Fremdheiten und Freundschaften
Essays- Autor:innen:
- Reihe:
- Gender Studies
- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
Die Welt liegt in Scherben, so heißt es. Und sich mit einer Welt anzufreunden, die sich der Anfreundung entzieht, scheint paradox.Christina Thürmer-Rohr kreist in ihren Essays zu Feminismus, Pluralität, Dialog, Außenseitertum, Vergänglichkeit und zum politischen Denken Hannah Arendts um den Widerstreit zwischen dem Heimatlichen und dem Unheimlichen - und um die Fiktionen vom »heilen« Geschlecht. Sie widerspricht dabei der Annahme, Fremdheit sei das Andere der Freundschaft, Freundschaft das Andere der Fremdheit. So entsteht eine Karte, auf der man sich hin- und herbewegen kann, denn die Nachbarschaft der einzelnen Texte eröffnet Türen zu Lesarten, die nicht in den gewohnten Spuren bleiben, und führt zu unerledigten Fragen, die keine Ruhe lassen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-8376-4826-3
- ISBN-Online
- 978-3-8394-4826-7
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Gender Studies
- Band
- 0
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 288
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- FrontmatterSeiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
- InhaltSeiten 5 - 6 Download Kapitel (PDF)
- Einführung: Welt in Scherben? Kein Zugriff Seiten 7 - 18
- Das Tröstende der Ordnung und das Gift der Fremdheit – Das Tröstende der Fremdheit und das Gift der Ordnung Kein Zugriff Seiten 19 - 30
- Die Anstößigkeit der Freiheit des Anfangens. Feministische Kritik – Feminismuskritik Kein Zugriff Seiten 31 - 42
- Fremde, Andere, Feinde. Zur Idee des Kosmopolitismus Kein Zugriff Seiten 43 - 52
- Anfreundung mit der Welt. Zum politischen Denken von Hannah Arendt Kein Zugriff Seiten 53 - 68
- Kontroversen zur Kohabitation. »Denken von anderswo« Kein Zugriff Seiten 69 - 84
- Dialog und die Stummheit der Gewalt Kein Zugriff Seiten 85 - 96
- Schweigen. Zuviel der Worte Kein Zugriff Seiten 97 - 110
- Das Kassandra-Syndrom. Leben um zu sehen und sehen um zu sprechen Kein Zugriff Seiten 111 - 116
- Feministische Rückblenden. Einfache Fragen ohne einfache Antworten Kein Zugriff Seiten 117 - 132
- Existentielle und intentionelle Außenseiter. Das Leben macht grauenvoll normal Kein Zugriff Seiten 133 - 148
- Innere Kontroversen. Verrückungen und »Traumes-Wirren«1 am Beispiel Robert Schumann Kein Zugriff Seiten 149 - 160
- Unrechtsbewusstsein und sexuelle Gewalt. Zur Ambivalenz der Opferrolle Kein Zugriff Seiten 161 - 172
- Gender&Diversity. Schauplätze und Nebenschauplätze Kein Zugriff Seiten 173 - 182
- Die Löschung des Anderen. Omnipotenz und totalitäres Bewusstsein Kein Zugriff Seiten 183 - 196
- Rausch und Kälte. Das Böse in Thomas Manns »Dr. Faustus« Kein Zugriff Seiten 197 - 212
- Deutsche Gedenkkultur. Zur Abhängigkeit des Vergangenen vom Urteil der Jetztlebenden Kein Zugriff Seiten 213 - 226
- Verstehen ohne zu trauern. Eine lange Geschichte des Nachdenkens Kein Zugriff Seiten 227 - 238
- Hiob. Eine Geschichte anhaltender Ratlosigkeit Kein Zugriff Seiten 239 - 256
- Vergänglichkeit. Abwehr und Nicht-Wissen, Anfangen und Aufhören Kein Zugriff Seiten 257 - 284
- Verzeichnis der bereits veröffentlichten Texte Kein Zugriff Seiten 285 - 288





