
Die Last der Sonne
Die Kriege der OvaHerero und Nama gegen die deutsche Kolonialherrschaft- Autor:innen:
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Deutsch Südwestafrika, 1904: Die OvaHerero erheben sich gegen die deutsche Kolonialherrschaft. Bei dem Versuch, ihren Widerstand zu brechen, begehen deutsche Truppen den ersten Genozid des 20. Jahrhunderts. Später nehmen auch die Nama den Kampf auf. Matthias Häussler erzählt erstmals die ganze Geschichte der blutigen Kriege im heutigen Namibia. Er habe sich die "Last der Sonne" aufgeladen und sie werde ihn erdrücken, prophezeite der Nama-Führer Hendrik Witbooi dem OvaHerero-Führer, Kamaharero, als dieser 1890 den Schutzvertrag mit dem Deutschen Reich unterschrieben hatte. Er sollte recht behalten. Erst 2021 hat Deutschland den Völkermord an den OvaHerero anerkannt und sich offiziell entschuldigt. Doch noch immer ist die deutsche Kolonialvergangenheit nicht wirklich aufgearbeitet. Wie kam es zu den Verbrechen der kaiserlichen Truppen im heutigen Namibia? Und sind sie wirklich Vorboten des Holocaust, wie manche behaupten? Matthias Häussler zeigt in seiner eindrücklichen Darstellung, wie die Gewalt langsam eskalierte und sich der Völkermord eher aus den Rahmenbedingungen und einem überzogenen Herrschaftswillen speiste als aus einer genozidalen Absicht. Dabei beschreibt er die OvaHerero und die Nama nicht bloß als ohnmächtige Opfer, sondern bewusst als eigenständige Akteure, deren Fähigkeiten und Erfolge die Kolonialherren mehr als einmal überraschten und ihren Vernichtungswillen erst richtig anstachelten.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-406-85189-6
- ISBN-Online
- 978-3-406-85191-9
- ePub ISBN
- 978-3-406-85190-2
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 323
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Widmung Kein Zugriff
- Inhalt Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 18
- Frontier und Oorlam Kein Zugriff
- Die OvaHerero und der ohorongo-Clan Kein Zugriff
- Die autochthonen Gesellschaften und die kolonialen Eindringlinge Kein Zugriff
- Kapitel 2 «Als ob es überhaupt keine deutsche Oberhoheit gebe …» – Die deutsche Landnahme Kein Zugriff Seiten 50 - 64
- Kapitel 3 «Eine inhumane Sache» – Die Kolonisierung unter Leutwein (1894 bis 1904) Kein Zugriff Seiten 65 - 77
- Kapitel 4 «Wer will sich dann wundern, wenn sie blutige Vergeltung suchen?» – Die Siedler als Motor der Eskalation Kein Zugriff Seiten 78 - 90
- Okahandja Kein Zugriff
- Waterberg Kein Zugriff
- Otjimbingwe Kein Zugriff
- Kapitel 6 «Denkzettel» – Die Deutschen erklären den Vernichtungskrieg Kein Zugriff Seiten 112 - 124
- Kapitel 7 «In Kolonialkriegen muss neben dem Führer immer auch der Diplomat stehen.» – Die Operationen unter Leutwein Kein Zugriff Seiten 125 - 151
- Kapitel 8 «Mit Strömen von Blut und Strömen von Geld» – Trothas Feldzug gegen die OvaHerero Kein Zugriff Seiten 152 - 180
- Die Witbooi und ihre Verbündeten Kein Zugriff
- Cornelius Fredericks und die «Nordbethanier» Kein Zugriff
- Jakob Marengo, Johann Christian und die Bondelswart Kein Zugriff
- Simon Kooper und die Fransman Kein Zugriff
- Kapitel 10 «Das Volk ist erledigt» – Konzentrationslager und Arbeitszwang Kein Zugriff Seiten 226 - 248
- Schlussbemerkung: Krieg und Genozid in Deutsch-Südwestafrika Kein Zugriff Seiten 249 - 252
- Anmerkungen Kein Zugriff
- Archivquellen Kein Zugriff
- Veröffentlichte Quellen und Forschungsliteratur Kein Zugriff
- Bildnachweis Kein Zugriff
- Orts- und Personenregister Kein Zugriff
- Karten Kein Zugriff Seiten 318 - 321
- Zum Buch Kein Zugriff Seiten 322 - 322
- Vita Kein Zugriff Seiten 323 - 323





