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Sammelband Kein Zugriff

Praeceptor Germaniae

Thomas Mann und die politische Kultur der Deutschen
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2019

Zusammenfassung

Geist und Politik sowie deutsche Kultur und westliche Zivilisation als Gegensätze zu verstehen, ist eine deutsche Krankheit, der auch Thomas Mann verfallen war, der zudem die Demokratie für keine den Deutschen angemessene Staatsform hielt, weil diese die Politik nicht lieben könnten: ein Unpolitischer unter Unpolitischen.Thomas Mann hat sich von dieser vorurteilsbeladenen Annäherung an Politik und Unpolitik befreit und mit der Demokratie arrangiert. Gewaltbereiter Radikalität setzte er nun republikanische Vernunft entgegen. Feindschaft, Verfolgung und Heimatlosigkeit waren die Folgen. Die Politik, die ihm ursprünglich fremd war, drängte sich in sein Leben und erzwang Stellungnahme, ohne dass er deswegen ein im Kern politischer Mensch oder gar ein politischer Denker geworden wäre. Kalt gelassen hat er die Deutschen in West und Ost nicht, zumal über Jahrzehnte die Idee der Kulturnation als Klammer um die unüberwindlich erscheinende Teilung diente, wodurch Geist unversehens Politik legitimierte. Im Nachkriegsdeutschland ist Thomas Mann mehr und mehr zum Praeceptor Germaniae geworden.Hohe Experten machen in diesem Buch seine Wege zur Republik und ins Exil, seinen Kampf gegen Hitler und seinen Einfluss auf das geteilte Deutschland anschaulich. Mit Beiträgen vonManfred Görtemaker, Philipp Gut, Helmut Koopmann, Horst Möller, Heinrich Oberreuter, Julia Schöll, Hans-Rudolf Vaget, Georg Wenzel, Ruprecht Wimmer und Hans Wisskirchen.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2019
ISBN-Print
978-3-8329-7214-1
ISBN-Online
978-3-8452-3850-0
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Tutzinger Studien zur Politik
Band
3
Sprache
Deutsch
Seiten
204
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Der Humanist. Thomas Mann in den politischen Kulturen der Deutschen – Zur Einführung Kein Zugriff Seiten 9 - 16 Heinrich Oberreuter
    1. Von Katastrophe zu Katastrophe. Thomas Mann, der Erste Weltkrieg und die Jahre danach Kein Zugriff Seiten 17 - 36 Helmut Koopmann
    2. Friedrich Meinecke, Gustav Stresemann und Thomas Mann. Drei Wege in die Weimarer Republik Kein Zugriff Seiten 37 - 56 Horst Möller
    1. Zwei ungleiche Wagnerianer. Thomas Manns Kampf gegen Hitler Kein Zugriff Seiten 57 - 76 Hans Wißkirchen
    2. Zwischen Abgrenzung und Integration. Thomas Mann im Exil Kein Zugriff Seiten 77 - 98 Julia Schöll
    1. Das Erbe des »Unpolitischen«. Thomas Mann und die politische Kultur Nachkriegsdeutschlands Kein Zugriff Seiten 99 - 120 Hans-Rudolf Vaget
    2. Blickpunkte zur Thomas-Mann-Rezeption in der DDR. Ein Versuch Kein Zugriff Seiten 121 - 142 Georg Wenzel
    3. Thomas Mann und die junge Bundesrepublik Kein Zugriff Seiten 143 - 166 Manfred Görtemaker
    1. Der deutsche Streit um Thomas Manns Doktor Faustus Kein Zugriff Seiten 167 - 186 Ruprecht Wimmer
    2. Thomas Manns Idee einer deutschen Kultur Kein Zugriff Seiten 187 - 202 Philipp Gut
  3. Verzeichnis der Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 203 - 204

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