Szene des Begehrens
Das Kunstwerk als intersubjektiver Spielraum libidinöser Projektionen- Autor:innen:
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Wer Kunstwerke betrachtet, nimmt ein Gegenüber wahr, erspürt die Anwesenheit des eigenen Begehrens und wird Teil eines symbolischen Geschehens. Mit dieser Grundannahme verbindet Stephan Engelhardt Kunst und Psychoanalyse und leuchtet künstlerische Prozesse der Welterfahrung aus – verfolgt Spuren ihrer fruchtbaren Anwendung für die therapeutische Praxis.
In Werkbetrachtungen von Raffael bis Beuys schärft der Autor den Blick für Spiel- und Möglichkeitsräume des Kunstwerks, das die Wahrnehmung von Ich und Welt dynamisch verwandelt und Differenz und Andersartigkeit ausbuchstabiert. Die »Szene des Begehrens« wird zum Ausgangspunkt einer Interaktion von Betrachtenden, Kunstschaffenden und Gesellschaft und erzählt von neuen Perspektiven des ästhetischen Erlebens.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-8379-3060-3
- ISBN-Online
- 978-3-8379-7770-7
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 525
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- 1.1 Das kunsthistorische Narrativ, die Konstruktion des Begriffes des künstlerischen Objektes und seine Erzählung Kein Zugriff
- 1.2 Das Begehren des betrachtenden Subjektes, der Ort der Erinnerung und das sprachliche Konstrukt der Erinnerung Kein Zugriff
- 2.1 Das Übergangsobjekt und die Neubesetzung des Inzestobjektes – die prähistorische und ägyptische Kunst Kein Zugriff
- 2.2 Das Sichtbar-Werden des Fremden – das Kunstwerk als überarbeitete Erinnerung zwischen Dissoziation und Assoziation Kein Zugriff
- 2.3 Hieronymus Boschs Hölle – das Sadistische und Masochistische im Bild Kein Zugriff
- 2.4 Die Madonna – Raffaelo Santi und Leonardo da Vinci Kein Zugriff
- 2.5 Caravaggio oder die Bestrafung der Väter Kein Zugriff
- 1.1 Die Konstruktion des Subjektes – Der deutsche Idealismus, die Romantik, Nietzsche und die Sezession Kein Zugriff
- 1.2 Das Subjekt – narzisstischer Triumph und existenzielle Krise Kein Zugriff
- 1.3 Schopenhauer – Die Welt als Wille und Vorstellung Kein Zugriff
- 1.4 Hans Makart: Der Triumph der Inszenierung und die Rekonstruktion einer psychosozialen Topografie Kein Zugriff
- 1.5 Die Psychoanalyse als die Fortsetzung der Kunst und der Philosophie mit anderen Mitteln Kein Zugriff
- 1.6 Klimt – die Konzeption des Triebes in der Kunst des Fin de Siècle Kein Zugriff
- 2.1 Surrealismus – das Subjekt des Begehrens und der Andere Kein Zugriff
- 3 Conclusio I Kein Zugriff Seiten 317 - 332
- 1.1 Die Szene des Traumas und das performative Subjekt Kein Zugriff
- 1.2 Happening und Fluxus Kein Zugriff
- 1.3 Der Wiener Aktionismus Kein Zugriff
- 1.4 Joseph Beuys: Die Szene hinter der Szene Kein Zugriff
- 1.5 Marina Abramović: Performativität und Präsenz Kein Zugriff
- 2.1 Beuys und der tote Hase: Erste Triade der performativen Szene Kein Zugriff
- 2.2 Balkan Baroque: Marina Abramović und die zweite Triade der performativen Szene Kein Zugriff
- 2.3 Günter Brus: Symbolische Wunden – die Szene des Begehrens Kein Zugriff
- 2.4 Marina Abramovićs Rhythm 0: Die Szene als rätselhafte Botschaft Kein Zugriff
- 2.5 Die vier Ebenen der Wahrnehmung der performativen Szene Kein Zugriff
- 2.6 Das Subjekt des performativen Prozesses Kein Zugriff
- 2.7 Die Krise der Zeichen und das Spektakel Kein Zugriff
- 2.8 Die Krise der Zeichen – das Spektakel ersetzt die Szene Kein Zugriff
- 2.9 Die Krise der Zeichen – die Krise des Subjektes Kein Zugriff
- Der dionysische Moment – Die Bakchen im Burgtheater Kein Zugriff
- Die Agonie der Macht Kein Zugriff
- Der Aufruhr und die Mania Kein Zugriff
- Über Macht und Sex Kein Zugriff
- Der Tod des Autors und die Erschaffung des performativen Subjekts Kein Zugriff
- Das performative Subjekt und der dritte Körper Kein Zugriff
- Dank Kein Zugriff Seiten 483 - 484
- Abbildungsnachweise Kein Zugriff Seiten 485 - 496
- Literatur Kein Zugriff Seiten 497 - 525





