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Altersbilder und Sorgestrukturen

3. Goldegger Dialogforum Mensch und Endlichkeit
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2020

Zusammenfassung

Heutige Vorstellungen über Alter(n) und Pflege finden oft ihren Ausdruck in einer ambivalenten Bildersprache, die auf defizitäre Zuschreibungen an den alten Menschen verweist. Sie entfalten sich vor dem Hintergrund von kulturellen und wissenschaftlichen Paradigmen und stellen in unterschiedlichem Ausmaß einen deskriptiven oder normativen Anspruch, sie sind aber als verbalisierte Bilder des Soseins des Alters und der alten Menschen immer Teil eines gesellschaftlichen Wissensbestands: ein Teil von Ordnungen des Wissens oder von Wissenskulturen. Der entscheidende praktische Wert von Altersbildern liegt aber in ihrer Fähigkeit, auf die unvermeidlichen Grundfragen des Alters Antworten anbieten zu können: auf die Fragen nach dem Umgang mit dem Leid und der Endlichkeit des individuellen Lebens. Die Beiträge des Bandes widmen sich aus interdisziplinärer Perspektive der gesellschaftlichen Bedingtheit von Alter(n)sbildern und ihrer prägenden Rolle für die Sorgestrukturen in Pflege und Medizin. Mit Beiträgen vonKristin Attems, Edith Auer, Stefan Dinges, Gert Dressel, Reimer Gronemeyer, Günther Liebminger, Susanne Martin, Barbara Pichler, Karin Reinmüller, Elisabeth Reitlinger, Peter Rosegger, Willibald J. Stronegger, Manuela Völkel


