnt. Der Längsschnitt durch eine vielhundertjährige Dorfgeschichte vor der feudalen hohenzollernschen bzw. preußischen Staatskulisse bietet bemerkenswerte Einsichten in eine nur vermeintlich idyllische 'heile Welt'.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2021
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-931836-60-3
- ISBN-Online
- 978-3-86732-991-0
- Verlag
- Lukas Verlag, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 437
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- 1. Die Anfänge Zepernicks (seit ungefähr 1250) liegen ziemlich im dunkeln Kein Zugriff
- 2. Das uneinige Dorf 1592 Kein Zugriff
- 3. Einiges zur Dom-Geschichte seit 1465 Kein Zugriff
- 4. Notizen über die erste, 1564 errichtete Windmühle im Ort: Fakten, Fragen, Finanzierungs-Flauten und Feudal-Finessen Kein Zugriff
- 5. Domstifts-Verwaltung zwischen 1571 und 1577 Kein Zugriff
- 6. Reformbedürftige Phänomene vor und nach dem Jahre 1571 Kein Zugriff
- 7. 1602 verklagen Kurfürst und Dom die Zepernicker Bauern vor dem Kammergericht Kein Zugriff
- 8. Streit um Steine mit der Stadt Bernau 1613 Kein Zugriff
- 9. Zepernicker Zwickmühlen mancher Art: Rückschau aus der Perspektive zwischen 1598 und 1613 Kein Zugriff
- 10. Bernauische Denkweise um 1600, ein Exkurs: Propst Göritz jagt katholischen Sponsor zum Teufel Kein Zugriff
- 1. Zepernick im Dreißigjährigen Krieg (1618 – 1648) Kein Zugriff
- 2. Zwischen Uhde und Otto (1626 – 1655): Häufi ger Wechsel der Pastoren im Dorf Kein Zugriff
- 3. Der Große Kurfürst und die kleine Glocke 1652 Kein Zugriff
- 4. Zepernicksches Nachkriegs-Klima um 1655/1663 Kein Zugriff
- 5. Dahmes Kampf um die Zepernicker Mühlengerechtigkeit beginnt noch während des Krieges 1642 Kein Zugriff
- 6. Windmüller und Pastor im peinlichen Clinch 1662 Kein Zugriff
- 7. Der achtzigjährige Lehnbauer Hans Müller bittet 1656 seines wirtschaftlichen Elends wegen um Nachlaß der Pächte Kein Zugriff
- 8. Paul und Martin Damrow schaffen sich 1674 wegen eines Pferdediebstahls auf eigene Kappe ihr Recht Kein Zugriff
- 9. Beschwernis für Zepernick durch kurfürstliche Landreiter-Diäten von 1674 bis 1712 Kein Zugriff
- 10. Zepernicker Rademacher als Opfer landesherrlicher Gewerbepolitik ab 1650 Kein Zugriff
- 11. Fuhrendienste, Pferde und pfi ffi ge Bauern um 1660 (aber auch später!) Kein Zugriff
- 12. Moralia, Pastoralia und Hochzeits-Carminalia im Zepernicker Herbst 1689 Kein Zugriff
- 13. Truppenaufmärsche 1689 Kein Zugriff
- 14. Sexualia, Criminalia, Brachialia: ein Vier-Jahrzehnte-Exkurs vor die Dorfgerichte ab 1670 Kein Zugriff
- 15. Trockene Trunkenheit und andere Dummheiten um 1700 Kein Zugriff
- 16. Einige Zahlen, Notizen und Familien-Stories zur Geschichte des Zepernicker Krugs ab 1375 Kein Zugriff
- 1. Zeitgeist um 1700: Welcher Abwind von der großen Brise fächelt Zepernick ins neue Jahrhundert hinein? Kein Zugriff
- 2. Der Tod Martin Dahmes und letzter Rückblick auf sein Leben (vom Schuldenberg im Erbrezeß 1698 herunter) Kein Zugriff
- 3. Zwei Witwenschicksale um das Freihaus des Zepernicker Schusters Joachim Schultze, erbaut 1707/1708 Kein Zugriff
- 4. Kirchturmbau und Hieronymus Ottos Tod 1711 Kein Zugriff
