Cover des Buchs: »Das Männliche ist nicht wie das Weibliche« (Sure 3:36)
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»Das Männliche ist nicht wie das Weibliche« (Sure 3:36)

Differenz und Hierarchie der Geschlechter in geschlechtersensiblen Beiträgen zur Exegese und Hermeneutik des Korans
Autor:innen:
Verlag:
 2024

Zusammenfassung

Wie konstruiert die Offenbarungsschrift des Islams die Geschlechter? Nimet Şeker wirft einen Blick auf die grundlegenden koranischen Konzeptionen von Geschlecht und untersucht, ob eine göttliche Hierarchie zwischen den Geschlechtern festgelegt wird. Das Buch erforscht, wie vormoderne und zeitgenössische exegetische Denker:innen Geschlechterbilder geformt und verhandelt haben. Dabei werden disparate hermeneutische und exegetische Ansätze, einschließlich solcher von klassischen und feministischen Gelehrten, sowie ihr Einfluss auf geschlechterspezifische Interpretationen, beleuchtet. Das Werk richtet sich an Interessierte aus den Bereichen Exegese, Theologie, Islam- und Religionswissenschaft sowie Gender Studies.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2024
ISBN-Print
978-3-495-99351-4
ISBN-Online
978-3-495-99352-1
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Reihe
Religion – Geschlecht – Körper | religion – gender – bodies
Band
1
Sprache
Deutsch
Seiten
268
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 12 Download Kapitel (PDF)
  2. Download Kapitel (PDF)
    1. 1. Einleitung
    2. 2. Leitende Forschungsfrage und Vorgehensweise
      1. 3.1. Hermeneutische Rahmensetzung
        1. 3.2.1. Arbeitsweise und Zielsetzung klassischer exegetischer Wissenschaften
        2. 3.2.2. Koranzentrische Ansätze in der Moderne und scriptural theology
        3. 3.2.3. Klassifikation der untersuchten Quellen: Tafsīr oder Exegese?
      2. 3.3. Zum Verhältnis von Exegese und Hermeneutik
      1. 4.1. »Feministisch« und »Islamischer Feminismus«
      2. 4.2. »Geschlechtersensibel«
      3. 4.3. »Geschlechteregalitär«
    3. 5. Formalia
        1. 6.1.1. »Koranhermeneutik von und für Frauen«
        2. 6.1.2. »Feministische Koranauslegungen im akademischen Kontext: Eine kritische Reflexion von hermeneutischen Prämissen«
        3. 6.1.3. »Universell gültig oder historisch partikular? Historische Kontextualisierung als eine Methode der feministischen und geschlechtersensiblen Koranauslegung«
        4. 6.1.4. »Ermahnt sie, meidet sie im Bett und schlagt sie! Zur Frage der Geschlechtergewalt in an-Nisāʾ/4:34 und in der prophetischen sunna«
        1. 6.2.1. »Raḥma und raḥim: Zur weiblichen Assoziation der Barmherzigkeit Allahs«
        2. 6.2.2. »Geschlechterhierarchie, Geschlechtergerechtigkeit und androzentrische Rede im Koran«
        3. 6.2.3. »Gender als Herausforderung theologischer Schrifthermeneutik. Eine islamische Perspektive«
    4. 7. Ausblick
  3. Download Kapitel (PDF)
      1. 1. Der Aufstieg der weiblichen Exegese im 20. Jahrhundert
      2. 2. Koranexegese von Frauen
        1. 3.1. Eine egalitäre Ontologie der Geschlechter
        2. 3.2. Die Prämisse der Geschlechtergleichheit
        3. 3.3. Die Diskussion über Geschlechterrollen
        1. 4.1. Daraǧa (al-Baqara/2:228)
        2. 4.2. Polygynie (an-Nisāʾ/4:3)
