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COVID narrativ kartiert
Eine narrative Diskursanalyse von journalistischen Raumerzählungen der COVID-19 Pandemie. Zwei Fallbeispiele aus dem Ostseeraum- Autor:innen:
- Reihe:
- Studies of the Baltic Sea Region, Band 4
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Die COVID-19-Pandemie hat Vieles verändert – auch, was wir heute mit vielen präsenten Orten der Gesundheitskrise verbinden. Anhand der Beispiele Schweden und Mecklenburg-Vorpommern wird erstmals ausführlich untersucht, wie die Pandemie die medial-erzählerische Konstruktion von Räumen beeinflusst hat und welche grundlegenden Erzähltendenzen und Wertvorstellungen in den journalistischen Raumnarrativen dieser Zeit erkennbar werden. Dabei setzt sich die Studie erzähltheoretisch fundiert mit dem heute allgegenwärtigen Krisenbegriff auseinander und bietet eine methodisch innovative wie anschlussfähige Verbindung von Literaturwissenschaft, Diskurs- und Korpusanalyse für die Erforschung von gegenwärtigen und zukünftigen Krisendiskursen an.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-98858-173-0
- ISBN-Online
- 978-3-98858-174-7
- Verlag
- Rombach Wissenschaft, Baden-Baden
- Reihe
- Studies of the Baltic Sea Region
- Band
- 4
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 373
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 8 Download Kapitel (PDF)
- 1.1 Zielsetzungen und disziplinäre Verortung
- 1.2 Pandemie und Krise als Gegenstände der Geisteswissenschaften
- 2.1 Begriffsbestimmung I: Ereignis
- 2.2.1 Konstruktionscharakter und Faktizitätsanspruch: Wirklichkeitserzählungen
- 2.2.2 Kollaboratives Erzählen
- 2.2.3 Gleichzeitiges und prognostisches Erzählen
- 2.3.1 Relevanz
- 2.3.2 Erwartung und Erwartungsbruch
- 2.3.3 Folgen
- 2.4 Corona als Krisenereignis
- 2.5 Krisenerzählungen
- 2.6 Pandemieerzählungen
- 2.7 Narrative Kartierungen der COVID-19-Pandemie
- 3.1.1 Begriffsbestimmung II: Narrativ
- 3.1.2 Begriffsbestimmung III: Diskurs
- 3.2.1 Narrative Diskursanalyse bei Willy Viehöver
- 3.2.2.1 A. J. Greimasʼ frühes Aktantenmodell
- 3.2.2.2 Ein Aktantenmodell für die Analyse von Krisenerzählungen
- 4.1.1 Fallbeispiele
- 4.1.2 Untersuchungszeitraum
- 4.1.3 Quellengrundlage
- 4.1.4 Korpusgenerierung
- 4.2.1 Codes und Codierverfahren
- 4.2.2 Frequente Codeüberschneidungen
- 5.1 Erzählhintergründe: ein Bundesland der Kontraste
- 5.2 Narrativ Eins: „Ostsee-Verbot“
- 5.3 Narrativ Zwei: „Eigeninitiativen und Sonderwege[ ]“
- 5.4 Narrativ Drei: „Seit Tagen ätzt Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin“
- 5.5 Narrativ Vier: „Das Bundesland mit den niedrigsten Corona-Infektionszahlen“
- 5.6 Narrativ Fünf: „Überraschende Lockerungsübungen an Nord‑ und Ostsee“
- 5.7 Narrativ Sechs: „Impf it like McPomm“
- 5.8 Neue Narrative: Fazit I
- 6.1 Erzählhintergründe: schwedische Experimente
- 6.2 Narrativ I: „eine katastrophale Entscheidung“
- 6.3 Narrativ II: „In Schweden haben die Älteren den Preis gezahlt“
- 6.4 Narrativ III: „Die Welt steht still. Nur Schweden nicht“
- 6.5 Narrativ IV: „Merkron und die ‚Frugalen Vier‘“
- 6.6 Narrativ V: „das schwedische Modell“
- 6.7 Narrativ VI: „War der schwedische Weg vielleicht doch nicht so falsch?“
- 6.8 Narrativ VII: „Oder kann man etwas von Schweden lernen?“
- 6.9 Narrativ VIII: „Das Missverständnis vom schwedischen Sonderweg“
- 6.10 Neue Narrative: Fazit II
- 7.1 Grad der Pandemiebetroffenheit
- 7.2 Restriktivität der Pandemiepolitik
- 7.3 Zeitliche Position in Pandemieverlauf und ‑politik
- 7.4 Pandemiegemeinschaft(en)
- 7.5 Gegen eine „Verengung der Welt“: Fazit III und Schlussbemerkungen
- Spiegel Online
- Welt Online
- Zeit Online
- Sekundärliteratur
- DankSeiten 371 - 372 Download Kapitel (PDF)