- 5. Wie zeigt sich Frömmigkeit in Domakten-Texten um 1700? Kein Zugriff
- 6. Mutmaßungen über Wirtschaft und Soziales bis ca. 1750 Kein Zugriff
- 7. Augenzeugenbericht des Domschreibers Christian Prück über die Getreide-Ernte in Zepernick im Juli 1730 Kein Zugriff
- 8. Erbpacht liegt seit 1702 im preußischen Trend – in Zepernick fehlen dafür aber die Mittel und Mentalitäten Kein Zugriff
- 9. Zur Geschichte der Zepernicker Schmiede ab 1721 bzw. 1690 Kein Zugriff
- 10. Pfarrer Trachholtz’ Wirken in Zepernick bis 1737 Kein Zugriff
- 11. Tabus, Torturen und Domkirchen-Theologie 1719/1721 sowie 1728/1730 Kein Zugriff
- 12. Feuer auf dem Zepernicker Mühlenberg 1734 Kein Zugriff
- 13. Die Geschichte eines kleinen Wirtschaftskrieges zwischen Zepernick und Buch von 1727 bis 1745 Kein Zugriff
- 14. Hagelschlag und neue Pachtrückstände 1747 Kein Zugriff
- 15. Sture Wurschtigkeit – die typisch Zepernicksche Art? – Zwei Zeugnisse von 1738 und 1751 Kein Zugriff
- 1. Dorf-Ordnung für Zepernick 1752 Kein Zugriff
- 2. Zepernicker Kossät wird 1752 wegen Tätlichkeiten gegen Zepernicker Frauen auf öffentlicher Straße angeklagt Kein Zugriff
- 3. Witwe Birnstiel und ihr Frauenhaus in Zepernick 1749 Kein Zugriff
- 4. Zwei desertierende Väter in Zepernick 1757/1758 Kein Zugriff
- 5. Zepernicker Fuhrknecht macht sich 1752 in Joachimsthal gegen die Tochter des dortigen Amtmanns einer Verbal-Injurie schuldig Kein Zugriff
- 6. Dorfschulzen in Zepernick ab 1734 Kein Zugriff
- 7. Dom-Defensiven und die Zepernicker Flurkarte von 1779 Kein Zugriff
- 8. Peter Wegener – Schmied zu Zepernick ab 1726 Kein Zugriff
- 9. Leichtsinn und Schwermut des Friedrich Schultze, Mühlenmeister in Zepernick von 1750 bis 1754 Kein Zugriff
- 10. Pfarrer Otto III., die Zepernicker Kirchenbücher und wie das liebe Leben querbeet im Domdorf zwischen 1738 und 1767 so spielte Kein Zugriff
- 11. Barnimsche Pfarrer und Soldatenweiber im Siebenjährigen Krieg (von 1756 bis 1763) Kein Zugriff
- 12. Die neue große Zepernicker Feuerspritze und ein totes Pferd 1756/1763 Kein Zugriff
- 13. Nachkriegs-Wirtschaft ab 1764 ff.: a. Von der Königsebene b. Aus dem Winkelanger c. Uckermärkischer Vergleich Kein Zugriff
- 14. Ein Postscriptum in eigener Sache 1999 Kein Zugriff
- 15. Zwei Mißernte-Jahre (1771/1783) – zwei Arten (Kapitelverwalter Claessen/Kapitelverwalter Bielitz) damit umzugehen Kein Zugriff
- 16. Überredung zur Feuersozietät 1770, 1772 brennt der Zepernicker Krug herunter Kein Zugriff
- 17. Ärger um den Kirchenacker unter Otto IV. 1781/1787 Kein Zugriff
- 18. Abschied mit Blasebalg: das unwürdige Ende der verhinderten Schmiedekarriere des Martin Wegener in Zepernick 1780 Kein Zugriff
- 19. Zepernicker Schmiedegeschichte von 1780 bis 1807 Kein Zugriff
- 20. Die Zepernicker Küsterschule aus der Sicht des Pfarrers 1809 Kein Zugriff
- 21. Von Wittenberg bis Zepernick (1524 – 1809): Luthers Ermahnung zur Schule – und was daraus zu machen möglich war Kein Zugriff
- 22. Schwaches Licht auf Pfarrer Otto IV. und seine Zepernicker Kirchgemeinde zwischen 1767 und 1810 Kein Zugriff