        3. 4.3. Wa-ḍribūhunna (an-Nisāʾ/4:34)
      3. 5. Resonanz und Kritik
        1. 6.1. Primärquellen
        2. 6.2. Sekundärquellen
        1. 1. Einleitung
        2. 2. Revisionismus und ethischer Reduktionismus
        3. 3. Text und Bedeutung – Intention und Vorurteil
        4. 4. Nicht der Koran ist patriarchalisch, sondern die exegetische Tradition
        5. 5. Das Wesen der Offenbarung: Sprache und Verstehen
        6. 6. Androzentrische Rede und androzentrische Elemente
        7. 7. Fazit
        1. 1. Einleitung
          1. 2.1. Die Wissenschaft von den Anlässen der Herabsendung
          2. 2.2. Das Problem der Authentizität von Überlieferungen und methodische Lösungen
        2. 3. Moderne Ansätze zur historischen Kontextualisierung des Korans: Fazlur Rahman
          1. 4.1. Anlässe der Herabsendung (asbāb an-nuzūl)
          2. 4.2. Das Allgemeine und das Spezifische (al-ʿāmm wa-l-ḫāṣṣ)
            1. 4.3.1. Verschleierung von Frauen
            2. 4.3.2. Autorität der Männer oder Verantwortung der Männer (qiwāma)?
            3. 4.3.3. Polygynie des Mannes und Waisen
            4. 4.3.4. Deskriptive und präskriptive Koranverse
        3. 5. Fazit
          1. 1.1. Gewaltpotenzial in an-Nisāʾ/4:34
          2. 1.2. Hermeneutik und Gewaltdiskurs bei klassischen und modernen ExegetInnen
          1. 2.1. Qiwāma bei aṭ-Ṭabarī, Zamaḫšarī und ar-Rāzī
          2. 2.2. Nušūz bei aṭ-Ṭabarī, az-Zamaḫšarī und ar-Rāzī
          3. 2.3. Ḍaraba bei aṭ-Ṭabarī, az-Zamaḫšarī und ar-Rāzī
          1. 3.1. Hermeneutik und Methodik
          2. 3.2. Wadud: Exegese von an-Nisāʾ/4:34
          3. 3.3. »Neinsagen zum Text«
            1. 4.1.1. Prophetische Aussagen (sunna qawliyya)
              1. 4.1.2.1. Gewaltverzicht
              2. 4.1.2.2. Reaktion auf provokatives Verhalten
              3. 4.1.2.3. Prophetisches Rechtsurteil zur Geschlechtergewalt
          1. 5.1. Neue Lesarten von nušūz
          2. 5.2. Ausblick
  4. Download Kapitel (PDF)
        1. 1. Zum Zusammenhang von raḥma und raḥim
        2. 2. Weibliche Gottesbilder in der Hebräischen Bibel
        3. 3. Ibn al-ʿArabī: Die Frau als archetypische Verkörperung der göttlichen Barmherzigkeit
      1. 1. Einleitung
      2. 2. Der Koran als (An-)Rede
      3. 3. Anrede der männlichen Hörer im Offenbarungskontext
        1. 4.1. Generisches Maskulinum adressiert auch Frauen?
        2. 4.2. Koranverse zur Betonung der Geschlechtergleichheit
        1. 5.1. Adressierung der männlichen Hörer
        2. 5.2. Adressierung der Frauen durch die Adressierung des Propheten
      4. 6. Zusammenfassung und Ausblick
        1. 1. Vorbemerkung
          1. 2.1. Die (Un-)Geschlechtlichkeit Allāhs
          2. 2.2. Geschlechterdualität in mekkanischen und medinensischen Suren
          1. 3.1. Androzentrische Rede
          2. 3.2. Männliche und weibliche agency
          1. 4.1 Assoziation Marias mit männlichen Propheten
          2. 4.2 Maria als archetypische Frau und Mutter
          3. 4.3 Überwindung eindeutiger Geschlechterkategorien in Maria
        2. 5. Ausblick
  5. VIII. GesamtbibliographieSeiten 253 - 268 Download Kapitel (PDF)

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