Die globale Finanzkrise 2007/2008: Endpunkt einer neoliberalen Hegemonie?
Der Wirtschafts- und Finanzdiskurs in den G20- Autor:innen:
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Mit der Finanzkrise 2007 stürzten nicht nur Banken, Versicherer und zuletzt auch Staaten in die Krise. Auch das neoliberale Versprechen eines allgemeinen Wohlstandswachstums durch größtmögliche Marktfreiheit wird mittlerweile von vielen Seiten in Frage gestellt.
Ob die jüngste globale Wirtschafts- und Finanzkrise zu einem tatsächlichen Bruch mit der Vorherrschaft neoliberalen Denkens in den Kreisen der politischen Entscheider führte, überprüft Jan Schablitzki anhand der G20-Gipfelstellungnahmen der letzten Jahre. Dabei wird in einem ersten Schritt der Neoliberalismus in seiner Abgrenzung zu anderen Wirtschaftsvorstellungen definiert und basierend auf der Hegemonietheorie von Ernesto Laclau und Chantal Mouffe als hegemoniale Form identifiziert. Nach dem Aufbrechen der neoliberalen Hegemonie durch die Finanzkrise untersucht der Autor anschließend, ob sich weiterhin hegemoniale Spuren des Neoliberalismus in den Gipfelstellungnahmen der G20-Staats- und Regierungschefs zwischen 2008 und 2014 finden lassen und schließt mit einer Analyse, ob der Neoliberalismus auch diese Krise unbeschadet überstehen oder ob alternatives Denken bereits an Raum gewinnen konnte.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-8288-3999-1
- ISBN-Online
- 978-3-8288-6698-0
- Verlag
- Tectum, Baden-Baden
- Reihe
- Schriftenreihe des Instituts für Politikwissenschaft der Universität Duisburg-Essen
- Band
- 24
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 174
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Teilzugriff Seiten 1 - 8 Download Kapitel (PDF)
- 1 Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 12
- 2.1 Neoliberalismus als Paradigma Kein Zugriff
- 2.1.1 Neoliberalismus als Erneuerung des Liberalismus Kein Zugriff
- 2.1.2 Drei Schulen des Neoliberalismus: Freiburger Schule Kein Zugriff
- 2.1.3 Drei Schulen des Neoliberalismus: Österreichische Schule(Hayek) Kein Zugriff
- 2.1.4 Drei Schulen des Neoliberalismus: Chicagoer Schule Kein Zugriff
- 2.1.5 Abgrenzung zur Neoklassischen Ökonomie Kein Zugriff
- 2.2 Umsetzung und Verbreitung des neoliberalenParadigmas Kein Zugriff
- 2.2.1 „We are all Keynesians now“ - Dominanz und Krise desKeynesianismus Kein Zugriff
- 2.2.2 Neoliberale Wissenschaftsnetzwerke und Monetarismus Kein Zugriff
- 2.2.3 Neoliberale Politiken und der „Washington Consensus“ Kein Zugriff
- 2.2.4 Neoliberale Alltagskultur und das „Unternehmerische Selbst“ Kein Zugriff
- 2.2.5 Globaler Neoliberalismus als „Variagated Neoliberalization“ Kein Zugriff
- 3.1 Sinn, Diskurs und das konstitutive Außen Kein Zugriff
- 3.2 Das Soziale, Hegemonie und leerer Signifikant Kein Zugriff
- 3.3 Macht, das Subjekt und der Staat als Diskurssubjekt Kein Zugriff
- 3.4 Kritik an der Hegemonietheorie Laclaus und Mouffes Kein Zugriff
- 3.5 Operationalisierende Ergänzung der Theorie:Hegemoniale Strategien nach Nonhoff Kein Zugriff
- 4.1 Dekonstruktion der neoliberalen Hegemonie Kein Zugriff
- 4.2 Deutung der Finanzkrise 2007/2008 als Krise desNeoliberalismus Kein Zugriff
- 5 Methodisches Vorgehen:Hegemonieanalyse der G20-Gipfelerklärungen mithilfeeiner computerbasierten qualitativen Inhaltsanalyse Kein Zugriff Seiten 81 - 90
- 6.1 Kapitalismus und Wachstum ausdeuten:Äquivalenzierungen differenter, am Allgemeinenorientierter Forderungen Kein Zugriff
- 6.2 Die Rolle des Staates und seine Mitstreiter:Einrichtung und Fortschreibung von Subjektpositionenfür politisch-gesellschaftliche Kräfte Kein Zugriff
- 6.3 Die Krise als Feind: Antagonistische Zweiteilung desdiskursiven Raumes Kein Zugriff
- 6.4 Risikokontrolle und Stabilität: Repräsentation desAllgemeinen und Rekonstruktion weiterer Strategeme Kein Zugriff
- 7 Schlussfolgerungen Kein Zugriff Seiten 141 - 150
- 8 Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 151 - 162
- 9 Anhang: Kodebuch Kein Zugriff Seiten 163 - 174





