
Der Peloponnesische Krieg
- Autor:innen:
- Reihe:
- Beck'sche Reihe, Band 2391
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Zum Buch Im Jahr 431 v. Chr. standen sich mit dem Ersten Attischen Seebund und dem Peloponnesischen Bund zwei in etwa gleichstarke Machtblöcke unversöhnlich und voller Mißtrauen gegenüber. Damals nahmen die Führungsmächte Athen und Sparta mit ihren Bündnern den offenen Kampf um die innergriechische Hegemonie auf - aber damit letztlich auch um die Vorherrschaft im östlichen Mittelmeerraum. Dieser Krieg, der zu Lande und zu Wasser ausgetragen wurde, sollte sich, von einigen kürzeren Phasen der Waffenruhe unterbrochen, bis ins Jahr 404 v. Chr. hinziehen und so viele Staaten involvieren, daß man in der Forschung gelegentlich sogar von einem "antiken Weltkrieg" spricht. Der Athener Thukydides hat in einem einzigartigen Werk früher Geschichtsschreibung den sogenannten Peloponnesischen Krieg aufgezeichnet. Diese Quelle hat auch der Autor des vorliegenden Bandes, Bruno Bleckmann, zur Grundlage seiner Darstellung gemacht. So werden wir selbst aus einem zeitlichen Abstand von fast 2500 Jahren Zeugen jener militärischen Katastrophe Griechenlands, die mit unvorstellbarem menschlichen Leid, der Aufkündigung aller Rechtsgrundsätze im zwischenstaatlichen Verkehr und brutalster Durchsetzung der Positionen des Stärkeren einherging.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-406-69880-4
- ISBN-Online
- 978-3-406-69881-1
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Reihe
- Beck'sche Reihe
- Band
- 2391
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 119
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- 1. Die historische Bedeutung des Peloponnesischen Krieges: ein Problem Kein Zugriff Seiten 7 - 10
- 2. Thukydides als Historiker des Peloponnesischen Krieges Kein Zugriff Seiten 10 - 15
- 3. Der Peloponnesische Krieg und der Verlauf der Universalgeschichte Kein Zugriff Seiten 15 - 20
- 1. Der «wahrste» Grund: Die Angst Spartas vor dem athenischen Aufstieg seit den Perserkriegen Kein Zugriff Seiten 20 - 27
- 2. Klagen und Beschuldigungsgründe: Athens Konflikte mit Korinth Kein Zugriff Seiten 27 - 33
- 3. Athenische Innenpolitik am Vorabend des Peloponnesischen Krieges: Perikles als Kriegstreiber? Kein Zugriff Seiten 33 - 37
- 1. Zum Verlauf des Krieges: Die Kampagnen von 431 bis 426 Kein Zugriff Seiten 37 - 44
- 2. Flotten- und Hoplitenkampf Kein Zugriff Seiten 44 - 53
- 3. Mentalitätswandel und Verrohung: Die Pest und die Stasis von Korkyra Kein Zugriff Seiten 53 - 60
- 4. Brasidas und Kleon: Das Ende des Archidamischen Krieges Kein Zugriff Seiten 60 - 66
- 1. Die mangelnde Umsetzung der Friedensbedingungen Kein Zugriff Seiten 66 - 69
- 2. Nikias und Alkibiades Kein Zugriff Seiten 69 - 73
- 3. Die Entsendung der Flotte nach Sizilien im Jahre 415 Kein Zugriff Seiten 73 - 76
- 4. Operationen in Sizilien bis zur Ankunft des Gylippos Kein Zugriff Seiten 76 - 81
- 5. Die Katastrophe: Syrakus 413 Kein Zugriff Seiten 81 - 85
- 1. Der Abfall der Bundesgenossen und der oligarchische Umsturz von 411 Kein Zugriff Seiten 85 - 93
- 2. Alkibiades im Hellespont und die restaurierte Demokratie (411–408) Kein Zugriff Seiten 93 - 96
- 3. Das zweite Exil des Alkibiades und die Schlacht bei den Arginusen (407–406) Kein Zugriff Seiten 96 - 101
- 4. Aigospotamoi (405) Kein Zugriff Seiten 101 - 103
- 5. Kapitulation und der oligarchische Umsturz von 404 Kein Zugriff Seiten 103 - 110
- Zeittafel Kein Zugriff Seiten 110 - 113
- Hinweise zur Forschungslage und zu weiterführender Literatur Kein Zugriff Seiten 113 - 115
- Bildnachweis Kein Zugriff Seiten 115 - 116
- Register Kein Zugriff Seiten 116 - 119




