Zwischen Hoffnung und Verzweiflung
Psychoanalyse in Polen im polnisch-deutsch-jüdischen Kulturkontext 1900–1939- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Bibliothek der Psychoanalyse
- Verlag:
- 2018
Zusammenfassung
Zwischen Hoffnung und Verzweiflung untersucht die Anfänge der Psychoanalyse in Polen zwischen 1900 und 1939. Deren Eigenart sehen die HerausgeberInnen in der historisch einmaligen Verflechtung der polnischen, jüdischen und deutschen Kulturen. Beiträge über Psychoanalyse in Ungarn, der Tschechoslowakei und Ukraine, die zum selben kulturellen Gebiet Galizien gehörten, ergänzen die Perspektive.
Die AutorInnen erforschen die biografischen Wurzeln der Psychoanalyse im osteuropäischen Judentum und weisen auf den emanzipatorischen Charakter des psychoanalytischen Projekts im Osten Europas hin. Aus bisher weitgehend unbekanntem Archivmaterial taucht wie Atlantis der vergessene Kontinent der Psychoanalyse mit seinem multikulturellen Reichtum, sozialem Engagement und seinen faszinierenden Biografien auf. Das Schicksal der Psychoanalyse wird aus der Perspektive des Aufbruchs, aber auch angesichts des Zweiten Weltkriegs, des Holocausts, der Flucht und Vertreibung und ihrem Verschwinden hinter dem Eisernen Vorhang erzählt. So wird eine Lücke in der Forschung über die Anfänge der Psychoanalyse in Polen und seinen Nachbarländern geschlossen.
Mit Beiträgen von Jerzy W. Aleksandrowicz, Emanuel Berman, Arkadi Blatow, Bernhard Bolech, Adam Bžoch, Edyta Dembińska, Bartłomiej Dobroczyński, Paweł Dybel, Ferenc Erös, Lilli Gast, Jarosław Groth, Ludger M. Hermanns, Andrea Huppke, Ewa Kobylinska-Dehe, Anna Kurowicka, Lena Magnone, Mira Marcinów, Katarzyna Prot-Klinger, Mykhaylo Pustovoyt, Krzysztof Rutkowski und Karolina Szymaniak
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2018
- ISBN-Print
- 978-3-8379-2778-8
- ISBN-Online
- 978-3-8379-7414-0
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Bibliothek der Psychoanalyse
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 326
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Zwischen Hoffnung und Verzweiflung: Die Geschichte der »vergessenen« Psychoanalyse in Polen Kein Zugriff
- Psychoanalyse und Utopie Kein Zugriff Seiten 23 - 38 Emanuel Berman
- Psychoanalyse in Mitteleuropa. Eine Ost-West-Verschiebung Kein Zugriff Seiten 39 - 48 Ludger M. Hermanns
- Freuds Gesandte. Der kulturelle Transfer der Psychoanalyse und ihre Wirkung auf die polnische Intelligenz bis 1939 Kein Zugriff Seiten 49 - 66 Lena Magnone
- Die unverheilte Wunde des Narziss. Psychoanalyse in Polen vor 1914 (Frühe Besprechungen der Freudschen Theorie in polnischsprachigen medizinischen und populärwissenschaftlichen Publikationen) Kein Zugriff Seiten 67 - 84 Bartłomiej Dobroczyński, Mira Marcinów
- Psychoanalyse – Das Gelobte Land? Kein Zugriff Seiten 85 - 98 Paweł Dybel
- Polnische Freudianerinnen – Ludwika Karpińska, Helene Deutsch & Eugenia Sokolnicka Kein Zugriff Seiten 99 - 120 Jarosław Groth
- Ludwig Jekels – ein Freud-Apostel in Galizien, Schweden und New York Kein Zugriff Seiten 121 - 138 Anna Kurowicka
- Sigmund Freud an Ludwig Jekels. Briefe 1909–1928 Kein Zugriff Seiten 139 - 166 Arkadi Blatow
- Von Warschau nach New York: Gustav Bychowski. Ein jüdischer Psychoanalytiker aus Polen Kein Zugriff Seiten 167 - 192 Ewa Kobylinska-Dehe
- Maurycy Bornsztajn und das Jüdische Krankenhaus in Czyste Kein Zugriff Seiten 193 - 204 Katarzyna Prot-Klinger
- Gerard Chrzanowski: Von Polen über die Schweiz in die USA. Ein früher Vertreter der Interpersonellen Psychoanalyse Kein Zugriff Seiten 205 - 214 Andrea Huppke
- Psychoanalyse in Krakau. Eine Geschichte von mehr als hundert Jahren Kein Zugriff Seiten 215 - 224 Edyta Dembińska, Krzysztof Rutkowski, Jerzy W. Aleksandrowicz
- Galizische Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytiker an der Seite Freuds. Vom epistemischen Nutzen sozialer Marginalität Kein Zugriff Seiten 225 - 242 Bernhard Bolech
- Freud auf Jiddisch in Polen bis 1939. Forschungsstand und Desiderata Kein Zugriff Seiten 243 - 256 Karolina Szymaniak
- Zionismus, Marxismus und Psychoanalyse. Ungarische (jüdische) Intellektuelle in Transsylvanien und Ungarn nach 1918 Kein Zugriff Seiten 257 - 270 Ferenc Erős
- Eine Geschichte von Widerstand und Enthusiasmus. Die tschechoslowakische psychoanalytische Tradition Kein Zugriff Seiten 271 - 278 Adam Bžoch
- Psychoanalyse in Odessa. Auf der Suche nach der verlorenen Freiheit Kein Zugriff Seiten 279 - 290 Mykhaylo Pustovoyt
- Krakau im Mai. Einige Nachgedanken Kein Zugriff Seiten 291 - 294 Lilli Gast
- Gesamtbibliografie Kein Zugriff Seiten 295 - 316
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 317 - 326





