Sterben (bio-ethisch)
- Autor:innen:
- Reihe:
- Bibliothek dialektischer Grundbegriffe, Band 13
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
Sterben wird in der engagiert geführten Bio-Ethik-Diskussion begrifflich nicht unterschieden vom Tod; ausschlaggebend hierfür ist die Subsumtion des Sterbens unter den Begriff der Krankheit seit dem 19. Jahrhundert. Sterben kann so nicht mehr als selbstbestimmter Vollzug individuellen Lebens auf sein Ende hin verstanden werden, sondern erscheint als Widerfahrnis, dem der Betroffene passiv ausgeliefert ist. Dagegen zeigt Weingarten, dass Sterben infolge einer Krankheit und Sterben am Ende eines Lebens etwas radikal Verschiedenes meint. Nur so kann auch der Sterbende noch als »Täter seines Tuns« und Sterben als bestimmter Modus seines Lebensvollzugs begriffen werden. Der Autor öffnet mit diesem grundsätzlichen Einwand die Diskussion wieder und macht sie damit nicht nur für Spezialisten zugänglich.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2015
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-89942-186-6
- ISBN-Online
- 978-3-8394-0186-6
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Bibliothek dialektischer Grundbegriffe
- Band
- 13
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 53
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Frontmatter Vollzugriff Seiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
- Inhalt Vollzugriff Seiten 5 - 5 Download Kapitel (PDF)
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 6 - 7
- Vorgreifender Exkurs: Ein Medium der Reflexion des Verhältnisses von Leben, Sterben und Tod - der Roman Kein Zugriff Seiten 7 - 10
- Der modus ponens als Problem - literarisch gestaltet Kein Zugriff Seiten 10 - 16
- Sterbenmüssen als ein ›Wissen, dass…‹ Kein Zugriff Seiten 17 - 24
- ›Wissen um das Sterbenmüssen‹ als kulturelles, aber doch naturalistisch bestimmtes Wissen Kein Zugriff Seiten 24 - 31
- Sterben und Tod als stärkste Anti-Utopien Kein Zugriff Seiten 31 - 36
- Sterben und neu anfangen können Kein Zugriff Seiten 36 - 43
- Sterblichkeit und Sterben: anthropologisch-naturales Faktum oder ›notwendige Möglichkeit‹? Kein Zugriff Seiten 43 - 48
- Sterben als Schranke des individuellen Lebens Kein Zugriff Seiten 48 - 50
- Weiterführende Literatur Kein Zugriff Seiten 50 - 50
- Backmatter Kein Zugriff Seiten 51 - 53





