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Das Gespenst der Pandemie

Politik und Poetik der Cholera in der Literatur des 19. Jahrhunderts
Autor:innen:
Verlag:
 2021

Zusammenfassung

An der Schnittstelle von Literaturwissenschaft und Medizingeschichte zeigt Davina Höll, wie die traumatische Epidemieerfahrung der Leitkrankheit des 19. Jahrhunderts, der Cholera, Eingang in die zeitgenössische Literatur gefunden hat. Am Beispiel des epi- und pandemischen Ausnahmezustandes führt sie vor, wie eng wissenschaftliche, politische, gesellschaftliche und kulturelle Diskurse miteinander verwoben sind und welche Rolle Kunst und Literatur insbesondere in Krisenzeiten bei diesen Austauschprozessen spielen. Die Studie, die u.a. Texte von Mark Twain, Heinrich Heine und George Eliot untersucht, ist ein Plädoyer für inter- und transdisziplinäres Denken und Forschen.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2021
ISBN-Print
978-3-7728-2803-4
ISBN-Online
978-3-7728-3471-4
Verlag
frommann-holzboog, Stuttgart
Reihe
Medizin und Philosophie
Sprache
Deutsch
Seiten
375
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten i - VIII Download Kapitel (PDF)
  2. VorwortSeiten 1 - 6 Download Kapitel (PDF)
  3. Download Kapitel (PDF)
    1. 1. Politik und Poetik der Cholera
    2. 2. Die Cholera in der Lebenswelt des 19. Jahrhunderts
    3. 3. Seuchengeschichte(n): Pest und Cholera und das Interesse am Narrativ der Seuche
    4. 4. Vermittlungsnot und Schweigegebot: Trauma und Tabu der Cholera
    5. 5. Die Sagbarmachung des Unsagbaren: Die Cholera im Modell des Gespenstes
  4. Download Kapitel (PDF)
      1. Zwischen Imagination und Erfahrung
      2. »der gräßlichste Tod, / Der jemals ein athmendes Wesen bedroht«: Ernst Ortlepps Die Cholera – Ein episch-lyrisches Gedicht (1835)
      3. »als hätte die Natur Verzweifl ung überkommen«: Nikolaus Lenaus Auf meinen ausgebälgten Geier (1838)
      4. »it’s worse than forty fi ghts«: Rudyard Kiplings Cholera Camp (1896)
      5. Im Labor der Lyrik
      1. Kreisläufe und Totentänze
      2. »der lustigste der Arlequine«: Heinrich Heines Französische Zustände (1831/32)
      3. »his countenance distorted by the plague«: Edgar Allan Poe
      4. »Der Tod ist hundertfach in jedem Mundvoll Luft, den wir einatmen«: Ricarda Huchs Die Erinnerungen von Ursleu dem Jüngeren (1893)
      1. Einleitung: Sehen und Sichtbarkeit im 19. Jahrhundert
      2. »All monstrous, all prodigious things«: William Heaths Monster Soup (1828)
      3. »Even with a microscope directed on a water-drop«: George Eliots Middlemarch (1871/72)
      4. »I am a microbe«: Mark Twain
  5. Download Kapitel (PDF)
    1. 1. Die vergessene Pandemie: Die Cholera in der Lebenswelt des 20. und 21. Jahrhunderts
    2. 2. Cholera erzählen
    3. 3. Die Cholera macht Weltliteratur
    4. 4. Cholera als literaturwissenschaftliches Unbewusstes
    5. 5. Wissenschaftliche Grenzerfahrungen: Intermedialität und Interdisziplinarität als methodische Herausforderung
    6. 6. Für eine Literaturgeschichte der Seuchen
    7. 7. Neue Seuchen, alte Narrative?
  6. LiteraturverzeichnisSeiten 339 - 370 Download Kapitel (PDF)
  7. AbbildungsverzeichnisSeiten 371 - 375 Download Kapitel (PDF)

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