- 1. Gezielt gestichelt oder Zufallsproteste? – Stimmungsbildchen aus Christian Schroeders Amtszeit als Zepernicker Schulze von 1786 bis 1810 Kein Zugriff
- 2. Schulze Schroeder, Krüger Schönebeck und das Fällen der Malzmüllerschen Grenz-Eiche 1804 Kein Zugriff
- 3. Napoleons Grande Armée im Niederbarnim und die ganz zivilen Alltagssorgen Zepernicks ab 1806 Kein Zugriff
- 4. Der Zepernicker Dorfschulze Christian Schroeder wird 1809 von den Bernauer Schneidern verklagt Kein Zugriff
- 5. Des Zepernicker Schulzen Christian Schroeders Tod und rascher Schulzenwechsel 1810 Kein Zugriff
- 6. Bei Bauer Brederecke brennt es 1812 im Pferdestall Kein Zugriff
- 7. Letzte Schreckschüsse für und um das Domdorf Zepernick vor der Befreiung von den Franzosen Frühjahr 1813 Kein Zugriff
- 8. Allerlei dringliche Besitzstandsfragen nach 1813 Kein Zugriff
- 9. Habgier oder Hilfe unter der Hand? Verschwundene Kirchengelder zwischen 1805 und 1808 Kein Zugriff
- 10. Die hartnäckige Witwe (Zepernicker Mühlen-Geschichte vorletzter Teil: von 1755 bis 1833) Kein Zugriff
- 11. Der schwerhörige Grüwel (Letzte Info-Splitter zur Mühlen-Geschichte von 1833 bis 1867 samt einem ökonomischen Exkurs) Kein Zugriff
- 12. Zeit-Panorama von 1813 bis 1890 Kein Zugriff
- 13. General-Visitationen auf den Dörfern um 1822 Kein Zugriff
- 14. Bernauer Stadt-Milieu um 1800 bzw. 1813 ff. Kein Zugriff
- 1. Akute Existenzkampf-Stimmung in Zepernick ab ca. 1828 Kein Zugriff
- 2. Erste Zepernicker General-Verhandlung über Separationsfragen 1842 – und dann zieht sich's hin Kein Zugriff
- 3. Pfarrers Nöte mit dem alten Schweinestall 1843 Kein Zugriff
- 4. Kapitelverwalter Hauptmann a. D. Hartwich und die neue Zepernicker Küster-Schule von 1838 Kein Zugriff
- 5. Die zweite Zepernicker Feuerspritze von 1829 als zufälliges Postscriptum zum neuen Küsterhaus Kein Zugriff
- 6. Familie mit Freibrief: Die Zepernicker Stellmacher Colberg (Kohlberg) durch vier Generationen von 1730 bis 1866 Kein Zugriff
- 7. Penetranter Hecht im Karpfenteich: Gottlob Colberg und die Zepernicker Separationsverhandlungen von 1847 bis 1854 Kein Zugriff
- 8. Einige Bemerkungen über die bedauerliche Spärlichkeit der Polizeiberichte um 1850 Kein Zugriff
- 9. Pfarrer Mayerhoff am Scheideweg? Exkurs in die Ladeburg-Zepernicksche Schulgeschichte 1848 ff. Kein Zugriff
- 10. Walpurgisnacht und Fastelabend: zwei die Jugend Ladeburgs und Zepernicks betreffende Probleme 1857 und 1855 Kein Zugriff
- 11. Etwas Chronik-Philosophie anhand von Fakten zwischen 1849 und 1900 Kein Zugriff
- 12. Der Kadi sitzt jetzt in Bernau: das Ende der Patrimonial-Gerichtsbarkeit für Zepernick 1849 Kein Zugriff
- 13. Pfarrer Franz Alexander Wilhelm Frankes neues dominantes Regiment im Ort ab 1851/52 Kein Zugriff
- 14. Unbeliebt und ausgebootet: Krüger Schönebeck baut 1854 in Zepernick eine Ziegelei Kein Zugriff
- 15. Des Kuhhirten Bach Abschied von Zepernick 1857 Kein Zugriff
- 16. Über die kirchlichen und sittlichen Zustände in der Parochie Zepernick 1866/1870 Kein Zugriff
- 17. Der Zweispitz auf St. Annen: Kirchen-Umbau 1889 Kein Zugriff
- 18. Epilog mit Franke Kein Zugriff
- Anmerkungen zum Text Kein Zugriff Seiten 359 - 434
- Verzeichnis der Abbildungen Kein Zugriff Seiten 435 - 436





