Die Zeitschrift widmet sich der Analyse und Fortentwicklung des Europarechts, insbesondere des Rechts der Europäischen Union. Das Spektrum ihrer Themen umfassst insbesondere Grundfragen der europäischen Integration, das Wirtschaftsrecht des Binnenmarktes, den Grundrechtsschutz in Europa und Probleme der einzelnen europäischen Politiken. In Aufsätzen, kleineren Beiträgen und Urteilsanmerkungen wird die ganze Bandbreite der europäischen Rechtentwicklung wissenschaftlich aufbereitet. Die EUROPARECHT zählt die bedeutendsten deutschen und ausländischen Europarechtler zu ihrem Autorenstamm. Ein Kreis prominenter Europarechtler aus Wissenschaft und Praxis sichert ihre Qualität. Sie ist daher seit Jahrzehnten die führende deutschsprachige Zeitschrift in ihrem Bereich.
Wenige Themen bewegen das EU-Strafrecht so intensiv wie Grund und Grenzen von gegenseitiger Anerkennung und gegenseitigem Vertrauen. Nachdem sich der EuGH einer Substantiierung dieser Begriffe zunächst weitgehend enthalten hatte, markiert das...
Im Zuge der Euro-Krise hat das BVerfG seine Rechtsprechung zur Kontrolle von Unionsrecht maßgeblich weiterentwickelt. Sie beruht auf neuen Prämissen zur Geltung der Integrationsschranken für die Unionsorgane und wird im Konzept der...
Die Griechenland- und Finanzkrise, die Flüchtlingskrise und der Brexit fordern nicht nur aktuelle realisierbare Vorschläge, sondern vor allem ein Konzept für ein - schrittweise wachsendes - Verfassungsrecht der EU mit einer möglichst umfassenden...
Der Beitrag unternimmt eine verfassungs- und unionsrechtliche Untersuchung der Rolle des Deutschen Bundestags in der Außenhandelspolitik der Europäischen Union. Im Mittelpunkt stehen dabei die parlamentarischen Einwirkungsmöglichkeiten beim...
Der Beitrag untersucht die Urteile des Gerichts für den öffentlichen Dienst der Europäischen Union (GöD) im Zeitraum von Mitte 2014 bis Mitte 2015. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht, wie im Berichtszeitraum die Interessen der Bediensteten und...
Da die polnische Verfassung nach dem Inkrafttreten des Vertrages von Lissabon nicht geändert wurde, musste der polnische Verfassungsgerichtshof (VerfGH) darüber entscheiden, in welchem verfassungsrechtlichen Verfahren dem Beschluss des...
Die Urteile Mallis und Ledra erscheinen auf den ersten Blick gegensätzlich: Der EuGH hielt eine Nichtigkeitsklage gegen Maßnahmen der Kommission und der Europäischen Zentralbank im Rahmen des ESM-Vertrages für unzulässig, Schadensersatzklagen...