
Das neue Unbehagen an der Erinnerungskultur
Eine Intervention- Autor:innen:
- Reihe:
- Beck'sche Reihe, Band 6098
- Verlag:
- 2013
Zusammenfassung
Im Ausland gilt die deutsche Erinnerungskultur als Erfolgsgeschichte und Vorbild. Innerhalb des Landes aber ist sie immer öfter Gegenstand von Unbehagen und Kritik. Indem die Generation der Zeitzeugen abtritt, die Deutungsmacht der 68er schwindet und Deutschland sich zunehmend als eine Einwanderungsgesellschaft begreift, steht auch die Erinnerung an den Holocaust vor neuen Herausforderungen. Aleida Assmann greift in ihrem Buch Themen und Stichworte aus dem aktuellen Diskurs des Unbehagens auf und nimmt sie zum Ausgangspunkt für eine grundsätzliche Befragung unserer Erinnerungskultur. Welche Rolle soll diese Erinnerung fortan in unserer Gesellschaft spielen? Soll sie überhaupt fortgesetzt werden, und wenn ja, wie? Wohin soll der Weg gehen, und wer soll ihn gehen? Dabei richtet Aleida Assmann den Blick auch auf andere Länder und deren Umgang mit der Vergangenheit und befreit die deutsche Debatte damit aus ihrer Selbstbezüglichkeit.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2013
- ISBN-Print
- 978-3-406-65210-3
- ISBN-Online
- 978-3-406-65211-0
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Reihe
- Beck'sche Reihe
- Band
- 6098
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 232
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 16
- Individuelles und kollektives Gedächtnis Kein Zugriff
- Geschichte und Gedächtnis Kein Zugriff
- Kulturelles Gedächtnis Kein Zugriff
- Identitätsbezug Kein Zugriff
- Bedeutungen des Begriffs ‹Erinnerungskultur› Kein Zugriff
- Das Schweigen brechen – der ZDF-Dreiteiler ‹Unsere Mütter, unsere Väter› Kein Zugriff
- Die Latenz des Schweigens – Hermann Lübbes Thesen zur deutschen Nachkriegsgeschichte Kein Zugriff
- Schlussstrich und Trennungsstrich Kein Zugriff
- Externalisierung und Internalisierung Kein Zugriff
- Das Crescendo der Holocaust-Erinnerung Kein Zugriff
- Weltmeister im Erinnern? Kein Zugriff
- Deutungsmacht und gefühlte Opfer – Erinnerungskultur als Generationenkonflikt Kein Zugriff
- Der Holocaust als negativer Gründungsmythos Kein Zugriff
- Fertig erinnert? Kein Zugriff
- Ritualisierung Kein Zugriff
- Political Correctness Kein Zugriff
- Moralisierung und Historisierung Kein Zugriff
- Die Erinnerung an die DDR – ein deutscher Sonderweg? Kein Zugriff
- Die Rede von den beiden deutschen Diktaturen Kein Zugriff
- Vergangenheitsbewahrung und Vergangenheitsbewältigung Kein Zugriff
- Die Erinnerung an die Opfer der DDR Kein Zugriff
- Die Europäisierung der DDR-Erinnerung Kein Zugriff
- Negative Erinnerung als Bürgerrecht? Kein Zugriff
- Das ethnische Paradox und die Pluralisierung des nationalen Gedächtnisses Kein Zugriff
- Der Schock des 4. November 2011 Kein Zugriff
- Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit Kein Zugriff
- Empathie zwischen Differenz und Ähnlichkeit Kein Zugriff
- Exklusive und inklusive Opferdiskurse Kein Zugriff
- Europas gespaltenes Gedächtnis Kein Zugriff
- Politik der Reue Kein Zugriff
- Historische Wunden Kein Zugriff
- Verknüpfte Erinnerungen (multidirectional memories) Kein Zugriff
- Erinnern oder vergessen? Kein Zugriff
- Dialogisches Vergessen Kein Zugriff
- Erinnern, um niemals zu vergessen Kein Zugriff
- Erinnern, um zu überwinden Kein Zugriff
- Dialogisches Erinnern Kein Zugriff
- Schluss: Prämissen der Neuen Erinnerungskultur Kein Zugriff Seiten 204 - 212
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 212 - 229
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 229 - 232




