, um zu prüfen, ob Sie einen Vollzugriff auf diese Publikation haben.
Monographie Teilzugriff
Stalinistische Modernisierung
Die Strafverfolgung von Akteuren des Staatsterrors in der Ukraine 1939-1941- Autor:innen:
- Reihe:
- Histoire, Band 168
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Direkt im Anschluss an den Großen Terror ließ Stalin seine eigenen Schergen verurteilen. Eine gängige Erklärung ist, dass damit der Clan des gerade erst zum Tode verurteilten Geheimdienstchefs Nikolaj Ivanovic Ezov beseitigt und durch frische Kader ersetzt werden sollte. Dagegen legen die Akten zum Gebiet Nikolaev (Ukraine) nahe, dass die Verfolgung der Verfolger auf einen ab Sommer 1938 forcierten Staatsbildungsprozess zurückgeht. Das für die Sowjetunion so typische Patronage- und Klientelsystem sollte als Ganzes torpediert und die Loyalität des Personals nun ausschließlich auf den Staat ausgerichtet werden. Marc Junge prägt dafür den Begriff der »stalinistischen Modernisierung«.
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-8376-5014-3
- ISBN-Online
- 978-3-8394-5014-7
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Histoire
- Band
- 168
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 378
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- FrontmatterSeiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
- InhaltSeiten 5 - 8 Download Kapitel (PDF)
- Dank Kein Zugriff Seiten 9 - 10
- Aussprache Kein Zugriff Seiten 11 - 12
- Szenario Kein Zugriff Seiten 13 - 14
- Allmacht und Ohnmacht Kein Zugriff Seiten 15 - 102
- Bauernopfer, Sündenböcke, Multiplikatoren Kein Zugriff Seiten 103 - 174
- Tätergesichter und Orden Kein Zugriff Seiten 175 - 182
- Standpunkt Kein Zugriff Seiten 183 - 248
- Rechtfertigung Kein Zugriff Seiten 249 - 272
- Geheimdienst des Gebiets Nikolaev Kein Zugriff Seiten 273 - 308
- Apparat Kein Zugriff Seiten 309 - 378





