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Sammelband Kein Zugriff

Bartlebys fantastische Macht

Psychoanalytische Essays zu Herman Melvilles literarischer Figur
Herausgeber:innen:
Reihe:
Imago
Verlag:
 2023

Zusammenfassung

Herman Melville stellt in seiner 1853 erschienenen Erzählung Bartleby der Schreiber einen Menschen vor, der sich der Welt ohne erkennbaren Grund konsequent verweigert. Bartlebys Gegenpart, der Anwalt, vermag es mit seinem Repertoire an moralischen Prinzipien und gewaltloser Autorität nicht, ihn aus der Negation herauszuholen und seinen Tod zu verhindern. Der Schreiber übt eine »phantastische Macht« auf ihn aus, die ihn hilflos macht. Die Autorinnen und Autoren, die im Bereich der Psychoanalyse sowie der Verhaltenstherapie und der Philosophie beheimatet sind, betrachten das Geschehen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Sie nehmen die radikale Weigerung Bartlebys, sich auf seine Mitmenschen und deren Welt einzulassen, zum Anlass, die machtvollen Einflüsse der Verhältnisse auf das Leben des einzelnen Subjekts zu reflektieren und die Relevanz der rätselhaften Gestalt für sich selbst, für ihre Profession und für das Verständnis der Gegenwart auszuloten. Es wird deutlich, wie sehr die Figuren in ihrem Zusammenspiel bei Leserinnen und Lesern eine psychische Realität erzeugen, die Fragen nach dem Sinn des Lebens, nach lebbaren Sinnkonstruktionen und nach der Legitimation eines radikalen Andersseins aufwirft. Mit Beiträgen von Günther Bittner, Isolde Böhme, Brigitte Boothe, Hans Czuma, Andreas Hamburger, Gerhard Heim, Helmwart Hierdeis, Joachim Küchenhoff, Peter Schneider, Wolfgang Wiedemann und Achim Würker.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2023
ISBN-Print
978-3-8379-3218-8
ISBN-Online
978-3-8379-6103-4
Verlag
Psychosozial-Verlag, Gießen
Reihe
Imago
Sprache
Deutsch
Seiten
179
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 16
    Autor:innen:
  3. Irrwege mit Bartleby Kein Zugriff Seiten 17 - 26
    Autor:innen:
  4. Was, wenn jeder lieber nicht würde? Kein Zugriff Seiten 27 - 34
    Autor:innen:
  5. Tiefenhermeneutische Überlegungen zu Herman Melvilles Erzählung Bartleby der Schreiber Kein Zugriff Seiten 35 - 54
    Autor:innen:
  6. Transformationsarbeit an Unverfügbarem – am Beispiel von H. Melville, Bartleby der Schreiber Kein Zugriff Seiten 55 - 74
    Autor:innen:
  7. Bartleby, der Analytiker Kein Zugriff Seiten 75 - 96
    Autor:innen:
  8. Bartleby oder das Bildnis des Anwalts als Menschenfreund Kein Zugriff Seiten 97 - 116
    Autor:innen:
  9. Bartleby und die Sehnsucht nach Zukunft Kein Zugriff Seiten 117 - 134
    Autor:innen:
  10. Bartleby und sein Geist Kein Zugriff Seiten 135 - 154
    Autor:innen:
  11. Rückzug ins Leben Kein Zugriff Seiten 155 - 162
    Autor:innen:
  12. »O Bartleby! O Menschheit!« Kein Zugriff Seiten 163 - 170
    Autor:innen:
  13. Dead Letter Kein Zugriff Seiten 171 - 179
    Autor:innen:

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