
Johann Carl Bertram Stüve (1798-1872)
Beiträge zu Leben und Werk- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Veröffentlichungen des Niedersächsischen Landesarchivs, Band 7
- Verlag:
- 29.05.2024
Zusammenfassung
Konservativer, Liberaler, Reaktionär? Neue Sichtweisen auf den Osnabrücker Bürgermeister und hannoverschen Innenminister Johann Carl Bertram Stüve Johann Carl Bertram Stüve gehört heute zu den vergessenen Politikern des 19. Jahrhunderts. Als langjähriger Bürgermeister der Stadt Osnabrück und Innenminister des Königreichs Hannover (1848-1850) galt er in den 1830er Jahren zunächst als Liberaler, der sich für die Bauernbefreiung und das hannoversche Staatsgrundgesetz einsetzte. Sein Eintreten gegen die einseitige Aufhebung des Grundgesetzes durch Ernst August 1837 machte ihn deutschlandweit bekannt. Als sich Stüve nach 1848 zum Gegner der Mehrheit der Frankfurter Nationalversammlung entwickelte, die einen kleindeutschen Nationalstaat unter Preußens Führung forderte, brachte ihm dies die Diskreditierung durch die borussische Geschichtsschreibung ein. Der Tagungsband nimmt zentrale Stationen von Stüves Leben und Wirken sowie seine politischen und persönlichen Überzeugungen neu in den Blick und zieht ein Resümee der bisherigen Stüve-Forschung. Aus dem Inhalt: Nicolas Rügge: Keine Prinzipien, sondern praktische Resultate zu erreichen suchen. Stüve als hannoverscher Innenminister (1848-1850). Dietmar von Reeken: Das Geschichtsbewusstsein eines Menschen rekonstruieren - Johann Carl Bertram Stüve und sein historisches Denken.
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Bibliographische Angaben
- Erscheinungsjahr
- 2024
- Erscheinungsdatum
- 29.05.2024
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5562-0
- ISBN-Online
- 978-3-8353-8626-6
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Reihe
- Veröffentlichungen des Niedersächsischen Landesarchivs
- Band
- 7
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 363
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 10 Sabine Graf
- Einführung Kein Zugriff Seiten 11 - 19 Christine van den Heuvel, Thomas Brakmann, Nina Reißig
- Johann Carl Bertram Stüve – eine biografische Annäherung Kein Zugriff Seiten 20 - 56 Christine van den Heuvel
- Stüve als Wegbereiter der hannoverschen Bauernbefreiung Kein Zugriff Seiten 57 - 79 Karl H. Schneider
- Stüve und der Hannoversche Staatsstreich Kein Zugriff Seiten 80 - 89 Jörn Ipsen
- »Keine Prinzipien, sondern praktische Resultatezu erreichen suchen«. Stüve als hannoverscher Innenminister (1848-1850) Kein Zugriff Seiten 90 - 119 Nicolas Rügge
- Schritte in die neue Zeit. Kommunale Aufgaben in der zweiten Amtszeit Stüves als Bürgermeister der Stadt Osnabrück (1852-1864) Kein Zugriff Seiten 120 - 135 Rolf Spilker
- Das Geschichtsbewusstsein eines Menschenrekonstruieren.Johann Carl Bertram Stüve und sein historisches Denken Kein Zugriff Seiten 136 - 158 Dietmar von Reeken
- Von Stüve zu Miquel – Osnabrück wird preußisch Kein Zugriff Seiten 159 - 178 Thomas Vogtherr
- Johann Carl Bertram Stüve und Ludwig Windthorst. Gegensätze und Gemeinsamkeiten in der politischen Auseinandersetzung Kein Zugriff Seiten 179 - 203 Hans-Georg Aschoff
- Johann Carl Bertram Stüve als »Vereinspolitiker« Kein Zugriff Seiten 204 - 235 Thorsten Heese
- Archivar, Nutzer, Nachlass. Johann Carl Bertram Stüve und das Archiv Kein Zugriff Seiten 236 - 254 Nina Reißig
- Die Büchersammlung des Johann Carl Bertram Stüve. Gelehrtenbibliothek und politisch-historischer Handapparat Kein Zugriff Seiten 255 - 296 Thomas Brakmann
- Johann Carl Bertram Stüve und Allwina Frommann – eine persönliche Beziehung Kein Zugriff Seiten 297 - 307 Gabriele Voßgröne
- »Ich muß doch schreiben, weil ich mit niemand reden kann.« Zur Freundschaftskorrespondenz zwischen Johann Carl Bertram Stüve und Friedrich Johannes Frommann Kein Zugriff Seiten 308 - 340 Betty Brux-Pinkwart, Christine van den Heuvel
- Bibliografie Kein Zugriff Seiten 341 - 356
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 357 - 361
- Verzeichnis der Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 362 - 363