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2020
Copyrightjahr
2020
ISBN-Print
978-3-8487-6417-4
ISBN-Online
978-3-7489-0508-0
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Studien zu Moralpsychologie und Bioethik
Band
8
Sprache
Deutsch
Seiten
168
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
    1. Autor:innen:
      1. 1. Bodenhaftung: Wider die allgemeine Mobilmachung Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. 2. Kostbarer Starrsinn: Widerspenstige Alte Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. 3. Bescheidenes Leben: Krisenfeste Alte Kein Zugriff
        Autor:innen:
      4. 4. Bremsklötze der Leistungsgesellschaft: Graue Tugenden in neuem Glanz Kein Zugriff
        Autor:innen:
      5. 5. Abweichler: Warum viele Alte alles mitmachen und warum die unverzichtbar sind, die das nicht tun Kein Zugriff
        Autor:innen:
      6. 6. Staunen: was die Alten alles können... Kein Zugriff
        Autor:innen:
      7. 7. Würdige Greise: Den Respekt wiedergewinnen Kein Zugriff
        Autor:innen:
    2. Autor:innen:
      1. 1. Das Problem der Moderne mit dem Altern und den Alten: Ein literarischer Exkurs Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. 2.1. Der Naturalismus als Weltbild des geometrischen Naturbegriffs: Der Aufstand in die Subjektivität Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. 2.2. Die naturalistische Emanzipation: Die Verheißung einer unbeschränkten Freiheit Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. 2.3. Die Naturalisierung der Institutionen und des Staates in der naturalistischen Emanzipation Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. 2.4 Die Dialektik der naturalistischen Emanzipation: Die Simulation von Freiheit Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. 3. Die Unterscheidung der Wissensformen bei Max Scheler Kein Zugriff
        Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. 4.1.1. Alter als „ungenütztes Potential“ für Produktivität und Selbsterschaffung bis zuletzt – Ausdruck der naturalistischen Emanzipation Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. 4.1.2. Die biopolitische Einbettung des naturalistischen Altersbildes: „würdige“ und „unwürdige“ Alte Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. 4.2. Alter im Bild der Wissensform „Bildungswissen“: Es gibt eine „Natur“ des Alters Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. 4.3. Alter im Bild der Wissensform „Erlösungswissen“: Alter als Übergang Kein Zugriff
          Autor:innen:
      5. 5. Fazit: Welche Antworten geben die drei Altersbilder auf existentielle Fragen im Alter? Kein Zugriff
        Autor:innen:
    3. Autor:innen:
      1. Prolog Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. 1. Warm-up Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. 2. Einführung in Dancing Age(ing) Kein Zugriff
        Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. 3.1 Herr K. Müh Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. 3.2 Claudia Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. 3.3 Analyse und theoretische Einordnung der Ausschnitte Kein Zugriff
          Autor:innen:
      5. Autor:innen:
        1. 4.1 Einführung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. 4.2 Forever-Young-Exercises praktizieren Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. 4.3 Analyse und theoretische Einordnung der Übungen Kein Zugriff
          Autor:innen:
      6. 5. Ausblick – Undoing Age Appropriateness Kein Zugriff
        Autor:innen:
    1. Autor:innen:
      1. 1. Olga Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. 2. Paul Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. 3. Brigitte Kein Zugriff
        Autor:innen:
      4. 4. Franziska Kein Zugriff
        Autor:innen:
      5. 5. Was am Ende noch über eine Christrose zu sagen ist Kein Zugriff
        Autor:innen:
    2. Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. 1.1 Der gesellschaftliche Einfluss Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. 1.2 Zwischen „Advanced Care Planning“ und „Terminal Care“ Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. 2.1.1 Motive, Funktionen und Auswirkungen von Sterbewünschen Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. 2.1.2 Sterben als existentielle Krise und spirituelle Not Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. 2.1.3 Sinnverlust und Sinnfindung angesichts des nahenden Lebensendes Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. 2.2.1 Würdeverletzung als Belastung für die Pflegenden Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. 2.2.2 Würde-basierte Konzepte in der Pflege und in der Pflegeethik Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. 2.2.3 Sterbewünsche als Interaktion zwischen Patient*innen und Pflegenden Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. 2.2.4 Bedarf und Bedürfnisse Pflegender angesichts von Sterbewünschen Kein Zugriff
            Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. 2.3.1 Aufnehmen, Analysieren und Verstehen von Sterbewünschen im Pflegeheim Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. 2.3.2 Strukturierter Umgang mit Sterbewünschen in den Pflegeheimen Kein Zugriff
            Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. 3.1 Aktuelle Sterbeorte in Österreich – Wunsch und Wirklichkeit Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. 3.2 Interviewvignetten zu gutem Sterben und Sterbewünschen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. 3.3 Gesellschaftliche Diskurse rund um das Lebensende in Österreich Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Autor:innen:
          1. 3.4.1 Lebensgeschichten und Sterbewelten Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. 3.4.2 Zu Wort kommen – sichtbar werden Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. 3.4.3 Strukturierte Aufmerksamkeit auf Wünsche und Willen der Bewohner*innen Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. 3.4.4 Die Frage nach dem „guten Sterben“ im gesellschaftlichen Kontext Kein Zugriff
            Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. 4.1 Ziele für Interventionen und vertiefende Forschung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. 4.2 Forschungs- und Interventionsdetails Kein Zugriff
          Autor:innen:
      5. 5. Ausblick Kein Zugriff
        Autor:innen:
    3. Autor:innen:
      1. 1. Quartiersarbeit in Bielefeld Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. 2. Sorgekulturen am Lebensende jenseits spezialisierter Einrichtungen Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. 3. Das Projekt „Wege des Abschieds: Alternative Wohnformen – im Quartier bis zuletzt?“ Kein Zugriff
        Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. 4.1 Existentielle Unverfügbarkeit und Unsicherheit versus Planbarkeit Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. 4.2 Bilder vom Sterben Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. 4.3 Vertrauensvolle Beziehungen, Information und Koordination Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. 4.4 Über Sterben und Tod sprechen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. 4.5 Die Bedeutung der An- und Zugehörigen am Lebensende Kein Zugriff
          Autor:innen:
        6. 4.6 Ressourcen und strukturelle Bedingungen Kein Zugriff
          Autor:innen:
      5. Autor:innen:
        1. 5.1 Menschenbild und Grundhaltung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. 5.2 Sorgefreundliche Rahmenbedingungen im Wohnquartier schaffen Kein Zugriff
          Autor:innen:
    4. Autor:innen:
      1. 1. Sorge aus verschiedenen Perspektiven Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. 2. Sorge aus Verantwortung Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. 3. Sorge ausgehend von (Alters-)Bildern Kein Zugriff
        Autor:innen:
      4. 4. Sorge ausgehend vom Wesentlichen Kein Zugriff
        Autor:innen:
      5. 5. Sorge um konkrete Personen Kein Zugriff
        Autor:innen:
    5. Autor:innen:
      1. 1. Als Vorbemerkung Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. 2. Betreubares Wohnen – Betreutes Wohnen? Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. 3. Betreutes Wohnen bei den Elisabethinen Kein Zugriff
        Autor:innen:
      4. 4. BewohnerInnen des Betreuten Wohnens Kein Zugriff
        Autor:innen:
      5. 5. Motive in ein Betreutes Wohnen zu ziehen Kein Zugriff
        Autor:innen:
      6. 6. Was ist den BewohnerInnen wichtig? Kein Zugriff
        Autor:innen:
      7. 7. Worin liegen die Herausforderungen an das Betreute Wohnen der Elisabethinen im Besonderen und an diese Wohnform im Allgemeinen? Kein Zugriff
        Autor:innen:
      8. 8. Versuch einer „elisabethinischen“ Antwort Kein Zugriff
        Autor:innen:
      9. 9. Zum Schluss Kein Zugriff
        Autor:innen:
  2. Verzeichnis der Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 165 - 168

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