Die Welt der Dinge
Die Bedeutung der nichtmenschlichen Umwelt für die seelische Entwicklung- Autor:innen:
- Reihe:
- Bibliothek der Psychoanalyse
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Die Welt der Dinge hat eine grundsätzliche Funktion in der seelischen Entwicklung jedes Menschen. Ausgehend von dieser Annahme entwickelt Harold F. Searles (1918–2015) die These, dass zur menschlichen Reife der Ursprung aus der nichtmenschlichen Welt und die eigenen nichtmenschlichen Anteile anerkannt werden müssen, um sich von ihr distanzieren und bedeutungsvoll mit ihr in Beziehung treten zu können. Von besonderem Belang ist sie in der stationären Behandlung psychisch kranker Menschen.
Searles Theorie der Psychodynamik der nichtmenschlichen Umwelt wird mit der vorliegenden Übersetzung erstmals der deutschen Leserschaft zugänglich gemacht. Hinsichtlich des Verfallenseins der westlichen Kultur an die Dinge erhält sie hier zudem eine kulturkritische Wendung, die sie aufgrund des Eindringens der digitalen Geräte in die gesamte Lebenswelt heute aktueller denn je erscheinen lässt. Schließlich enthält das vorliegende Buch den Ansatz einer psychoanalytischen Anthropologie.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-8379-2614-9
- ISBN-Online
- 978-3-8379-7243-6
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Bibliothek der Psychoanalyse
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 325
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Eine kurze Bemerkung zur Verrückten Gabel (Jürgen Hardt) Kein Zugriff Seiten 9 - 10
- Auf dem Wegzu einem dreidimensionalen Persönlichkeitsmodell. Geleitwort zur deutschen Übersetzung (Ulrich Gebhard) Kein Zugriff Seiten 11 - 18
- Einleitung (Jürgen Hardt & Antje Vaihinger) Kein Zugriff Seiten 19 - 32
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 33 - 34
- Die Verwandtschaft des Menschen mit seiner nichtmenschlichen Umwelt Kein Zugriff
- Der Säugling erlebt sich eins mit seiner gesamten Umwelt, nicht nur mit den Menschen, die ihn umgeben Kein Zugriff Seiten 55 - 74
- Die nichtmenschliche Umwelt in der weiteren Entwicklung der gesunden Persönlichkeit Kein Zugriff Seiten 75 - 100
- Die Einstellung des reifen Erwachsenen zu seiner nichtmenschlichen Umwelt Kein Zugriff Seiten 101 - 114
- Der psychische Gewinn aus einer reifen Verbundenheit mit der nichtmenschlichen Umwelt Kein Zugriff Seiten 115 - 130
- Konfusion von Selbst und nichtmenschlicher Umwelt Kein Zugriff Seiten 131 - 154
- Die Angst, zu etwas Nichtmenschlichem zu werden oder als nichtmenschlich entlarvt zu werden Kein Zugriff Seiten 155 - 182
- Der Wunsch, kein Mensch zu sein, als Abwehr gegen unterschiedliche Gefühlszustände Kein Zugriff Seiten 183 - 198
- Der Wunsch nach einem nichtmenschlichen Dasein, um durch »phylogenetische Regression« reifer zu werden Kein Zugriff Seiten 199 - 208
- Wenn andere behandelt werden, als wären sie keine Mitmenschen Kein Zugriff Seiten 209 - 214
- Wenn auf Teile der nichtmenschlichen Umwelt reagiert wird, als wären sie menschlich Kein Zugriff Seiten 215 - 230
- Übertragungs- und andere Verzerrungen in der Wahrnehmung der Umwelt Kein Zugriff Seiten 231 - 248
- Detailliertes Material aus der Beziehung zwischen Patient und Therapeut Kein Zugriff Seiten 249 - 268
- Kulturell geprägte Einstellungen zur nichtmenschlichen Umwelt Kein Zugriff
- Welche Möglichkeiten eröffnen weitere Untersuchungen dieses Themas? Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff Seiten 307 - 312
- Register Kein Zugriff Seiten 313 - 325





