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Schweres Schweben
Qualitäten der gravitas in Pina Bauschs Orpheus und Eurydike- Autor:innen:
- Reihe:
- TanzScripte, Band 53
- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
Die Gleichzeitigkeit von schwer und leicht im Denken und Bewegen wird seit der Antike gravitas genannt. In der Barockzeit entstand daraus eine Grundhaltung: Mit dem Luftschritt pas grave wird der Körper kurz vor dem Bodenkontakt angehoben. Später entwickelte sich das Ideal der schwerelosen Ballerina, von dem sich Tanzschaffende seit der Moderne wiederum deutlich distanzieren. In Pina Bauschs Tanzoper Orpheus und Eurydike scheinen die Dichotomien schwer/männlich vs. leicht/weiblich umgewertet: Mühevoll trägt Orpheus seine schwere Schattenfrau Eurydike durch den Hades. Mit dem Schweren Schweben entwickelt die Studie eine Denkfigur, die das Schweben in der europäisch geprägten Kulturgeschichte anhand des Tanztheaters neu kontextualisiert.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-8376-4665-8
- ISBN-Online
- 978-3-8394-4665-2
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- TanzScripte
- Band
- 53
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 344
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- FrontmatterSeiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
- InhaltSeiten 5 - 8 Download Kapitel (PDF)
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 38
- 1. Pina Bauschs aplomb. Ballett im Tanztheater Kein Zugriff Seiten 41 - 84
- 2. Schweben im schweren Stil. gravitas als Denk- und Tanzfigur Kein Zugriff Seiten 85 - 170
- 3. Topografien des Schwebens. Schwerkraft-Räume seit der Moderne Kein Zugriff Seiten 173 - 230
- 4. Trauerbilder des Schwebens. Orpheus und Eurydike als Tanzoper von Pina Bausch Kein Zugriff Seiten 231 - 282
- Fazit und Ausblick Kein Zugriff Seiten 283 - 292
- Dank Kein Zugriff Seiten 293 - 296
- Quellen- und Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 297 - 336
- Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 337 - 344





