In Zeiten, in denen die Gesetzgebung immer hektischer auf Einzelfälle reagiert und die Rechtsordnung als Ganzes aus den Augen verliert, in denen die sogenannten ‚Grundlagenfächer‘ gern in Sonntagsreden beschworen, aber in der universitären Ausbildung immer mehr marginalisiert werden, ist die Beschäftigung mit eben diesen Grundlagen besonders wichtig. Dies ist die klassische Aufgabe der Rechtsphilosophie, die gleichermaßen eine Teildisziplin der Praktischen Philosophie wie der Rechtswissenschaft ist. In diesem Sinne bietet die ‚Rechtsphilosophie – Zeitschrift für Grundlagen des Rechts‘ ein Forum zum interdisziplinären Austausch über die theoretischen, methodischen und politischen Grundlagen des Rechts.
Das Buch gibt uns eine gelehrte, nicht ganz einfach zu lesende Einführung in das Rechtsdenken berühmter Philosophen, die keine Juristen waren. Benedict Vischer hat mit dem Begriff „Fremdheit des Rechts“ nach einer Klammer gesucht, um diese...
Das Buch ist für Rechtssoziologen zweifellos interessant und sie werden sich seine Inhalte leichter erschließen können als ein anderer Leser. Aber es enthält – nicht nur in den hier behandelten Beiträgen – zahllose Überlegungen, die vor...