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Unwriting Nature

Zur Kritik der ökologischen Gewalt
Autor:innen:
Reihe:
Human-Animal Studies, Band 33
Verlag:
 2024

Zusammenfassung

Wer von »Ökologie«, »Nachhaltigkeit« oder »Schöpfung« spricht, denkt die Tierethik immer schon mit – so eine gängige These. Tatsächlich zeigen die Diskurse der vergangenen Jahre aber deutlich, dass das Anliegen einer Tierethik, die Tiere als individuelle Subjekte moralisch berücksichtigt, nicht automatisch mit den abstrakten, entindividualisierten Kalkülen der Ökologie in Einklang zu bringen ist: »Ökologische Ethiken« fordern zwar Rechte für Flüsse, Berge, Pflanzen und ganze Planeten, lassen die Ansprüche von Tieren aber meist außen vor. Simone Horstmann zeigt, wie ökologische Argumente in den Theologien zum neuen Einwand gegen die moralischen Ansprüche von Tieren wurden – und wie dadurch das Risiko steigt, Gewalt an Tieren zu legitimieren.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2023
Copyrightjahr
2024
ISBN-Print
978-3-8376-7119-3
ISBN-Online
978-3-8394-7119-7
Verlag
transcript, Bielefeld
Reihe
Human-Animal Studies
Band
33
Sprache
Deutsch
Seiten
264
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. FrontmatterSeiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
  2. InhaltSeiten 5 - 6 Download Kapitel (PDF)
  3. Disentangled Euch!Seiten 7 - 28 Download Kapitel (PDF)
  4. Wissensarchäologie der SchöpfungstheologieSeiten 29 - 78 Download Kapitel (PDF)
  5. Der Mann, der sein Abendessen mit einem Huhn verwechselteSeiten 79 - 110 Download Kapitel (PDF)
  6. Wem gehört das Fleisch?Seiten 111 - 118 Download Kapitel (PDF)
  7. Dekreativ werdenSeiten 119 - 124 Download Kapitel (PDF)
  8. Wer oder was stirbt beim »Artensterben«?Seiten 125 - 134 Download Kapitel (PDF)
  9. Gefährlich poetischSeiten 135 - 146 Download Kapitel (PDF)
  10. Zwei NaturenSeiten 147 - 184 Download Kapitel (PDF)
  11. Warum das »goldene Kalb« nicht nur zerstört, sondern gegessen werden mussteSeiten 185 - 208 Download Kapitel (PDF)
  12. Die profanen Abgründe der ewigen JagdgründeSeiten 209 - 224 Download Kapitel (PDF)
  13. Über die Liebe zu Tieren und jene tausend Formen der Gewalt, die gemeinhin damit verwechselt werdenSeiten 225 - 232 Download Kapitel (PDF)
  14. Was bedeutet es, das Leid von Tieren zu sehen?Seiten 233 - 264 Download Kapitel (PDF)

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