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Geschichte von Florenz

Autor:innen:
Verlag:
 2013

Zusammenfassung

Den Ruf als Stadt der Künste verdankt Florenz seiner Blütezeit im 14. bis 16. Jahrhundert, als sich am Arno Künstler und Gelehrte von Weltrang versammelten und eine neue Epoche, die Renaissance, begründeten. Dante und Boccaccio schufen hier ihre Meisterwerke. Der Architekt Brunelleschi entdeckte die antike Baukunst neu. Leon Battista Alberti formulierte die Prinzipien der Zentralperspektive. Maler wie Giotto, Masaccio und Botticelli zeigten den Menschen erstmals individuell und psychologisch differenziert. Marsilio Ficino verkündete eine Synthese von Christentum und Platonismus, Pico della Mirandola die Gottähnlichkeit des Menschen, und Leonardo da Vinci verkörperte das Ideal eines Universalgenies. Michelangelo schuf in Florenz seinen David, Donatello die Statue des heiligen Georg. Der Prediger Savonarola träumte von einer Tugenddiktatur, während Machiavelli und Guicciardini das Verhältnis von politischer Macht und menschlicher Natur neu bestimmten. – Warum wurde gerade die Hauptstadt der Toskana zu einem solchen Labor des menschlichen Geistes? Volker Reinhardt beschreibt die Entwicklung der Stadt von den Anfängen in der Antike über den Aufstieg der Medici zu den Herren von Florenz bis in die Neuzeit. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Renaissance und dem einzigartigen Zusammenspiel von Politik und Kunst, bei dem die Künstler die herrschenden Familien in Szene setzten und trotzdem – oder gerade deswegen – eine vorher nicht gekannte Freiheit genossen.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2013
ISBN-Print
978-3-406-64511-2
ISBN-Online
978-3-406-64512-9
Verlag
C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
Reihe
C.H.Beck Wissen
Sprache
Deutsch
Seiten
130
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Einleitung: Das Wunder Florenz Kein Zugriff Seiten 7 - 14
  3. 1. Von Cäsar bis zum Vorabend der Kommune (59 v. Chr.–1138) Kein Zugriff Seiten 14 - 23
  4. 2. Die Kommune des Adels (1138– 1282) Kein Zugriff Seiten 23 - 37
  5. 3. Die Republik der Oligarchen (1282–1433) Kein Zugriff Seiten 37 - 66
  6. 4. Die Republik der Medici (1434–1494) Kein Zugriff Seiten 66 - 88
  7. 5. Die Stadt der Umwälzungen (1494–1569) Kein Zugriff Seiten 88 - 105
  8. 6. Die Stadt der Erinnerung – Florenz nach der Renaissance Kein Zugriff Seiten 105 - 119
  9. Zeittafel Kein Zugriff Seiten 119 - 123
  10. Literaturhinweise Kein Zugriff Seiten 123 - 125
  11. Personenregister Kein Zugriff Seiten 125 - 128
  12. Bildnachweis Kein Zugriff Seiten 128 - 130

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