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Monographie Kein Zugriff

Als Himmel und Erde sich trennten

Die Dualisierung des Bewusstseins in Psychoanalyse und Religion
Autor:innen:
Verlag:
 11.08.2023

Zusammenfassung

Himmel und Erde symbolisieren die Dualisierung des Bewusstseins in Form der Subjekt-Objekt-Spaltung. Diese Trennung führt zur Entfremdung von der Natur, dem übergeordneten Ganzen, dem Anderen und dem eigenen Selbst. Aktuelle Krisen und Konflikte sowie zunehmende Gewaltbereitschaft lassen sich als Folge einer extremen Dualisierung verstehen. Dieter Funke unternimmt psychohistorische Erkundungen zur Entstehungsgeschichte dieser Dualität in der Evolution des Bewusstseins. Mit seinen Ausführungen ermöglicht der Autor den Leser*innen, ihre je eigenen Positionen anhand des von ihm dargelegten Paradigmenwechsels vom Getrenntheits- zum Verbundenheitsdenken zu reflektieren. Dies betrifft sowohl die eigenen psychotherapeutischen oder beraterischen Positionen als auch die Bedeutung, die sie philosophischen und religiösen Fragen geben.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2023
Erscheinungsdatum
11.08.2023
ISBN-Print
978-3-8379-3268-3
ISBN-Online
978-3-8379-6130-0
Verlag
Psychosozial-Verlag, Gießen
Reihe
Forum Psychosozial
Sprache
Deutsch
Seiten
251
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 12
  3. Einleitung Kein Zugriff Seiten 13 - 20
    1. Die duale Strukturbildung des Bewusstseins in der Ontogenese Kein Zugriff
    2. Dualisierung im kollektiven Bewusstsein Kein Zugriff
    3. Das Rätsel des Bewusstseins Kein Zugriff
    4. Die Dualisierung von Materie und Geist, von Gehirn und Bewusstsein Kein Zugriff
    5. Jenseits der Dualisierung von Materie und Geist Kein Zugriff
    1. Das duale Getrenntheitsparadigma und die Metaphysik der Objektivität als typische Formen europäischen Denkens Kein Zugriff
    2. Die Folgen: Der Mensch, nicht Teil der Erde, sondern deren Gegenüber Kein Zugriff
    3. Auch Gott wird im dualen Modell zum Objekt Kein Zugriff
    4. Gewalt als Folge der Dualität? Kein Zugriff
    5. Die Macht des Objektivismus und das schwache Denken Kein Zugriff
    6. Was folgt auf die Objektivität der Metaphysik und auf den Naturalismus? Kein Zugriff
    7. Das transduale Paradigma der Verbundenheit Kein Zugriff
    1. Die Entstehung der seelischen Architektur des modernen Menschen Kein Zugriff
    2. Die Evolution des Bewusstseins: Phasen und Übergänge Kein Zugriff
    3. Die Entzweiung von Himmel und Erde, Göttern und Menschen Kein Zugriff
    4. Die Zwei-Kammer-Psyche als gespaltenes duales Bewusstsein Kein Zugriff
    5. Die mythische Phase: Der Übergang von einer gespaltenen zu einer polaren Dualität Kein Zugriff
    6. Die Wende der Achsenzeit: Der Wandel von einer gespaltenen zu einer polaren Dualität Kein Zugriff
    7. Vom Mythos zum Logos und zur Transzendenz: Die Wege »Athens« und »Jerusalems« Kein Zugriff
    1. Vom Mythos zum Logos Kein Zugriff
    2. Vom Logos zum Unbewussten Kein Zugriff
    3. Vom Unbewussten zum Symbolischen Kein Zugriff
    4. Vom Symbolischen zum Transbewussten Kein Zugriff
    5. Vom Transbewussten zum Integralen Kein Zugriff
    1. Die monotheistische Aufklärung als Installation und Transzendierung des Dualen Kein Zugriff
    2. Das Bilderverbot als »Fortschritt in der Geistigkeit« – Freuds Trennung der Sinnlichkeit von der Geistigkeit Kein Zugriff
    3. Monotheismus und Gewalt: Assmanns These Kein Zugriff
    4. Verschriftlichung gegen Sinnlichkeit: Nordhofens Medientheorie Kein Zugriff
    5. Der neue Gottesname: JHWH – Präsenz und Abwesenheit zugleich Kein Zugriff
    6. Ein bipolares Gottesbild entsteht: Polarität statt Spaltung Kein Zugriff
    7. Ein bipolar-monotheistisches Gottesbild in der Evolution des Bewusstseins Kein Zugriff
    1. Der »Riss im Vorhang des Tempels« oder die Überwindung der Trennung von Himmel und Erde Kein Zugriff
    2. Inkarnation – der Durchbruch zum transdualen Bewusstsein Kein Zugriff
    3. Die Ich-Selbst-Dynamik als bipolare Dualisierung im Subjekt Kein Zugriff
    4. Das Bild der Evangelien von Jesus als Gestalt und Medium eines transdualen Bewusstseins Kein Zugriff
    5. Das »Reich Gottes« – jetzt: Jenseits der ablaufenden, dualen Zeit Kein Zugriff
    6. »Ich und der Vater sind eins« (Joh 10,30) – Jesu »Selbst«-Werdung Kein Zugriff
    7. Freuds Deutung des Opfertodes Jesu Kein Zugriff
    8. Die Selbstwerdung Jesu durch Gott-gleich-Sein: Narzisstische Regression? Kein Zugriff
    9. Der Tod Jesu als Auferweckung: Eine bewusstseinstheoretische Deutung des Kreuzestodes Kein Zugriff
    10. Paulus und die Auferweckung Kein Zugriff
    11. Hintergrund: Die Lehre von der Erbsünde – anthropologisch verstanden Kein Zugriff
    12. »Nicht Gott gleich zu sein« – Jesu »Ich«-Werdung als Überwindung der narzisstischen Position Kein Zugriff
    13. Verleiblichung statt Verschriftlichung: Gnade contra Gesetz Kein Zugriff
    14. Das missverstandene Kreuz: Der christliche Masochismus Kein Zugriff
    15. Opfer als innerseelische Wandlung Kein Zugriff
    1. Bewusstseinstheoretische Optionen für eine Theologie »nach Gott« Kein Zugriff
    2. Der Tod Gottes als Chance: Anwesenheit durch Abwesenheit Kein Zugriff
    3. Jenseits von Glauben und Wissen Kein Zugriff
    4. Abschied von einem Gott, den es »gibt« Kein Zugriff
    5. Vom »Glauben an« zum »Werden zu« Kein Zugriff
    6. Auferweckung als Modell: »Christusförmig werden« als Transformation ins Transduale Kein Zugriff
    7. Im Glauben erwachsen und erwachend werden: Ein bipolares Glaubensmodell Kein Zugriff
    1. Transbewusst – eine Dimension des Unbewussten Kein Zugriff
    2. Transbewusst – ein anderes Paradigma Kein Zugriff
    3. Transbewusst – jenseits der Repräsentanzen Kein Zugriff
    4. Die Dynamik des Transbewussten Kein Zugriff
    5. Transbewusst praktisch: Lockerung mentaler Konzepte Kein Zugriff
  4. Zum Ausklang Kein Zugriff Seiten 237 - 240
  5. Literatur Kein Zugriff Seiten 241 - 251

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