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Monographie Kein Zugriff

Man lebt ja nicht um seiner selbst willen

Die Frauenrechtlerin Käthe Kern und der 20. Juli 1944
Autor:innen:
Verlag:
 1997

Zusammenfassung

»Der soll dein Herr sein? Frauen entscheidet Euch!« Aus dem hohlen Kopf Adolf Hitlers ragt ein Büschel Stroh heraus. Die Karikatur ist auf die Titelseite einer Broschüre gedruckt, gleich darunter der Name der Autorin des Textes: Käthe Kern, vor 1933 Gewerkschafterin im Allgemeinen freien Angestelltenbund (AfA) sowie SPD-Frauenpolitikerin. Die Gestapo zögert nicht, sie zu verhaften, als sie die Macht dazu hat. Nach ihrer Entlassung arbeitet die gebürtige Darmstädterin in Berlin mit dem Widerstandskämpfer Wilhelm Leuschner zehn Jahre lang eng zusammen. Leuschners überregionales Untergrundnetz umfasst mehrere hundert Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, Sozialdemokratinnen und -demokraten. Es wird Teil des Umsturzversuches vom 20. Juli 1944. Die zentrale Rolle der Frauenrechtlerin Käthe Kern in diesem »sozial-fortschrittlichen Kreis« (Elfriede Nebgen) der Konspiration gegen Hitler ist bisher wenig bekannt. Wohl auch deshalb, weil sie als Überlebende der Hauptstadtgruppe um Leuschner nach der Gründung der DDR in Ost-Berlin bleibt und dort zeitweise eine führende frauenpolitische Rolle im SED-Apparat einnimmt. Die DDR-Geschichte der Käthe Kern überlagert bisher das Erinnern an ihr Engagement für den 20. Juli 1944. Dieses Buch bietet ein neues, facettenreiches Bild der langjährigen Wegbegleiterin Leuschners.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/1997
Copyrightjahr
1997
ISBN-Print
978-3-86732-435-9
ISBN-Online
978-3-86732-586-8
Verlag
Lukas Verlag, Berlin
Reihe
Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus
Band
2
Sprache
Deutsch
Seiten
345
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Inhalt Kein Zugriff
  1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 6 - 11
    1. Das Treffen mit Bergsträsser Kein Zugriff
    2. „Politische Mitarbeiterin Wilhelm Leuschners“ Kein Zugriff
    3. „Nach meiner Freilassung aus Schutzhaft“ Kein Zugriff
    4. Zwei „Würzburgerinnen“ Kein Zugriff
    5. Jugend in Darmstadt Kein Zugriff
    6. Die „Akademie der Arbeit“ in Frankfurt am Main Kein Zugriff
    7. Gegenseitige Hilfe der Familien Kern und Leuschner Kein Zugriff
    8. Seitenblick I: Elly und Georg Friedrich Deumer Kein Zugriff
    9. Seitenblick II: Elisabeth Leuschner und Elfriede Nebgen Kein Zugriff
    10. Der Umsturzversuch rückt näher Kein Zugriff
    11. Der 20. Juli 1944 aus Sicht der Frauen Kein Zugriff
    12. Weitere Verhaftungen nach dem Umsturzversuch Kein Zugriff
    13. Die Brandnacht in Darmstadt am 11. September 1944 Kein Zugriff
    1. Hoffnung auf mehr Spielraum für Frauenpolitik Kein Zugriff
    2. Die „Einheits-Erlösungsformel“ Kein Zugriff
    3. Eine Rede vor Hunderttausenden Kein Zugriff
    4. Schreiben über Leuschner Kein Zugriff
    5. „Ich wünsche mir, dass ich bald mit Euch mithungern und frieren darf“ Kein Zugriff
    6. „Die Frau im neuen Deutschland“ Kein Zugriff
    7. Die Spaltung Kein Zugriff
    8. Die Abtreibungsfrage Kein Zugriff
    9. Reise in die Sowjetunion Kein Zugriff
    10. Abschied von den christlichen Gewerkschafterinnen Kein Zugriff
    11. Seitenblick III: Jacob Kern Kein Zugriff
    12. Anpassung Kein Zugriff
    13. Kampf um Erinnerung an Leuschner Kein Zugriff
    14. Seitenblick IV: Hans Joachim Landzettel Kein Zugriff
    15. Fazit Kein Zugriff
  2. Quellen Kein Zugriff Seiten 331 - 331
  3. Literatur Kein Zugriff Seiten 332 - 335
  4. Personenregister Kein Zugriff Seiten 336 - 341
  5. Dank Kein Zugriff Seiten 342 - 342
  6. Autor Kein Zugriff Seiten 343 - 344

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