
Fürsten ohne Land
Höfische Pracht in den sächsischen Sekundogenituren Weißenfels, Merseburg und Zeitz- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Schriften zur Residenzkultur, Band 5
- Verlag:
- 2004
Zusammenfassung
Nach dem Tod des sächsischen Kurfürsten Johann Georg I. einigten sich seine vier Söhne im Jahr 1657 in einem Vergleich auf die Einrichtung von Herrschaftsgebieten auch für die drei jüngeren, von der Nachfolge eigentlich ausgeschlossenen Prinzen. Während der älteste Sohn als Kurfürst in Dresden folgte, kam es daneben zur Bildung der Sekundogeniturfürstentümer Weißenfels, Merseburg und Zeitz. Die hier residierenden jüngeren Brüder begannen sofort mit dem Ausbau ihrer Herrschaft und dem Aufbau eigener Hofhaltungen, obwohl sie in den ihnen zugewiesenen Territorien nur über eingeschränkte Souveränität verfügten. Das baldige Aussterben in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts sowie der Rückfall der Territorien an die Hauptlinie in Dresden ließen die Sekundogenituren in der öffentlichen Wahrnehmung lange in Vergessenheit geraten. Erst in den letzten Jahren sind sie erfreulicherweise wieder stärker in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Der vorliegende Band zeigt, zu welcher künstlerisch-kulturellen Blüte die drei Hofhaltungen in ihrer Zeit gelangten und wie sie noch heute das Erscheinungsbild der Region zwischen Saale, Unstrut und Elster mitbestimmen.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2004
- Copyrightjahr
- 2004
- ISBN-Print
- 978-3-86732-059-7
- ISBN-Online
- 978-3-86732-970-5
- Verlag
- Lukas Verlag, Berlin
- Reihe
- Schriften zur Residenzkultur
- Band
- 5
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 369
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 10Autor:innen:
- Einführung: Fürsten ohne Land an Saale, Unstrut und Elster: Ein Rückblick auf das Vergessen-Werden Kein Zugriff Seiten 11 - 17Autor:innen:
- Herrschaftsbildung und dynastische Zeichensetzung: Die Sekundogeniturfürstentümer Sachsen-Weißenfels, Sachsen-Merseburg und Sachsen-Zeitz in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts Kein Zugriff Seiten 18 - 54Autor:innen:
- »Der baut nicht Städte bloß, Er baut sein gantzes Land«: Landesausbau in Weißenfels, Merseburg und Zeitz als Akt der herrschaftlichen Selbstbehauptung Kein Zugriff Seiten 55 - 77Autor:innen:
- Repräsentative Ausstattungselemente der Residenzschlösser Weißenfels, Merseburg und Zeitz Kein Zugriff Seiten 78 - 101Autor:innen:
- Kunstschätze der Sekundogenituren Zeitz, Merseburg und Weißenfels im Grünen Gewölbe zu Dresden Kein Zugriff Seiten 102 - 114Autor:innen:
- Conservatio et Reformatio: Die künstlerisch-visuelle Gedächtnispflege im Merseburger Stift unter den besonderen politischen Bedingungen der Sekundogeniturherrschaft Kein Zugriff Seiten 115 - 142Autor:innen:
- Die Funeralkultur der albertinischen Sekundogenituren im 17. und 18. Jahrhundert Kein Zugriff Seiten 143 - 171Autor:innen:
- Die Sammlungen barocker Totenbildnisse der Residenzen Merseburg und Zeitz Kein Zugriff Seiten 172 - 211Autor:innen:
- Die Feste am Dresdner Hofe Johann Georgs II. von Sachsen als Medium herrscherlicher Selbstdarstellung Kein Zugriff Seiten 212 - 236Autor:innen:
- Die Leipziger Alceste von 1693: Zur Konstruktion kulturellen Wissens im Barocktheater Kein Zugriff Seiten 237 - 272Autor:innen:
- Quellen zur Geschichte der wettinischen Sekundogenitur Sachsen-Merseburg (1657–1738) in Domstiftsarchiv und -bibliothek Merseburg Kein Zugriff Seiten 273 - 303Autor:innen:
- Zum Thema »Barock in Merseburg« Kein Zugriff Seiten 304 - 324Autor:innen:
- Hofmusik in Sachsen-Merseburg Kein Zugriff Seiten 325 - 348Autor:innen:
- Merseburger Prinzenreisen Kein Zugriff Seiten 349 - 368Autor:innen:



