Wenn Ethik zur Zerreißprobe für Kirchen wird
Dokumentation und Diskussion der Studie der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung „Dialog fördern, um Koinonia zu stärken“- Autor:innen:
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- Reihe:
- Beihefte zur Ökumenischen Rundschau (BÖR), Band 137
- Verlag:
- 30.06.2023
Zusammenfassung
Differenzen in moralisch-ethischen Fragen belasten zunehmend die Einheit innerhalb und zwischen den Kirchen. Die Kommission für Glauben und Kirchenverfassung des Ökumenischen Rates der Kirchen hat 2021 mit dem Dokument „Dialog fördern, um Koinonia zu stärken“ eine neue Herangehensweise erarbeitet, die den Kirchen helfen soll, die Prozesse der Urteilsbildung in ethischen Fragen besser zu verstehen. Es geht darum zu erkennen, wie und warum unterschiedliche Auffassungen entstehen, obwohl alle danach streben, dem Willen Gottes gerecht zu werden. Damit wird ein Weg für einen konstruktiven Umgang mit Differenzen aufgezeigt.Der vorliegende Band enthält die Beiträge einer Tagung, organisiert vom Konfessionskundlichen Institut Bensheim und dem Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik in Paderborn, bei der das Dokument von Fachleuten aus verschiedenen Konfessionen vorgestellt, erläutert und diskutiert wurde. Mit Beiträgen von Markus Iff, Alexander Jensen, Vasilios N. Makrides, Sigrid Müller, Miriam Rose, Stephan von Twardowski und Myriam Wijlens.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- Erscheinungsdatum
- 30.06.2023
- ISBN-Print
- 978-3-374-07375-7
- ISBN-Online
- 978-3-374-07376-4
- Verlag
- EVA, Leipzig
- Reihe
- Beihefte zur Ökumenischen Rundschau (BÖR)
- Band
- 137
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 219
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
- Einführung zum Dokument »Dialog fördern, um Koinonia zu stärken« Kein Zugriff Seiten 13 - 21 Myriam Wijlens
- Vorwort Kein Zugriff
- 1.1.1 Die gemeinsame Verpflichtung zur christlichen Lebensführung Kein Zugriff
- 1.1.2 Die Berufung, heilig zu sein Kein Zugriff
- 1.1.3 Moralisch-ethische Urteilsbildung: Eine gemeinschaftliche Verpflichtung Kein Zugriff
- 1.2 Die Notwendigkeit dieser Studie: Stärkung von Koinonia Kein Zugriff
- 1.3 Übersicht über Methodik und Gliederung Kein Zugriff
- 2.1 Der Dialog über moralisch-ethische Urteilsbildung beginnt bei der Verpflichtung zur Kontinuität mit dem Evangelium Kein Zugriff
- 2.2 Das Gewissen der Kirche im Zusammenwirken mit auftretenden herausfordernden Themen Kein Zugriff
- 2.3 Das Gewissen der Kirche bildet die Kriterien aus, mit denen man zu Lösungen gelangt Kein Zugriff
- 2.4 Historische Beispiele zeigen gemeinsame Faktoren im Urteilsbildungsprozess auf Kein Zugriff
- 2.5 Die Herausforderung der Sprache des Wandels Kein Zugriff
- 3.1 Umstände können in bestimmten Fällen zu einer Neubestimmung von Handlungen führen, so dass vorhandene Normen nicht gelten Kein Zugriff
- 3.2 Die Anerkennung zusätzlicher Gründe kann eine Reihe von moralisch akzeptablen Normen zulassen Kein Zugriff
- 3.3 Die Neubewertung eines vorhandenen Grunds kann eine Reihe von moralisch akzeptablen Normen möglich machen Kein Zugriff
- 3.4 Unterschiedliche Auslegungen, wie eine bestehende Norm angewendet wird, können zur Spaltung führen Kein Zugriff
- 3.5 Durch unterschiedliche Urteilsbildungsprozesse in verschiedenen Kirchen kann es zu neuen Normen kommen, die dieselbe Handlung zulassen Kein Zugriff
- 3.6 Die Neubewertung einer »neuen« Norm kann zu einer Rückkehr zur ursprünglichen Norm führen Kein Zugriff
- 3.7 Fazit: Veränderung ist komplex, aber Kontinuität ist immer vorhanden Kein Zugriff
- 4.1 Einleitung Kein Zugriff
- 4.2 Ziele des Analyseinstruments Kein Zugriff
- 4.3.1 Kontext, das Gewissen der Kirche und die Herausforderung der Plausibilität Kein Zugriff
- 4.3.2 Vier Elemente im Gewissen der Kirche Kein Zugriff
- 4.3.3 Abstufungen moralischer Normen: von beständigen grundlegenden Normen bis hin zu kontingenten, konkreten materialen Normen Kein Zugriff
- 4.3.4 Kirchliches Verständnis von Autorität und Zweck des Diskurses Kein Zugriff
- 4.3.5 Die kirchliche Auffassung der Heilsgeschichte: Zwischen Transzendenz und Immanenz Kein Zugriff
- 4.3.6 Kirchliches Selbstverständnis und Bereitschaft für Veränderungen: zwischen Unveränderlichkeit und beständigem Reformieren Kein Zugriff
- 4.3.7 Formen moralisch-ethischer Argumentation in der Interaktion mit dem Gewissen der Kirche Kein Zugriff
- 4.3.8 Die Umstände beeinflussen die moralisch-ethische Urteilsbildung durch den Kontext und die Formen der moralisch-ethischen Argumentation Kein Zugriff
- 5. Abschließende Bemerkungen Kein Zugriff
- Anhang: Leitfragen zur Verwendung des Analyseinstruments Kein Zugriff
- Das Dokument »Dialog fördern, um Koinonia zu stärken« aus orthodox-christlicher Sicht Kein Zugriff Seiten 147 - 160 Vasilios N. Makrides
- »Dialog eröffnen, um Gemeinschaft zu bilden« – ein ökumenisches Analyseinstrument für kirchliche Normfindung aus katholisch-theologischer Perspektive Kein Zugriff Seiten 161 - 171 Sigrid Müller
- Wenn Ethik zur Zerreißprobe für Kirchen wird … Eine anglikanische Fallstudie Kein Zugriff Seiten 172 - 182 Alexander S. Jensen
- Ethische Sachlichkeit. Eine evangelische Lektüre des Dokuments »Dialog fördern, um Koinonia zu stärken« Kein Zugriff Seiten 183 - 194 Miriam Rose
- Dialog fördern, gemeinsame Wege stärken. Prozesse ethischer Urteilsbildung in der Evangelisch-methodistischen Kirche Kein Zugriff Seiten 195 - 208 Stephan von Twardowski
- »Dialog fördern, um Koinonia zu stärken.« Stellungnahme aus der Perspektive des Bundes Freier evangelischer Gemeinden Kein Zugriff Seiten 209 - 216 Markus Iff
- Beiträgerverzeichnis Kein Zugriff Seiten 217 - 219





